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Klitschko über Fury: Therapiebedürftiger «Patient»

Wladimir Klitschko teilt auch verbal aus. Foto: Johann Groder
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Wladimir Klitschko teilt auch verbal aus. Foto: Johann Groder

Berlin (dpa) - Der promovierte Box-Weltmeister Wladimir Klitschko will seinen nächsten Gegner Tyson Fury am Samstag im Ring der Düsseldorfer Esprit-Arena therapieren.

«Er ist ein Patient, der dringend eine Therapie braucht. Und der Boxring, der Kampf, ist die beste Therapieform», sagte der 39 Jahre alte Schwergewichts-Weltmeister der Verbände IBF, WBA, und WBO vor seiner 19. Titelverteidigung gegen den ungeschlagenen Briten in einem «Welt»-Interview.

Fury tat sich zuletzt - wahrscheinlich ganz im Sinne der Kampf-PR - als übler Sprücheklopfer hervor. Er hetzte gegen Homosexuelle und legale Abtreibung. Der 27-Jährige beleidigte Klitschko als «alten Narr, Idioten, Roboter», der das Charisma einer Unterhose habe. «Fury hat eine Menge Schrauben locker», diagnostizierte der boxende Sportwissenschaftler Klitschko, der seit 2004 ungeschlagen ist.

Vitali Klitschko, Ex-Weltmeister der WBC und gerade wiedergewählter Bürgermeister von Kiew, bescheinigte seinem Bruder Wladimir nach einem Kurzbesuch in dessen Trainingslager in Kitzbühel besondere Explosivität und Beweglichkeit. «Ich habe kein Gramm Fett an seinem Körper erkennen können. Wladimir wird noch lange auf dem Thron bleiben», sagte Vitali der «Bild».

Klitschkos WM-Kämpfe im Überblick

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