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Federer: Wie ein Stewart auf dem Schiff

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Geschmackssache: Federer oben...

London - Er ist neben Rafael Nadal der derzeit beste Tennisspieler der Welt - und doch redet in diesen Tagen von Wimbledon niemand über das Spiel von Roger Federer.

Vielmehr ist der Schweizer wegen seines extravaganten Outfits bei seinem Erstrundenmatch in Wimbledon in aller Munde. Zum Spiel gegen den Taiwanesen Lu Yen-Hsun erschien der Schweizer in einer Robe, die so zuvor sicher noch auf keinem Tennisplatz der Welt gesichtet wurde.

Schon 2006 und 2007 verpasste sein Ausrüster dem Schweizer einen eleganten Retro-Blazer in Eierschalen-Weiß, der mittlerweile im Museum an der Church Road hängt. Im Vorjahr kam er in eleganter Strickjacke mit goldener Knopfleiste und Initialen. 

... und Federer unten.

Und jetzt das: Federer betrat in seinem diesjährigen Auftaktmatch den Rasen in einer Jacke, die aussah, als hätte Michael Jackson sie von der Kommandobrücke des Raumschiffs Orion geklaut. Enger Schnitt an der Taille, Stehkragen, Taschen auf der Brust und am Ärmel, Militärlook. Der modische Ausreißer war nach Federers lockerem Sieg das Gesprächsthema Nummer 1 in London. „Federer erklärt der Mode in Wimbledon den Krieg“, stellte die Times nüchtern fest. Und für den Guardian hat er einen „neuen Anschlag auf die Mode“ begangen. Die Daily Mail fühlte sich an einen „Steward auf einem Kreuzfahrtschiff“ erinnert.

So viele Negativschlagzeilen musste Federer vermutlich noch nie über sich ergehen lassen. Der 27-Jährige lässt sich den Spaß an seiner Mode jedoch nicht nehmen. Mir gefällt es. Und jeder im Umkleideraum hat darüber geredet“, sagte der Schweizer, „und alle sagten, wow, sieht toll aus.“

tz

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