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Kritik an Zwanziger

Rummenigge schwärmt von neuer Spielplan-Idee

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge

München - Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hält eine Umstellung des Spielplans in der Fußball-Bundesliga auf das Kalenderjahr für eine gute Idee.

„Ich finde das recht attraktiv, gerade für uns in Deutschland“, sagte der 57-Jährige in einem Interview des „Kicker“ (Donnerstag). Demnach habe Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union UEFA, entsprechende Pläne: „Ich nenne es gerne eine Art Lego-System“, sagte Rummenigge.

Statt wie bislang am 1. Juli in eine Saison zu starten, würde künftig „nach dem gregorianischen Kalender“ gespielt, „Start zu Beginn des Jahres, Ende im November oder Dezember“, führte Rummenigge aus. Wichtig sei ein klares System, Rummenigge denkt hier in Abschnitten „exklusiv für den Clubfußball, dann wieder zum Beispiel ein Monat, wo nur Nationalmannschaft gespielt wird, für alle Qualifikations- und Freundschaftsspiele“. Diese einzelnen Blöcke ließen sich modulweise hin- und herschieben, meint Rummenigge: „Man könnte im Januar und Februar eine WM spielen, zum Beispiel in Katar, und wenn die WM 2026 vielleicht dann wieder in Europa wäre, könnte man sie wieder im Sommer spielen.“

Die deutschen Fußballer des Jahres seit 1988

Die deutschen Fußballer des Jahres seit 1988

Uwe Seeler war 1960 Deutschlands erster Fußballer des Jahres. Wir zeigen Ihnen in unserer Fotostrecke die Gewinner der Wahl seit 1988. © dpa
1988: Jürgen Klinsmann, damals in Diensten des VfB Stuttgart. © dpa
1989: Thomas Häßler, hier bei seinem Abschiedsspiel im Jahr 2005. 1989 spielte er für den 1. FC Köln. © dpa
1990: Lothar Matthäus führte die Deutsche Nationalmannschaft zum WM-Titel in Italien und wurde Fußballer des Jahres und Welfußballer. © dpa
1991: Stefan Kuntz gewann mit dem 1. FC Kaiserslautern nicht nur die Deutsche Meisterschaft. Er wurde auch Fußballer des Jahres. © dpa
1992: "Icke" Häßler (Foto von 1996) lief damals für den AS Rom auf. Bei der EM 1992 in Schweden spielte er das beste Turnier seiner Karriere. © dpa
1993: DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke hütete den Kasten des 1. FC Nürnberg. Der Club beendete die Saison auf Rang 13. © dpa
1994: Jürgen Klinsmann spielte 1993/94 beim AS Monaco eine starke Saison, wurde Fußballer des Jahres und wechselte anschließend in die Premier League zu Tottenham Hotspur. © dpa
1995: Matthias Sammer gewann mit dem BVB die Deutsche Meisterschaft und wurde mit dem goldenen Ball belohnt. © dpa
1996: Auch 1996 führte kein Weg an ihm vorbei. Es war das beste Jahr seiner Karriere. Er wurde außerdem zum Besten Spieler der EM in England und zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. © dpa
1997: Der "Fußballgott" Jürgen Kohler spielte im Trikot von Dortmund eine bärsenstarke Saison, gewann die Champions League gegen seinen Ex-Klub Juventus Turin und wurde Deutschlands Fußballer des Jahres. © dpa
1998: Nachdem Oliver Bierhoff als Torschützenkönig der Serie A im Trikot des AC Mailand groß aufspielte, wurde er zu Deutschland bestem Kicker gewählt. © dpa
1999: Mit 38 Jahren wurde Lothar Matthäus noch einmal ausgezeichnet. Den Titel hätte er wahrscheinlich gerne gegen die Champions-League-Trophäe eingetauscht. Bayern verlor damals in Barcelona mit 1:2 gegen Manchester United. © dpa
2000: Nachdem Oliver Kahn 1999 zum ersten Mal Welttorhüter wurde, war er ein Jahr später Deutschlands Fußballer des Jahres. © dpa
2001: Im Finale von Mailand parierte Kahn drei Elfmeter und sicherte dem FC Bayern den Titel in der Champions League. Als Belohnung wiederholte er den persönlichen Triumph des Vorjahres. © dpa
2002: Michael Ballack spielte mit Bayer Leverkusen eine Fabelsaison und wurde trotzdem nur dreimal Zweiter (Meisterschaft, DFB-Pokal, Champions League) mit der Werkself und Vize-Weltmeister mit der Nationalmannschaft. Zum Fußballer des Jahres langte es aber trotzdem. © dpa
2003: Ein Jahr später war er erneut ganz oben. Diesmal aber im Trikot seines neuen Arbeitgebers FC Bayern. © dpa
2004: Der erste ausländische Profi, der zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt wurde, war der Kugelblitz. Ailton gewann mit Werder Bremen das Double. © dpa
2005 war wieder Michael Ballack vom FC Bayern an der Reihe. © dpa
2006: Miroslav Klose war einer der Hauptakteure des Sommermärchens und wurde als Fußballer des Jahres ausgezeichnet. © dpa
2007: Mario Gomez knipste in der Meistersaison des VfB am laufenden Band und gewann nach Jürgen Klinsmann (1988) und Karl-Heinz Förster(1982) als dritter Stuttgarter die Wahl. © dpa
2008: In seiner ersten Saison beim FC Bayern zeigte Franck Ribéry gleich seine Extraklasse. Er gewann mit dem FC Bayern das Double und wurde in Deutschland und Frankreich zum Fußballer des Jahres gewählt. © dpa
2009: Felix Magath formte aus dem Underdog VfL Wolfsburg eine Meistermannschaft. Der Brasilianer Grafite gewann die Torjägerkanone, wurde Fußballer des Jahres und erzielte das Tor des Jahres. © dpa
2010: Arjen Robben markierte 2010 dreimal das Tor des Monats, wurde Fußballer des Jahres und von seinen Bundesliga-Kollegen zum Spieler der Saison gewählt. © dpa
2011: In seiner letzten Saison im Trikot des FC Schalke 04 glänzte Neuer vor allem in der Champions League und führte sein Team ins Halbfinale. Die Knappen wurden DFB-Pokal-Sieger und Neuer Fußballer des Jahres. © dpa
2012: Der Fußballer des Jahres spielte sich in das Notizbuch diverser Top-Klubs. Marco Reus entschied sich nach einer tollen Saison mit Borussia Mönchengladbach für den BVB. © dpa
2013: Am 28. Juli wurde Bastian Schweinsteiger als Fußballer des Jahres bekanntgegeben. Zwei Tage später kam eine Wahl-Panne ans Licht. Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten fordert Neuwahlen. Muss Schweini seinen Titel abgeben? © dpa
2014: Am 10. August wurde bekannt - der Weltmeister-Keeper, der dem DFB-Team immer wieder mit grandiosen Aktionen half, ist "Fußballer des Jahres". © dpa

Auslöser für die Notwendigkeit einer Spielplan-Neugestaltung sind die fortgeschrittenen Pläne von Joseph S. Blatter, Präsident des Weltverbands FIFA, die WM 2022 im Wüstenemirat Katar erstmals während der Wintermonate auszutragen.

Kritische Worte fand Rummenigge für den früheren DFB-Boss Theo Zwanziger. Zwanziger vermittle den Eindruck, „es sei alles korrupt“, sagte Rummenigge. „Aber er legt nicht einen einzigen Beweis auf den Tisch. Wenn er irgendwelche Erkenntnisse hat, dann soll er sie auf den Tisch bringen. Und wenn er keine hat, dann soll er einfach wieder ruhig sein.“

Was Zwanziger mache, sei nicht gut, führte Rummenigge weiter aus, „auch nicht für den deutschen Fußball“. Die Entscheidung pro Katar zurückzunehmen, sei unmöglich, „diese Naivität kann ich mir bei Theo Zwanziger wirklich nicht vorstellen“, meinte Rummenigge. Zwanziger sprach zuletzt im Zusammenhang mit der Vergabe von einer „eklatanten Fehlentscheidung“. Diese müsse rückgängig gemacht werden, anstatt durch die derzeit diskutierte Verschiebung des Turniers in den Winter „neue Belastungen für bisher Unbeteiligte zu verursachen“.

sid/dpa

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