Offenbar Streit um Ablöse

Doch keine 60 Millionen für Leverkusener Offensiv-Star - aber kommt er nächstes Jahr?

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Leon Bailey.

Der FC Bayern will seinen Kader auf Vordermann bringen - und dafür richtig Geld in die Hand nehmen. An dem kolportierten 60-Millionen-Angebot soll aber nichts dran sein.

Update vom 21. Mai:

Wie die „Bild“ erfahren haben will, ist an dem 60-Millionen-Angebot für den Leverkusener Leon Bailey nichts dran. Offenbar soll der Jamaikaner erst ab der Saison 2019/20 ein Thema für den Rekordmeister aus München werden.

Überhaupt soll der ganz große Umbruch unter Kovac ausbleiben, schreibt das Blatt. Die Neuzugänge Serge Gnabry (22) und Leon Goretzka (23) sollen den Kader, der von den Bayern-Verantwortlichen ohnehin als „zu groß“ bezeichnet worden war, verstärken. Abgänge gibt es bisher nicht. Nach der nächsten Saison könnte sich das ändern - dann stehen wohl die Abschiede von Franck Ribery und Arjen Robben an. Was einen Bailey-Transfer wiederum deutlich wahrscheinlicher machen würde.

News vom 20. Mai

Berlin - Ist das der angekündigte Großtransfer? Der FC Bayern soll dem Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen ein 60-Millionen-Euro-Angebot für Shootingstar Leon Bailey gemacht haben. Das schrieb der US-Sportsender ESPN am Samstag und berief sich dabei auf Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut seien.

Bayer wolle dagegen deutlich mehr für den 20 Jahre alten Jamaikaner erlösen und würde einen Verkauf Baileys an Real Madrid bevorzugen. Der Champions-League-Finalist solle „starkes Interesse“ an dem Mittelfeldspieler und bereits den portugiesischen Berater Jose Mendes eingeschaltet haben, um die Chancen eines möglichen Transfers nach Madrid zu sondieren. Mit neun Treffern in 30 Bundesligaspielen war Bailey in der Saison 2017/18 einer der besten Torschützen der Werkself. Auch im Pokal-Spiel gegen die Bayern im April traf der Jamaikaner für Bayer.

Rummenigge und Salihamidzic uneins über das „Limit“ bei Ablösesummen

Für Transfers haben die Bayern „kein Limit“, sagte Vereins-Boss Karl-Heinz Rummenigge bei einer Talkrunde der „Bild“-Zeitung am Freitag. „Wenn wir einen Spieler unbedingt haben wollen, und der kostet 80 oder 90 Millionen, werden wir irgendwann springen müssen. Ob wir dieses Jahr springen oder nächstes, weiß ich nicht“, erklärte Rummenigge. „Aber wir werden irgendwann springen.“

Im Überblick: Die Sommer-Transfergerüchte rund um den FC Bayern

Von Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic kassierte er für diese Ankündigung allerdings klaren Widerspruch, wie tz.de* berichtet.

Trotzdem schießen die Gerüchte um die Transferpläne des Rekordmeisters kurz vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt heftig ins Kraut. Bereits am Freitag hatte die spanische Zeitung AS berichtet, der FC Bayern habe Interesse an Thiagos Cousin und Nationalmannschaftskollegen Rodrigo Moreno. Zugleich befeuerte David Alabas Vater und Berater George Alaba Spekulationen über einen Wechsel des Außenverteidigers zu Real Madrid.

Bayern-Fans finden alle Neuigkeiten rund um das DFB-Pokal-Finale im Countdown-Ticker von tz.de*

dpa/fn

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