Görges und Grönefeld verpassen Doppel-Titel

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Julia Görges

Stuttgart - Die beiden Fed-Cup-Spielerinnen Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld haben den Doppel-Titel beim Tennis-Turnier in Stuttgart verpasst.

Das norddeutsche Duo unterlag am Sonntag im Finale 4:6, 5:7 gegen die tschechische Paarung Iveta Benesova und Barbora Zahlavova Strycova. Bereits in der ersten Runde des Fed Cups hatten Görges und Grönefeld gegen die beiden Tschechinnen verloren. Görges hatte in Stuttgart im vergangenen Jahr die Einzel-Konkurrenz gewonnen. In diesem Jahr war die 23-Jährige im Achtelfinale gegen die Australierin Samantha Stosur ausgeschieden.


So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Ääääääääh! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Obacht, gleich kommt's! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ...  © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi.  © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Die Russin Maria Scharapowa hat das Tennis-Turnier in Stuttgart gewonnen. Die Nummer zwei der Welt besiegte am Sonntag im Endspiel die Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka aus Weißrussland überraschend deutlich mit 6:1, 6:4 und feierte damit ihren ersten Erfolg 2012. Zugleich revanchierte sich die 25-Jährige für die beiden bitteren Finalniederlagen gegen Asarenka in diesem Jahr bei den Australian Open und zuletzt in Indian Wells.


„Ich bin selbst ein bisschen überrascht, wie gut es gelaufen ist. Ich sollte meine Vorbereitung auf die French Open in Zukunft immer in Stuttgart beginnen“, sagte Scharapowa nach ihrer beeindruckenden Vorstellung. Nach 1:24 Stunden verwandelte sie ihren ersten Matchball und riss jubelnd ihre Arme in die Luft. Für den Triumph bei ihrer Stuttgart-Premiere bekam die einstige Nummer eins der Welt 115 000 Dollar und einen weißen Porsche.

Selten passten das Glamour-Auto und eine Siegerin in Stuttgart so gut zusammen. Als sie bei der Siegerehrung den Wagen auf den Platz fahren sollte, war die sonst so kühle und selbstbewusste Russin aber so nervös, dass sie den Zündschlüssel rechts vom Steuer einstecken wollte. Doch nach ein bisschen Nachhilfe gelang Scharapowa auch noch die Ehrenfahrt.

Im Halbfinale hatte sich die dreifache Grand-Slam-Gewinnerin am Samstag gegen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien mit 6:4, 7:6 (7:3) durchgesetzt. Asarenka hatte die Polin Agnieszka Radwanska klar mit 6:1, 6:3 besiegt. Erstmals seit Wimbledon 2009 standen sich in Stuttgart bei einem WTA-Turnier wieder die Top Vier der Weltrangliste in der Vorschlussrunde gegenüber. „Das ist toll für das Damen-Tennis“, sagte Asarenka.

Im Einzel-Finale startete Scharapowa furios. Nach gerade einmal 30 Minuten verwandelte die 25-Jährige ihren ersten Satzball. Beim anschließenden Seitenwechsel am Netz würdigten sich die beiden Kontrahentinnen keines Blickes und stießen sogar mit den Schultern aneinander - das Psychoduell zwischen der Nummer eins und zwei der Welt war eröffnet.

Vor dem zweiten Satz ließ sich Asarenka am rechten Handgelenk behandeln und fand fortan deutlich besser in die Partie. Bis zum 3:3 konnte die Australian-Open-Siegerin die Partie ausgeglichen gestalten, dann gelang Scharapowa das entscheidende Break. „Leider war Victoria heute verletzt. Dennoch bin ich natürlich hochzufrieden“, meinte Scharapowa.

dpa

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