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EWE Baskets Oldenburg deutscher Basketball-Meister

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Patrick Flomo von den Telekom Baskets Bonn hängt nach einem Dunking am Korb.

Oldenburg - Die EWE Baskets Oldenburg haben gleich bei ihrer ersten Final-Teilnahme die deutsche Basketball-Meisterschaft gewonnen.

Die Niedersachsen siegten am Donnerstagabend im entscheidenden fünften Spiel gegen die Telekom Baskets Bonn 71:70 (35:36) und krönten damit eine beeindruckende Saison mit der ersten deutschen Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

Vor 3148 Zuschauern im Hexenkessel EWE-Arena behielt das Team von Trainer Predrag Krunic in einem dramatischen Fight am Ende kühlen Kopf. Bester Werfer bei den Norddeutschen war Rickey Paulding mit 20 Punkten. Bei den Gästen kam E. J. Rowland auf 22 Zähler. Oldenburg tritt damit die Nachfolge des achtmaligen Champions ALBA Berlin an, der im Halbfinale an den Telekom Baskets Bonn gescheitert war.

Für die Bonner endete die fünfte Finalteilnahme der Club- Historie hingegen mit der fünften Niederlage. Nach dem verlorenen Finale im BBL-Pokal gegen Berlin war es für die Rheinländer die nächste Enttäuschung dieser Saison. Nach zuvor vier Auswärtssiegen in der Finalserie gelang den EWE Baskets im wichtigsten Spiel der Saison endlich wieder ein Heimsieg.

Dabei sahen die Niedersachsen Mitte des dritten Abschnitts bereits wie der Verlierer aus. Auf elf Punkte waren die Gäste davongezogen, doch mit einer unglaublichen Energieleistung kämpften sich die Hausherren zurück ins Spiel und kamen fünfeinhalb Minuten vor dem Ende durch Marko Scekic wieder zum Ausgleich (62:62). In der spannenden Schlussphase sorgte Je'Kel Foster mit einem verwandelten Freiwurf fünf Sekunden vor dem Ende schließlich für die Entscheidung.

In einer von der ersten Sekunde an intensiven Partie hatte sich zuvor keine Mannschaft entscheidend absetzen können. Die Gäste zogen gegen Ende des ersten Viertels durch zwei Dreier von Brandon Bowman etwas davon (18:12). Doch die Gastgeber, bei denen Spielmacher Jason Gardner anfangs erneut schwächelte, zeigten sich keineswegs geschockt und kamen stets zurück. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Sowohl den Oldenburgern als auch den Bonnern war aber der große Druck, den ersten Titel gewinnen zu können, deutlich anzumerken. Insgesamt 22 Ballverluste auf beiden Seiten dokumentierten zur Pause die riesige Nervosität bei beiden Mannschaften. Dies legte sich auch nach der Pause nicht, doch am Ende hatten die Gastgeber das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. 

dpa

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