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Erste Saisonniederlage für CL-Sieger

Manchester lässt FC Chelsea alt aussehen

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Chelseas Fernando Torres und Manchesters Rio Ferdinand (l) im Zweikampf um den Ball

London - Bittere Pleite für Champions-League-Sieger FC Chelsea: Im Topspiel der Premier League gegen Rekordmeister Manchester United kassierten die Blues ihre erste Saisonniederlage.

Zwei Platzverweise und ein Abseitstor: Champions-League-Sieger FC Chelsea hat im Topspiel gegen Rekordmeister Manchester United die erste Saisonniederlage kassiert. Javier Hernandez traf in der 75. Minute irregulär, aber entscheidend zum 2:3 (1:2). Meister Manchester City schlug den FC Swansea im längsten Spiel der Premier-League-Geschichte 1:0 (0:0), während der FC Arsenal sich mit 1:0 (0:0) gegen das Tabellenschlusslicht Queens Park Rangers durchsetzte.

Der große Kampf des FC Chelsea nach einem 0:2-Rückstand und den Platzverweisen gegen Branislav Ivanovic (63./Rot) und Weltmeister Fernando Torres (68./Gelb-Rot) wurde nicht belohnt. Chelsea (22 Punkte) liegt als Spitzenreiter nur noch einen Zähler vor dem Verfolgerduo ManUnited und ManCity.

United erwischte an der Stamford Bridge einen Start nach Maß. Ein Pfostenschuss von Torjäger Robin van Persie prallte von David Luiz über die Linie (4.). Van Persie selbst legte bereits in der 12. Minute das 2:0 für Manchester nach, das zuletzt im April 2002 in der Liga beim FC Chelsea gewonnen hatte.

Fergusons beste Sprüche

Sir Alex Ferguson: Seine besten Sprüche

„Flickt ihn verdammt nochmal zusammen!“ (Ferguson zu einem Physio, nachdem er David Beckham einen Schuh an den Kopf gekickt hatte. Beckham erlitt bei der Attacke eine Platzwunde über dem Auge) © Getty
„Ich will Liverpool von ihrem verdammten Ast zu hauen.“ (Bei seinem Amtsantritt 1986 über den damaligen Rekordmeister) © Getty
„Am Ende dieses Spiels wird der Europacup nur sechs Fuß von Euch entfernt stehen - und ihr werdet ihn nicht einmal anfassen dürfen. Und viele von Euch werden nie mehr so nah rankommen. Wagt es ja nicht, hier nachher reinzukommen, ohne alles gegeben zu haben.“ (Aus Fergusons Halbzeitansprache im Endspiel der Champions League 1999 gegen Bayern München) © Getty
„Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben! Fußball, verdammte Hölle!“ (Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Bayern in Barcelona) © Getty
„Das hält die F***** von den Medien draußen.“ (Über das neue Trainingszentrum) © Getty
„Wenn mir ein Italiener sagt, dass das auf dem Teller Pasta ist, schaue ich unter der Soße nach, um sicher zu gehen. Die sind die Erfinder der Vernebelungstaktik.“ © Getty
„Wenn er auch nur einen Inch größer wäre, wäre er der beste Innenverteidiger Englands. Sein Vater ist 6 Fuß, 2 Inches groß - ich checke mal den Milchmann.“ (Über Gary Neville) © Getty
„Er hat mich Boss und Großer Mann genannt, als wir nach dem Hinspiel unseren Drink nahmen. Es würde aber helfen, wenn seine Huldigungen von einem guten Glas Wein begleitet werden würden. Was er mir gab, war Lack-Entferner.“ (Über Jose Mourinho) © Getty
„Manchmal hat man eben einen lauten Nachbarn. Daran kann man nichts ändern, die werden halt immer laut sein. Was willst du machen? Du kannst nur deinen Fernseher anschalten und ihn etwas lauter machen.“ (Über Manchester City) © Getty
„Pippo Inzaghi wurde im Abseits geboren.“ © Getty
„Er könnte in einem leeren Haus einen Streit anfangen.“ (Über Dennis Wise) © Getty
„Er bekommt eine Umarmung und einen Kuss von mir. Vielleicht sogar zwei.“ (Über Teammanager-Kollege Sam Allardyce) © Getty
„Sie glauben doch nicht etwa, dass wir mit dieser Bande einen Vertrag schließen? Denen würde ich nicht einmal einen Virus verkaufen.“ (Über das Interesse von Real Madrid an Cristiano Ronaldo) © Getty
„Ich habe Calderons große Aussage gelesen, wonach die Sklaverei vor vielen, vielen Jahren abgeschafft worden sei. Ob die das Franco erklärt haben? Jesus Christus! (Über Ramon Calderon, Präsident von Real Madrid, ebenfalls im Zuge des Ronaldo-Transfers) © Getty
„Die haben echt Eier, kann ich Ihnen sagen.“ (Über die Glazers, Besitzer von Manchester United) © Getty
„Ich mache sicher keinen auf Bobby Robson und bin noch mit 70 Manager. Es geht darum zu wissen, wann es gut ist.“ (Im Oktober 2008) © Getty
„Wahrscheinlich reiten wir irgendwann gemeinsam in den Sonnenuntergang.“ (Über seinen Lieblingsfeind Arsene Wenger vom FC Arsenal) © Getty
„Ich bin so ein verdammt talentierter Kerl. Vielleicht fange ich an zu malen, oder sowas.“ (Auf die Frage, was er nach seinem Abschied vom Fußball tun werde) © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Das geht Dich einen Scheißdreck an! Ich frag Dich ja auch nicht, ob Du immer noch in diesen Schwulenbars abhängst.“ (Zu einem Journalisten, der ihn fragte, ob er vorhabe, im Sommer 2006 zur WM nach Deutschland zu reisen) © Getty
„Sie sollten nicht versuchen, in das Gehirn eines Verrückten zu schauen.“ (Über sich selbst) © Getty
„Ja, das können Sie - indem Sie sich ins Knie ficken und sterben.“ (Zum Sportchef des Daily Mirror auf die Frage, ob dieser etwas tun könne, um das Verhältnis des Blattes zu Ferguson zu normalisieren) © Getty

Chelsea kam durch einen Freistoßtreffer von Juan Mata (44.) noch vor der Pause zum Anschlusstreffer, ehe der Brasilianer Ramires mit einem wuchtigen Kopfball zum 2:2 traf (53.).

Nach einer Notbremse gegen Ashley Young sah zunächst Ivanovic die Rote Karte, ehe Torres wegen einer vermeintlichen Schwalbe zum zweiten Mal verwarnt wurde und mit Gelb-Rot vom Platz musste. In Überzahl kam Manchester zu einigen guten Chancen. Beim einzigen Treffer in dieser Phase staubte „Chicharito“ allerdings aus Abseitsposition ab.

Für Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner ManCity erzielte Carlos Tevez in der 61. Minute das Siegtor. Das Spiel dauerte insgesamt 102 Minuten und 42 Sekunden, zwölf Minuten ließ der Schiedsrichter nach zwei Verletzungspausen nachspielen.

"Es war ein Kampf gegen unsere eigenen Nerven"

Im Kampf um die Champions-League-Plätze holten die deutschen Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker mit Arsenal einen glanzlosen Pflichtsieg gegen Queens Park. Vor Wochenfrist hatten die Kanoniere bei Norwich City mit 0:1 verloren.

„Wenn man zweimal verliert, ist das Selbstvertrauen ganz schnell weg. Deshalb war der Sieg heute entscheidend. Es war ein Kampf gegen einen guten Gegner und gegen unsere eigenen Nerven“, sagte Arsenal-Teammanager Arsene Wenger.

Für Arsenal erzielte der Spanier Mikel Arteta den Siegtreffer erst in der 84. Minute, vier Minuten zuvor hatte Stephane Mbia von den Rangers die Rote Karte gesehen. Podolski wurde bereits in der 71. Minute für Gervinho ausgewechselt, Mertesacker kam über 90 Minuten zum Einsatz.

Ex-Nationalspieler Hitzlsperger verbrachte das Spiel auf der Bank

Nur noch einen Punkt vor den Gunners liegt der FC Everton nach dem 2:2 (2:2) im 219. Merseyside-Derby gegen den FC Liverpool. Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger saß zum zweiten Mal nach seiner Verpflichtung über 90 Minuten nur auf der Bank der Gastgeber.

Liverpool führte nach einem Eigentor von Leigthon Baines (14.) und dem Treffer von Stürmerstar Luis Suarez (20.) bereits 2:0, doch Leon Osman (22.) und Steven Naismith (35.) bescherten Everton in einem furiosen Spiel noch einen Punkt.

SID

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