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Kerber und Co. wollen Fed-Cup-Frust vergessen

Angelique Kerber will sich den Fed-Cup-Frust von der Seele spielen. Foto: Maxim Shipenkov
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Angelique Kerber will sich den Fed-Cup-Frust von der Seele spielen. Foto: Maxim Shipenkov

Stuttgart (dpa) - Drei Tage nach der bitteren Fed-Cup-Niederlage in Russland wollen die deutschen Tennis-Damen beim WTA-Turnier in Stuttgart wieder für positive Schlagzeilen sorgen.

In Angelique Kerber, Sabine Lisicki und Julia Görges sind am Mittwoch in der Porsche-Arena gleich drei deutsche Spielerinnen im Einsatz. Die deutsche Nummer eins Andrea Petkovic hatte ihre Teilnahme wegen einer Oberschenkelverletzung absagen müssen.

Kerber tritt mit der Empfehlung des Turniersieges in Charleston vor zehn Tagen in Stuttgart an. Gegen Yuliya Beygelzimer aus der Ukraine ist die Kielerin in ihrem Auftaktspiel klar favorisiert. Im Falle eines Sieges würde Kerber im Achtelfinale auf Titelverteidigerin Maria Scharapowa treffen. «Da denke ich aber noch überhaupt nicht dran. Erst einmal muss ich die erste Runde überstehen», sagte die Schleswig-Holsteinerin.

Am Dienstag absolvierte Kerber eine lockere Trainingseinheit mit ihrem Coach Torben Beltz, um die Müdigkeit nach den Fed-Cup-Strapazen aus dem Körper zu bekommen. «Es wird langsam besser», meinte die 27-Jährige.

Lisicki und Görges standen bereits am Dienstag wieder in einem Spiel auf dem Platz und zogen im Doppel gemeinsam ins Viertelfinale ein. Nun sollen auch im Einzel Erfolgserlebnisse folgen. Lisicki trifft auf Zarina Diyas aus Kasachstan, Görges bekommt es mit Belinda Bencic aus der Schweiz zu tun. Die 26-Jährige hat an das Turnier in Stuttgart gute Erinnerungen. 2011 siegte sie im Finale gegen Caroline Wozniacki und feierte einen der größten Erfolge ihrer Karriere.

Turnier-Tableau

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