Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

DFB-Pokal: Die Spiele am Mittwoch

Köstner kämpft um Job - Rhein-Klubs im Duell

+
Lorenz-Günther Köstner

München - Im DFB-Pokal will Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner weiter Argumente für seine Weiterbeschäftigung sammeln. Zwei Rhein-Klubs treffen aufeinander: die Vorschau auf die Mittwochsspiele.

Respekt statt Spott, Konstanz statt Rotation: Mit markigen Worten und einer Abkehr vom System Felix Magath kämpft Lorenz-Günther Köstner um seinen Job beim Bundesligisten VfL Wolfsburg. Erstmals in dieser Saison wird beim DFB-Pokalspiel am Mittwoch gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt (20.30 Uhr/Sky) zweimal in Folge die gleiche Wolfsburger Startelf auflaufen. Der zweite Sieg im zweiten Spiel wäre das beste Argument für einen längeren Verbleib des Interimstrainers.

DFB-Pokal-Sensationen seit 1990

DFB-Pokal-Sensationen seit 1990

 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
 © dpa/mm
1. DFB-Pokal-Runde 2012/2013: Gleich sechs Bundesligisten flogen schon in der 1. Runde raus, fünf davon gegen Drittligisten oder Amateurvereine. So wie 1899 Hoffenheim, dass gegen den Regionalligisten Berliner AK mit 0:4 unter die Räder kam. © dpa
Mit dem TSV Havelse kam gegen den 1. FC Nürnbereg ebenfalls ein Regionalligist gegen einen Bundesligisten weiter. Havelse gewann 3:2 nach Verlängerung. © dpa
Drittligist Kickers Offenbach bezwang Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth mit 2:0. © dpa
Debakel für den Bundesliga-Dino: Bei Drittligist Karlsruher SC schied der Hamburger SV mit 2:4 aus. © dpa
Mit dem selben Ergebnis, allerdings nach Verlängerung, unterlag Werder Bremen bei Preußen Münster. © dpa

Jupp Heynckes geht beim Rekordmeister Bayern München im Klassiker gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr/Sky) den entgegengesetzten Weg: Beim Spitzenreiter soll vor allem die „zweite Garde“ den befürchteten „Novemberblues“ verhindern. Und auch Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach (20.30/ZDF und Sky) wollen mit einem Sieg im rheinischen Derby triste Herbststimmung vermeiden.

„Vor Jahren hat man den VfL noch respektiert und aus sportlichen Gründen Angst gehabt, hierher zu fahren. In letzter Zeit hat man über Wolfsburg nur noch gespottet, die hätten da Millionen verbrannt“, sagte Köstner vor seiner zweiten Begegnung als Magath-Nachfolger: „Man soll wieder mit Respekt vom VfL reden.“ Es klang fast wie eine Wahlkampfrede in eigener Sache - auch wenn er selbstverständlich auch betonte: „Ich fordere nichts.“

Schon nach dem 4:1 bei Fortuna Düsseldorf hatte der 60-Jährige seine Bereitschaft erklärt, längerfristig wieder in der Bundesliga arbeiten zu wollen. Gegen Frankfurt will er weitere Pluspunkte für eine Weiterbeschäftigung sammeln. Zweimal in Folge die gleiche Startformation ist dabei ein unter Magath zuletzt nicht für möglich gehaltener Ansatz.

Der deutsche Rekordmeister und souveräne Tabellenführer aus München will gegen den 1. FC Kaiserslautern von seinem vor der Saison für etliche Millionen verstärkten Kader profitieren. Rotation heißt die Wahl der Waffen bei Jupp Heynckes. So könnten Rafinha, Anatoli Timoschtschuk, Claudio Pizarro, Xherdan Shaqiri und auch Rekordtransfer Xavi Martinez in der Startaufstellung stehen.

„Die haben nichts zu verlieren, wir alles“, sagte der wiedergenesene Arjen Robben. Verlieren könnten die Bayern nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen vor allem die Ruhe im Umfeld. Bei einem Aus gegen einen Zweitligisten und dem ersten verspielten Titel dürfte trotz souveräner Tabellenführung das Krisengerede einsetzen. Und die Angst vor einem „Novemberblues“ wie im Vorjahr umgehen. Damals setzte es in nur einem Monat Niederlagen gegen Hannover, Dortmund und Mainz.

Die zuletzt triste Stimmung will Fortuna Düsseldorf ausgerechnet gegen den rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach vertreiben. „Die letzten Niederlagen tun weh“, sagte Fortuna-Coach Norbert Meier, der wie Andreas Lambertz, Tobias Levels, Nando Rafael, Andrej Woronin und Johannes van den Bergh einst das Trikot mit der Raute trug. Auch Manager Wolf Werner war schon bei den Fohlen tätig.

Zuletzt gab es allerdings für die Fortunen drei Niederlagen mit zehn Gegentoren, von Platz 5 ist der Aufsteiger auf Rang 13 abgestürzt. Die Aufstiegseuphorie ist mittlerweile verfolgen. Ein Erfolg gegen die zuletzt wiedererstarkten Gladbacher könnte in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt aber wieder positive Emotionen entfachen.

sid

Kommentare