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Australien Open

Djokovic nach Sieg über Wawrinka im Finale

Novak Djokovic, Australien Open
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Trotz fünf verlorener Aufschlagspiele: Novak Djokovic steht im Finale der Australien Open.

Melbourne - Novak Djokovic zieht ins Finale der Australian Open ein. Sein Gegner und Titelverteidiger Stan Wawrinka scheiterte vor allem an sich selbst.

Nach einem hart erkämpften Prestigesieg hat der topgesetzte Novak Djokovic das Finale der Australian Open erreicht und greift am Sonntag nach seinem fünften Melbourne-Titel. Der 27-jährige Serbe bezwang Titelverteidiger Stan Wawrinka (Nr. 4) mit 7:6 (7:1), 3:6, 6:4, 4:6, 6:0 und revanchierte sich damit für die im vergangenen Jahr im Viertelfinale erlittene Niederlage gegen den Schweizer.

Nach 3:30 Stunden verwandelte Djokovic seinen ersten Matchball und steht zum 15. Mal in einem Major-Endspiel. In der Box des zweimaligen Wimbledonsiegers machte Coach Boris Becker seine berühmte Faust. Im Finale trifft der siebenmalige Majorgewinner Djokovic am Sonntag (9.30 Uhr MEZ/Eurosport) auf den Schotten Andy Murray (Nr. 6). Es ist eine Neuauflage des Australian-Open-Finals von 2013, das Djokovic in vier Sätzen gewonnen hatte.

Fünf Breaks gegen Djokovic

Auch im direkten Duell mit Murray (27) liegt der Branchenführer mit 15:8-Siegen vorne. Olympiasieger Murray hatte bereits am Donnerstag sein Halbfinale gegen den Tschechen Tomas Berdych (Nr. 7) mit 6:7 (6:8), 6:0, 6:3, 7:5 gewonnen und war zum vierten Mal seit 2010 in das Endspiel der mit 28,3 Millionen Euro dotierten „Aussie Open“ eingezogen. Djokovic verlor im 20. Vergleich mit Davis-Cup-Sieger Wawrinka insgesamt fünfmal seinen Aufschlag, obwohl er zuvor im Turnierverlauf sein Service erst einmal hatte abgeben müssen.

68 unbedrängte Fehler von Wawrinka

Trotzdem bewahrte der Weltranglistenerste, der allerdings nur sieben von 17 Breakchancen nutzen konnte, in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf. Im fünften Satz ging er nach zwei frühen Breaks schnell mit 4:0 in Führung. Wawrinka, dem in der Rod-Laver-Arena 68 unbedrängte Fehler unterliefen, wird nach dem verpassten Finale auf den neunten Platz im Ranking abstürzen. Der Gewinner des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres kassiert ein Preisgeld in Höhe von umgerechnet 2,1 Millionen Euro.

SID

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