Solidaraktion

Müller, Götze, Kroos: Sportler unterstützen #BlackOutTuesday

Auch Toni Kroos beteiligte sich an der Solidaraktion. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Auch Toni Kroos beteiligte sich an der Solidaraktion. Foto: Uwe Anspach/dpa

Berlin (dpa) - Zahlreiche Sportler aus Deutschland haben sich an einer Solidaraktion nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd beteiligt und auf Instagram ein komplett schwarzes Bild hochgeladen.

Unter anderen die aktuellen oder ehemaligen Fußball-Nationalspieler Thomas Müller, Jérôme Boateng, Joshua Kimmich, Toni Kroos, Leroy Sané, Mario Götze, Mats Hummels und Marco Reus unterstützten damit den "#BlackOutTuesday".


Mit der aus der US-Musikindustrie kommenden Aktion soll Aufmerksamkeit auf die Ungerechtigkeit gelenkt und Menschen dazu aufgefordert werden, einen Tag lang keine Inhalte zu produzieren, sondern sich mit den Vorgängen zu beschäftigen. Floyd war in der vergangenen Woche infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in Minneapolis ums Leben gekommen. Seither gibt es in den USA zahlreiche Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus.

Auch viele weitere Sportler aus Deutschland beteiligten sich, darunter der ehemalige Skirennfahrer Felix Neureuther und dessen Ex-Teamkollegen Thomas Dreßen und Stefan Luitz, der NBA-Basketballer Maxi Kleber oder die in der NHL spielenden Eishockey-Profis Tobias Rieder und Korbinian Holzer.


Die Initiative fand weltweit Unterstützung. Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton postete eine schwarze Faust vor schwarzem Hintergrund und schrieb dazu emotionale Worte. Die Basketball-Superstars LeBron James und Stephen Curry sind nur zwei Beispiele aus der NBA. Die aktuellen oder früheren Skistars Mikaela Shiffrin und Lindsey Vonn (beide USA), Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal (beide Norwegen) waren dabei.

Aus dem Fußball beteiligten sich zudem der Franzose Franck Ribéry, der Spanier Javi Martínez, der Österreicher David Alaba, der Chilene Arturo Vidal, der Brasilianer Philippe Coutinho oder der aus Frankreich kommende Real-Madrid-Trainer Zinédine Zidane, zeigten ihre Anteilnahme und riefen zur Sendepause in den Netzwerken auf, um für Gerechtigkeit und Gleichheit zu demonstrieren.

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