Miamis Star-Ensemble versagt erneut

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LeBron James ist mit der aktuellen Bilanz unzufrieden

Miami - Das Star-Ensemble der Miami Heat kommt in der NBA nicht in Schwung. Nach 14 Spielen liegt der Meisterschaftsfavorit weit hinter den hohen Erwartungen zurück.

Zwei Tage nach dem 95:97 bei den Memphis Grizzlies verlor das Team aus Florida am Montag (Ortszeit) gegen die Indiana Pacers mit 77:93 und liegt mit acht Siegen aus 14 Partien weit hinter den Erwartungen zurück. Olympiasieger Dwyane Wade traf nur einen von 13 Wurfversuchen und erzielte drei Punkte, LeBron James kam auf 25 Zähler. “Das war eine harte Nacht für Dwyane“, sagte Heat-Coach Erik Spoelstra, “dieses Spiel hat mich überrascht, wir waren nicht gut.“ Die besten Werfer bei den Pacers waren Danny Granger und Brandon Rush (je 20).

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Ohne den verletzten deutschen Nationalcenter Chris Kaman feierten die Los Angeles Clippers beim 99:95 gegen die New Orleans Hornets ihren zweiten Saisonerfolg, bleiben mit 13 Niederlagen aber das schlechteste NBA-Team. Nach Angaben von Coach Vinny Del Negro wird Kaman wegen einer Knöchelverletzung noch mindestens bis Ende dieser Woche ausfallen. Die beste Bilanz der NBA haben weiterhin die San Antonio Spurs, die mit dem 106:97 gegen die Orlando Magic ihren zwölften Sieg im 13. Spiel feierten.

Unterdessen droht die kommende Saison weiterhin auszufallen, da eine Einigung im Tarifstreit zwischen Liga und Spielern noch immer nicht in Sicht ist. Er sei sich zu “99 Prozent sicher“, dass die Profis streiken würden, sagte Billy Hunter, Direktor der Spielergewerkschaft. “Es ist sehr wahrscheinlich, dass es eine Aussperrung geben wird.“ Die beiden Parteien verhandeln seit mehr als einem Jahr über einen neuen Tarifvertrag, der die bis Sommer 2011 geltende Vereinbarung ablöst.

Da die Clubs nach Angaben von NBA-Boss David Stern wegen der Finanzkrise hohe Verluste schreiben, fordert die Liga eine Reduzierung der Spielerbezüge um etwa 750 Millionen bis 800 Millionen US-Dollar und eine niedrigere Gehaltsobergrenze. “Ich denke, wir Spieler müssen für alles bereit sein, und ich nehme an, dass es einen Lockout geben wird“, hatte auch der deutsche Superstar Dirk Nowitzki kürzlich gesagt. Bereits vor zwölf Jahren gab es in der NBA eine Aussperrung, so dass die Saison erst im Februar starten konnte.

dpa

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