Van Almsick trauert nicht

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Franzi van Almsick.

Budapest - Franziska van Almsick blickt ohne Wehmut auf ihrer Karriere als internationale Top-Schwimmerin zurück.

Franziska van Almsick trauert ihrem verpassten Olympiasieg nicht mehr nach. “Als ich 2004 aus dem Becken gestiegen bin, habe ich gedacht, dieser nicht gewonnene Olympiasieg wird mir ganz schön lange nachhallen. Alles, was ich wollte als junge Sportlerin, war der Olympiasieg“, sagte die 32-Jährige der Nachrichtenagentur dpa während der Schwimm-Europameisterschaften in Budapest. Doch das sei ein Trugschluss gewesen.

“Mit der Geburt meines Sohnes ist dann alles nichtig geworden. Mittlerweile geht es mir so gut, auch privat. In meinem Leben hat die Familie absolute Priorität“, erklärte van Almsick, die seit fünf Jahren als ARD-Expertin große Schwimm-Wettkämpfe begleitet. “Ich bin sehr, sehr dankbar dafür, dass ich den Absprung so gut geschafft habe.“

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Die Zusammenarbeit mit der ARD soll fortgesetzt werden. Seit Ende 2008 ist Franziska van Almsick auch stellvertretende Vorsitzende der Sporthilfe. Darüberhinaus kümmert sie sich in ihrem Wohnort Heidelberg um ein Projekt, durch das mehr Kinder schwimmen lernen sollen.

dpa

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