Federer vermisst Nachwuchs

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Roger Federer.

Hamburg - Tennis-König Roger Federer vermisst den Ansturm der “jungen Wilden“, ernsthafte Konkurrenz durch eine neue Generation sieht er derzeit nicht.

 “Ich kenne auch keinen nächsten Superstar. Und das finde ich ebenso schade wie überraschend. In meiner Teenagerzeit kamen jede Saison zwei, drei wirklich starke Leute hinzu - Hewitt, Safin, Ferrero oder Roddick“, sagte der 29 Jahre alte Schweizer in einem Interview der Tageszeitung “Die Welt“ (Samstag).

Als eine Ursache der “Nachwuchsflaute“ vermutet der erfolgreichste Tennisprofi der Gegenwart, “dass das Spiel noch körperlicher geworden ist, der Weg zur Spitze beschwerlicher“. Es scheine so, “als ob die Zeiten vorbei wären, in denen ein Boris Becker mit 17 in Wimbledon siegen konnte, schlagartig sozusagen“.

Der Weltrangliste-Zweite bestreitet sein Auftaktmatch beim ATP- Tour-Finale in London an diesem Sonntagabend gegen den Spanier David Ferrer. Der Schwede Robin Söderling und Lokalmatador Andy Murray sind die weiteren Kontrahenten in der Gruppe B. Um die WM kämpfen die besten acht Tennisprofis des Jahres.

dpa

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