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Christopher Kas

Lisicki bestätigt: Ex-Profi neuer Trainer

Sabine Lisicki
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Sabine Lisicki.

Melbourne - Fed-Cup-Spielerin Sabine Lisicki hat die Zusammenarbeit mit dem Ex-Profi und früheren Mixed-Partner Christopher Kas offiziell bestätigt.

„Es ist toll, ihn als Trainer in meinem Team zu haben“, sagte die 25 Jahre alte Tennisspielerin aus Berlin kurz vor Beginn der Australian Open „Sport Bild Plus“.

Mit dem ehemaligen Davis-Cup-Spieler hatte Lisicki 2012 bei den Olympischen Spielen in London Mixed gespielt und die Bronzemedaille knapp verpasst. „Wir haben eine Menge gute Erinnerungen daran“, sagte die Wimbledon-Finalistin von 2013. Im Dezember habe sie gemeinsam mit dem 34-Jährigen die Vorbereitung auf die neue Saison absolviert.

Nach ihrem Titelgewinn im Doppel beim Turnier in Brisbane in der vergangenen Woche twitterte Lisicki ein Bild mit Partnerin Martina Hingis, ihrem Lebensgefährten Oliver Pocher und Kas. Am Ende der vergangenen Saison arbeitete Lisicki mit Ex-Profi Marc-Kevin Goellner zusammen, nachdem der Franzose Guillaume Peyre nach den US Open als Trainer aufgehört hatte. Zuvor scheiterten unter anderem auch die Zusammenarbeit mit Hingis als Trainerin und dem Belgier Wim Fissette, der sie 2013 noch ins Endspiel von Wimbledon geführt hatte.

Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres trifft die an Nummer 28 gesetzte Lisicki am Montag (nicht vor 3.00 Uhr MEZ) in Melbourne auf die Französin Kristina Mladenovic.

dpa

Sie hat eine Rasenallergie! Sechs Fakten zu Sabine Lisicki

Sie hat eine Rasenallergie! Sechs Fakten zu Sabine Lisicki

Bum-Bum-Bine, Doris Becker, Sab Fab – in London hat sich Sabine Lisicki in den vergangenen Jahren so manchen Spitznamen erspielt. Alle Jahre wieder zeigt sie in Wimbledon ihr bestes Tennis. Doch wer ist Sabine Lisicki überhaupt? Wir verraten Ihnen sechs wichtige Fakten zu ihr. © dpa
Kindheit: Ihre Eltern Richard und Elisabeth wanderten als Aussiedler aus Polen nach Deutschland ein. Lisicki begann mit sieben Jahren Tennis zu spielen. Sie spricht Deutsch, Englisch und Polnisch. Das Duell mit Mutter Elisabeth wurde ihr schnell zu langweilig, da traf es sich gut, dass der Vater Tennistrainer ist. Mit 14 Jahren wechselte Lisicki von Berlin nach Florida in die Tennisakademie von Trainer-Legende Nick Bolleterie. „Das geschah alles freiwillig, ich musste meinen Papa ja sogar anbetteln, dass er mir Stunden gibt“, erzählte Lisicki in der Talkrunde bei Markus Lanz. Ihr Vater ist bis heute ihre wichtigste Bezugsperson und reist mit ihr auf der Tour. © dpa
Beste Deutsche: 2008 löste sie als Nummer 89 der Welt Martina Müller als beste deutsche Spielerin ab. Ihr bisher höchste Platzierung (Stand 2. Juli 2013) erreichte die aktuelle Weltranglisten-24. am 21. Mai 2012 mit Rang zwölf. In Wimbledon war Lisicki schon zweimal im Viertelfinale (2009, 2012) und je einmal im Halbfinale (2011) und im Finale (2013). Gegen Serena Williams verlor sie beim Stand von 6:2, 1:0 neun Spiele in Folge, konnte das Match aber noch drehen. Mit 210 km/h hält sie den inoffiziellen Aufschlagrekord. © dpa
Rasenallergie: Bei Lisicki wurde neben einer Glutenunverträglichkeit auch eine Rasenallergie festgestellt. Aufhalten lässt sie sich davon aber nicht. © dpa
Alkohol: Die Lust nach Partyexzessen verspürte Lisicki in ihrer Jugend nie. „Ich mag keinen Alkohol. Ich war immer früh im Bett, um am nächsten Tag zu trainieren“, so Lisicki. Tennis ist ihre ganze Leidenschaft: „Es gibt nichts Schöneres, als vor 15 000 Fans auf dem Platz zu stehen.“ Auch eine mögliche Musikerkarriere schlug sie dafür aus. © dpa
Verletzungen: 2010 musste sie wegen einer Knöchelverletzung mehrere Monate pausieren. 2011 starb sie fast an einer Lebensmittelvergiftung, die sie sich bei einem Turnier in China zugezogen hatte. „Es war eine lebensbedrohliche Situation. Ich war extremst dehydriert, fast bewusstlos“, sagte Lisicki damals. © dpa
Hobbies: Vor Wimbledon 2013 schaute Lisicki beim Royal Ascot, einem traditionsreichen britischen Pferderennen südlich von Windsor, vorbei. Während ihrer Reisen auf der Tennis-Tour überredete sie Mama Elisabeth, eine Künstlerin, immer wieder Sehenswürdigkeiten zu besuchen. © dpa

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