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Mischa Zverev überrascht in Halle

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Mischa Zverev sorgt in Halle für Aufsehen.

Halle - Mischa Zverev mausert sich immer mehr zur großen Nachwuchshoffnung im deutschen Tennis: Beim Rasen-Turnier in Halle rang der 21-Jährige in einem wahren Tennis-Krimi München-Sieger Tomas Berdych aus Tschechien mit 3:6, 6:2, 7:6 (10:8) nieder.

Der gebürtige Moskauer, als Weltranglisten-45. derzeit so hoch notiert wie nie zuvor, steht damit bereits zum vierten Mal in diesem Jahr unter den besten Acht. Zuletzt hatte Zverev beim World Team Cup in Düsseldorf an der Seite des Hannoveraners Nicolas Kiefer mit vier Doppelerfolgen für das deutsche Team aufhorchen lassen. “Mischa hat ein fantastisches Match gezeigt und knüpft damit an die Leistungen der vergangenen Wochen an“, lobte Davis-Cup-Teamchef Patrik Kühnen.

Ebenfalls im Viertelfinale der mit 750 000 Euro dotierten ATP- Veranstaltung steht Benjamin Becker. Der Weltranglisten-83. aus Mettlach bezwang etwas überraschend Altmeister Rainer Schüttler, den Wimbledon-Halbfinalisten des vergangenen Jahres, mit 6:4, 2:6, 6:4. Schon auf dem Weg zu seinem bisher größten Karriere-Erfolg, der Viertelfinal-Teilnahme beim Masters-Sandplatzturnier in Rom Ende April, hatte Zverev den Weltranglisten-21. Berdych denkbar knapp geschlagen. “Schon da hatte er Matchbälle gegen mich“, erinnerte sich der Linkshänder. “Ich wusste, dass er irgendwann Angst kriegt und zittert“, schilderte der 21-Jährige schlitzohrig, der im Tiebreak des dritten Durchgangs bereits 6:3 in Front lag, dann selbst zwei Matchbälle abwehrte, ehe er nach 2:32 Stunden den Sack zumachte.

Luftsprung vor Freude

Ganz zur Freude seiner Freundin und seines Vaters und Trainers Alexander Zverev, eines früheren sowjetischen Davis-Cup-Spielers. Jubelnd sprang Zverev in die Luft, während Berdych, der Halle-Sieger von 2007, seinen Schläger am Netzpfosten zertrümmerte. Der 23- Jährige hatte 47 unerzwungene Fehler produziert, Serve-and-Volley- Spezialist Zverev sich irgendwann auf ein solides Grundlinien- und Konterspiel beschränkt. “Ich habe mich am Netz heute einfach nicht wohl gefühlt“, sagte Zverev.

Sein zweites Halbfinale auf der ATP-Tour nach Moskau im Oktober wird ihm entweder Thomas Haas oder Jo-Wilfried Tsonga streitig machen. Der in Florida lebende Hamburger und der französische Weltranglisten-Neunte spielten am Abend gegeneinander. Wer ihm lieber sei? “Egal, die sind beide interessant und bekannt.“ Der 27-jährige Becker trifft in seinem ersten Viertelfinale des Jahres entweder auf den Bayreuther Philipp Petzschner oder den belgischen Qualifikanten Olivier Rochus. Neben Haas und Petzschner haben auch Kiefer, Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und der Ravensburger Andreas Beck noch die Chance aufs Viertelfinale.

dpa

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