Bundesliga

Corona-Fall bei Eintracht Frankfurt: Ein Spieler infiziert

Fredi Bobic ist der Sport-Vorstand von Eintracht Frankfurt. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Fredi Bobic ist der Sport-Vorstand von Eintracht Frankfurt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt muss sich wegen eines Coronavirus-Falls im Team für zwei Wochen in Quarantäne begeben.

Ein Spieler der Hessen habe zuletzt über Unwohlsein und die typischen Krankheitssymptome geklagt, ein Corona-Test sei positiv ausgefallen, teilte der Club mit. «Vermutlich war das leider nur eine Frage der Zeit. Wir werden aber auch diese schwierige Situation überstehen», wurde Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic zitiert.


Die komplette Mannschaft, der Trainerstab sowie weitere Betreuer und Mitarbeiter würden sich nun in die Selbstisolation begeben. Zudem müsse sich jeder einem Test auf Sars-CoV-2 unterziehen. Chefcoach Adi Hütter hatte die Profis eigentlich zum Individualtraining gebeten, um die Infektionsgefahr zu minimieren. «Es kann jeden treffen! Und deshalb auch in diesem Zusammenhang ganz klar an alle Menschen: jeder muss Verantwortung übernehmen und zuhause bleiben», sagte Bobic.

Nach Bekanntwerden des Falles brach die Eintracht auch einen Twitter-Scherz ab. Das Social-Media-Team der Frankfurter hatte am Abend Fans dazu aufgerufen, das wegen der Corona-Pandemie abgesagte Europa-League-Rückspiel beim FC Basel zu tickern. Bei einem virtuellen Pausenstand von 3:1 und in Überzahl stoppte die Eintracht jedoch den Gag «schweren Herzens» und schrieb: «Ihr dürft aber natürlich gerne weiter machen - und wir lassen uns überraschen, ob wir den Einzug in die nächste Runde schaffen.» Das Hinspiel des Achtelfinals hatte das Hütter-Team 0:3 verloren.

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