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Weltcup in Garmisch

Streif-Sieger Dreßen wird Siebter - «Schon zufrieden»

Thomas Dreßen verpasste in Garmisch-Partenkirchen einen Spitzenplatz. Foto: Michael Kappeler
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Thomas Dreßen verpasste in Garmisch-Partenkirchen einen Spitzenplatz. Foto: Michael Kappeler

Mit dem Podium oder gar einem Heimsieg ist es nichts geworden bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen - dennoch war Skirennfahrer Dreßen mit seiner Olympia-Generalprobe zufrieden. Teamkollege Sander vergab wie schon in Kitzbühel durch einen Patzer einen möglichen Top-3-Rang.

Garmisch-Partenkirchen (dpa) - Eine Woche nach seinem Sensationssieg von Kitzbühel hat Skirennfahrer Thomas Dreßen auch beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen überzeugt, das Podium aber verpasst. Der 24-Jährige raste auf Platz sieben und damit zum dritten Mal nacheinander in die Top Ten.

Auf Sieger Beat Feuz aus der Schweiz fehlten ihm 53 Hundertstelsekunden, für das Podest war er dreieinhalb Zehntelsekunden zu langsam. «Wenn ich da nicht zufrieden wäre, dann gehörte ich geschlagen», flachste der Mittenwalder. «Das Wichtigste ist die Konstanz, und da kann ich mit dem siebten Platz schon zufrieden sein. Die, die vor mir sind, sind ja keine Nasenbohrer.»

Weltmeister Feuz setzte sich auf der letzten Abfahrt vor den Olympischen Winterspielen vor den zeitgleichen Dominik Paris aus Südtirol und Vincent Kriechmayr aus Österreich (+0,18) durch.

Auf das Podium oder vielleicht sogar zum Sieg hätte Andreas Sander stürmen können, machte aber nach Zwischenbestzeit kurz vor Schluss einen groben Fehler und wurde Elfter mit gut einer Sekunde Rückstand. «Das ist schade, aber es überwiegt das Positive», sagte Sander, der schon in Kitzbühel durch einen Patzer die Top 3 verpasst hatte.

Josef Ferstl kam grippegeschwächt als 35. nicht in die Punkteränge. Manuel Schmid wurde 37., Christof Brandner landete auf Platz 41.

Feuz indes gewann nach Wengen den nächsten Klassiker im Januar und reist als Topfavorit auf Gold zu den Winterspielen nach Südkorea - zumal er in Kitzbühel hinter Dreßen Zweiter geworden war. «Die Freude ist immer da, wenn man ganz vorne mitfährt», sagte er in der ARD.

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