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Klare Siege für Deutschlands Rodler beim Weltcup-Start

Dajana Eitberger (M) setzte sich gegen Natalie Geisenberger (l) und Alex Gough durch. Foto: Johann Groder
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Dajana Eitberger (M) setzte sich gegen Natalie Geisenberger (l) und Alex Gough durch. Foto: Johann Groder

Schon zum Auftakt des Weltcups zeigen Deutschlands Rodler ihre Dominanz. Sowohl bei den Damen als auch bei den Doppelsitzern feiern die Schützlinge von Bundestrainer Norbert Loch klare Siege.

Innsbruck (dpa) - Die deutschen Rodler haben bereits beim ersten Weltcup der Saison ihre Vormachtstellung eindrucksvoll untermauert.

Europameisterin Dajana Eitberger sorgte in Innsbruck-Igls gleich zu Beginn für eine Überraschung und verwies ihre favorisierte Teamkollegin Natalie Geisenberger auf den zweiten Rang. Tatjana Hüfner rundete das gute Ergebnis als Vierte ab.

Auch die deutschen Doppelsitzer feierten beim Saisonauftakt einen klaren Sieg. Toni Eggert und Sascha Benecken fuhren zum dritten Mal nacheinander in Igls auf den ersten Rang. Die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt wurden Dritte.

«Wir haben mit den beiden Siegen eindrucksvoll gezeigt, wo wir stehen», sagte Bundestrainer Norbert Loch. Zufrieden zeigte sich auch die 24-jährige Eitberger: «Das ist Balsam für die Seele», sagte sie. «Das ist für die Mannschaft natürlich wieder ein super Ergebnis.»

Im Vorjahr hatten sich die deutschen Athletinnen noch die ersten vier Plätze gesichert. Diesmal wurde die Kanadierin Alex Gough Dritte. Für Geisenberger und Hüfner war es im ersten Lauf noch nicht nach Plan gelaufen. Erst im zweiten Durchgang kämpften sie sich zurück ins Spitzenfeld.

«Ein bisschen enttäuscht bin ich natürlich schon. Aber man muss sagen, dass Dajana heute einfach besser war», sagte Olympiasiegerin Geisenberger, die ihren dritten Sieg in Serie in Innsbruck verpasste. Vor dem zweiten Weltcup am kommenden Wochenende in Lake Placid präsentierten sich auch die Amerikanerinnen Summer Britcher und Emily Sweeney stark, die auf Platz fünf und sechs fuhren.

Wie der Rest des deutschen Teams fahren nun auch Eggert/Benecken mit großem Selbstbewusstsein in die USA. «Wir können zuversichtlich in die nächsten Rennen schauen. Gerade Lake Placid ist eine sehr schwierige Bahn», sagte Benecken.

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