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ATP-Turnier in Köln

Niederlage nach Höhenflug: Zverev lobt und tröstet Altmaier

Hadert immer noch mit seiner Niederlage im Finale der US Open: Alexander Zverev. Foto: Marius Becker/dpa
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Hadert immer noch mit seiner Niederlage im Finale der US Open: Alexander Zverev. Foto: Marius Becker/dpa

Daniel Altmaier war als Paris-Überraschung beim Tennis-Turnier in Köln angetreten. Doch das ist nach einem Spiel für ihn schon wieder beendet. Deutschlands Top-Spieler Alexander Zverev sieht trotzdem eine gute Zukunft für ihn.

Köln (dpa) - Als Daniel Altmaier im Tiebreak um den Achtelfinal-Einzug kämpfte, betrat Deutschlands bester Tennis-Spieler gerade das Podium zur Pressekonferenz. Und als Alexander Zverev die Nachricht von der knappen Niederlage Altmaiers bekam, litt er mit dem nur 19 Monate jüngeren Kollegen.

«Er liebt Tennis. Und er wird noch weit nach vorne kommen im Ranking», sagte der Weltranglisten-Siebte. Er habe Altmaier «nie so richtig gekannt, weil er etwas jünger ist und ich immer mit der älteren Generation gespielt habe. Aber ich habe gesehen, wie hart er trainiert. Er wird sich noch sehr verbessern.» Für Altmaier waren die Worte durchaus ein Trost. «Das bedeutet mir sehr, sehr viel», sagte er: «Sascha ist die Nummer eins in Deutschland, und ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren oft zusammenspielen werden.»

Nach seinem Höhenflug von Paris erlebte Altmaier in Köln eine unsanfte Landung. Bei seinem ersten Auftritt nach dem Achtelfinal-Einzug als Qualifikant bei den French Open schied der Kempener nach drei Sätzen in der ersten Runde aus. 2:46 Stunden kämpfte er zumindest leidenschaftlich, ehe das 6:3, 3:6, 6:7 (5:7) gegen Henri Laaksonen aus der Schweiz besiegelt war.

«Nicht gut zu spielen, gehört im Tennis leider dazu», sagte der auf Rang 122 in der Weltrangliste gesprungene Altmaier, nachdem nun plötzlich er einem 17 Plätze hinter ihm notierten Qualifikanten unterlag: «Man kann das nicht immer erklären. Ich habe bis zum letzten Punkt gefightet, das war das, was ich in meiner Hand hatte. Aber ich muss eine Routine reinbekommen, mich immer auf neue Situationen und Bedingungen einzustellen.»

In der nächsten Woche will Altmaier auch beim zweiten Turnier in Köln antreten. Dabei hofft er auf Zuschauer. Ab Mittwoch bis zum Ende des ersten Turniers werden keine zugelassen sein. Nachdem Köln als Corona-Risikogebiet deklariert worden ist, ordneten die zuständigen Gesundheitsbehörden eine Reduzierung von 800 auf maximal 250 Besucher an. Daraufhin entschieden sich die Turnier-Verantwortlichen, ganz auf Zuschauer zu verzichten, da es unmöglich sei, aus 800 Ticketinhabern 250 auszuwählen.

© dpa-infocom, dpa:201013-99-927447/4

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