Nowitzki mit den Mavericks in den Playoffs

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Dirk Nowitzki.

Dallas - Dirk Nowitzki und Meister Dallas Mavericks ist der erneute Einzug in die NBA-Playoffs nicht mehr zu nehmen.

 Der Titelverteidiger in der nordamerikanischen Basketball-Liga profitierte am Donnerstag (Ortszeit) von der Niederlage der Houston Rockets, die 99:105 nach Verlängerung bei den New Orleans Hornets verloren. Damit hat Dallas seinen Platz unter den besten Acht in der West-Hälfte sicher und steht zum zwölften Mal nacheinander in den Playoffs.


Im NBA-Spitzenspiel gewann Vorjahresfinalist Miami Heat daheim 83:72 gegen die Chicago Bulls. Auch die beiden Top-Teams aus der Ost-Hälfte sind bereits für die anstehenden Playoffs qualifiziert. Bester Schütze in der giftigen Partie war Miamis Star LeBron James mit 27 Punkten. Dwyane Wade steuerte 18 Zähler bei. Während die Gastgeber auf Chris Bosh verzichten mussten, fehlte Chicago in Derrick Rose der wertvollste NBA-Profi der vorigen Saison. John Lucas erzielte 16 Punkte für die Gäste, der französische Center Joakim Noah 15. Chicago ist trotz der Niederlage mit 47:16-Siegen noch bestes Ost-Team, Miami kam mit nunmehr 45:17-Erfolgen aber näher.

Was er beim Freiwurf singt: So tickt Dirk Nowitzki

Dirk Nowitzki ist weltweit einer der bekanntesten deutschen Sportler. Wir präsentieren Wissenswertes über den NBA-Superstar, das Sie überraschen könnten... © picture alliance / dpa
Sein ganzer Name lautet Dirk Werner Nowitzki. © picture alliance / dpa
Nowitzki ist eine absolute Identifikationsfigur in Dallas, seiner zweiten Heimat nach Würzburg. Er hatte im Laufe der Jahre verschiedene Spitznamen, unter anderem German Wunderkind, Dirkules, Dirk Diggler oder Dunking Deutschman. © picture alliance / dpa
Nowitzkis Schwester Silke arbeitete fürs Liga-Fernsehen NBA TV. © picture alliance / dpa
Als Dirk Nowitzki zu den Dallas Mavericks kam, war seine Abwehrarbeit alles andere als meisterlich. Deswegen strichen spitzfindige Fans kurzerhand das D für Defense aus seinem Vornamen und nannten ihn frech "Irk". © picture-alliance / dpa/dpaweb
Im Urlaub legt sich Nowitzki nicht auf die faule Haut, sondern rackert mit seinem Mentor Holger Geschwindner in einer Turnhalle in Rattelsdorf nahe Bamberg. © picture alliance / dpa
Nowitzki wurde in den USA 1997 ein Begriff. Beim Nike Hoop Summit, bei dem eine NBA-Auswahl gegen eine Horde europäischer Talente antrat, dunkte der junge Deutsche über NBA-Legende Charles Barkley. Dieser fragte in der anschließenden Pressekonferenz nach Nowitzkis Namen und empfahl ihm, in die USA zu kommen. © picture alliance / dpa
Individuell am Höhepunkt: 2007 bekam Nowitzki den MVP-Award und wurde praktisch zum besten Spieler der Welt ernannt. © picture-alliance/ dpa
In den ersten Jahren seiner NBA-Karriere war der kanadische Aufbauspieler Steve Nash Nowitzkis bester Kumpel. Beide wurden später unabhängig voneinander zum MVP ernannt, dem wertvollsten Spieler. © picture alliance / dpa
Dirk Nowitzki hätte möglicherweise auch als Tennisspieler Karriere machen können. In seiner Jugend zählte er zu den größten deutschen Talenten. Dann legte er den Schläger zur Seite und konzentrierte sich voll auf Basketball. © picture alliance / dpa
Beim US-Volkssport Baseball macht Nowitzki eher eine mittelprächtige Figur, aber Basketball liegt ihm in den Genen: Nowitzkis Mutter Helga spielte einst für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft, sein Vater Jörg war Handballer. © picture alliance / dpa
Der einzige gebürtige Deutsche, der außer Nowitzki jemals den großen Durchbruch in der NBA schaffte, war Detlef Schrempf (l.). Im Vergleich zu Schrempf war es Nowitzki stets ein Anliegen, die deutsche Nationalmannschaft selbst nach der antrengenden NBA-Saison bei wichtigen Turnieren zu vertreten. © AFP
Logische Konsequenz: Nowitzki durfte bei Olympia 2008 in Peking die deutsche Flagge tragen. © picture-alliance/ dpa
Nowitzki und die Haarpracht: Im Laufe der Jahre trug er so ziemlich alles vom Stoppellook über die Boygroup-Gelfrisur bis hin... © picture-alliance/ dpa
... zur Langhaar-Matte. Als er mal besonders lange nicht beim Friseur war, verkleideten sich einige Fans mit Wischmob auf dem Kopf als Nowitzki. © picture alliance / dpa
Nowitzki wurde beim NBA-Draft von den Milwaukee Bucks ausgewählt, für die er aber nie spielen sollte, weil er sofort zu den Dallas Mavericks weitertransferiert wurde. Dort trägt er bis heute die Nummer 41. © picture alliance / dpa
Nowitzki spielt in seiner Freizeit Saxophon und Gitarre. Entsprechende Videos kursieren im Internet. © picture alliance / dpa
2009 erlitt Nowitzki emotional Schiffbruch, als die Beziehung zu seiner Verlobten Crystal Taylor platzte. Sie führte ein kriminelles Doppelleben und musste ins Gefängnis. © picture-alliance/ dpa
Mittlerweile hat Nowitzki eine neue Liebe gefunden. Im Sommer 2012 gaben sich der Basketballer und die Schwedin Jessica Olsson in der Karibik das Ja-Wort. © picture alliance / dpa
Nowitzki ist bekannt für seine Bescheidenheit. In den ersten Jahren seiner NBA-Karriere leistete er sich als Multimillionär nicht mehr als eine Wohnung und einen geräumigen Gebrauchtwagen, in dem seine Körpergröße keine Probleme darstellte.  © picture alliance / dpa
Dirk Nowitzki singt beim Freiwurf "Looking for Freedom" von David Hasselhoff. Natürlich nicht voller Inbrunst, sonder nur ganz leise, um sich besser konzentrieren zu können. © picture alliance / dpa

Vorzeitig beendet ist die Saison für Dwight Howard von den Orlando Magic. Der 2,11 Meter große Center sollte sich am Freitag in Los Angeles einer Bandscheiben-Operation unterziehen. Damit wird der 26-Jährige auch der US-Nationalmannschaft bei Olympia in London fehlen. Howard hatte seit dem 7. April kein Spiel mehr bestritten und bereits zuvor über starke Rückenschmerzen geklagt. Er gilt als bester Center der Liga und steht auf der Wunschliste von Meister Dallas.

dpa

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