Becker erwartet langen Tennis-Dreikampf

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Boris Becker gewann im Alter von 17 Jahren das Turnier in Wimbledon.

Berlin - Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic werden noch jahrelang die Tennis-Welt dominieren - das glaubt zumindest Boris Becker. Auch bei Olympia sieht er das Spitzentrio in der Favoritenrolle.

100 Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in London kann der dreimalige Wimbledon-Sieger Boris Becker den Kampf um die Goldmedaille in seinem „Wohnzimmer“ kaum noch erwarten. „Es wäre einmalig, wenn ein Spieler das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gewinnen würde und drei Wochen später auch noch die olympische Goldmedaille an gleicher Stelle“, sagte Becker: „Das wird es in der Geschichte des Tennissports nie wieder geben. Insofern ist das eine Motivation für alle Spieler, dort ihr Bestes zu geben.“


Am ehesten traut der sechsmalige Grand-Slam-Gewinner einem Vertreter aus dem Spitzentrio Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer den Doppelschlag zu. Federer sei mit seinen 31 Jahren „noch lange nicht am Ende. Er ist körperlich gesund und geistig frisch.“

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ...  © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi.  © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Gemeinsam mit Nadal und Djokovic würden sich die Top drei der Weltrangliste „noch über die nächsten Jahre um den Platz an der Spitze streiten“. Und das freut Becker: „Das sind alles feine Vorbilder und tolle Sportsleute. Sie spielen tolles Tennis und haben auch neben dem Platz etwas zu sagen. Das tut unserem Sport sehr gut.“

Die Olympia-Atmosphäre sei in Beckers Wahlheimat schon jetzt spürbar. „Sie zählen jeden Tag, die Stunden, die Euphorie ist da“, sagte der 44-Jährige, der das olympische Turnier als Experte des englischen Fernsehens kommentieren wird: „Die ganze Stadt und das ganze Land sind gespannt auf die Eröffnung.“

sid

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