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Ausgleich in der Schlussphase

Freiburg erkämpft sich Punkt gegen Bayern

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Toni Kroos und der FC Bayern verlieren gegen den SC Freiburg zwei Punkte

Freiburg - Die Mannschaft von Christian Streich hat gegen den FC Bayern einen Zähler ergattert. Der Rekordmeister vergab zu viele Chancen und wurde in der Schlussphase bestraft.

Peps Experiment ist misslungen: Mit einer B-Elf und aufgrund zahlreicher vergebener Chancen hat Triple-Gewinner Bayern München seine Generalprobe für den europäischen Supercup verpatzt, aber dennoch zumindest bis Samstag die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga übernommen. Drei Tage vor dem Duell mit dem Europa-League-Sieger FC Chelsea kam die neuformierte Mannschaft von Startrainer Pep Guardiola in der vorgezogenen und lange Zeit zerfahrenen Partie des 4. Spieltages beim SC Freiburg über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus.

Der Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri (33.) schoss die Bayern zunnächst in Führung, den Augleich markierte der eingewechselte Nicolas Höfler (86.) mit seinem ersten Bundesliga-Tor. Dennoch bauten die „Überbayern“ ihren beeindruckenden Vereinsrekord auf saisonübergreifend 29 Liga-Begegnungen ohne Niederlage aus.

„Wir haben wahnsinnig gekämpft. Komisch, dass das Blatt sich noch gewendet hat. Die Bayern haben nach der Führung versucht, das Spiel langsam zu machen und zu kontrollieren. Wir haben jeden Spieltag einen Schritt nach vorn gemacht, auch heute wieder“, sagte Freiburgs Torhüter Oliver Baumann und Bayern-Kapitän Philipp Lahm meinte bei Sky: „Wir haben es uns selbst zuzuschreiben. Wir hatten genügend Chancen das 2:0 zu machen. Und dafür sind wir bestraft worden.“

Freiburges Trainer Christian Streich ergänzte: „Wenn du gegen Bayern München spielst, brauchst du vor allem eine extreme Frustrations-Toleranz. Es ist wahnsinnig toll, wie wir kopfmäßig damit umgegangen sind, dass wir dauernd ausgespielt wurden.“

Guardiola, der vor der Reise in den beschaulichen Breisgau von seinem Team höchste Konzentration gefordert hatte, verblüffte noch vor dem Anpfiff. Etwa 24.000 Zuschauer im seit Wochen ausverkauften Freiburger Stadion erlebten im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg auf sieben Positionen veränderte Bayern. So fanden sich unter anderem Kapitän Philipp Lahm, Franck Ribery und Arjen Robben zunächst auf der Reservebank wieder, die verletzten Thiago (Syndesmose-OP) und Javi Martinez (Adduktoren) standen ohnehin nicht im Kader.

„Wenn man nur 1:0 führt, kann es immer mal passieren, dass man noch den Ausgleich bekommt. Ich denke nicht, dass ich mit der Aufstellung zu viel riskiert habe. Ich weiß nicht, ob der ein oder andere Spieler gefehlt hat. Ich habe diese Entscheidungen getroffen, und die, die auf dem Platz waren, haben gut gespielt“, verteidigte der Spanier seine Wechsel in der Startelf nach Spielende.

Den zahlreichen Umstellungen und dem strömendem Regen geschuldet, fehlten dem Münchner „Zermürbungsspiel“ zu Beginn die gewohnte Sicherheit und Präzision. Leichte Abspielfehler in der Defensive ermöglichten den mutigen Gastgebern daher Chancen. Bei einem Fernschuss von Oliver Sorg (12.) musste Manuel Neuer im Bayern-Tor erstmals eingreifen. Auf der anderen Seite scheiterten mit einer ähnlichen Aktion Shaqiri (15.) und Claudio Pizarro (19.) mit einem Heber.

Angesichts der dürftigen Vorstellung seines Teams sah man Guardiola an der Seitenlinie sehr früh gestikulieren. In der Folge war es allerdings ausschließlich der zunehmenden Freiburger Passivität geschuldet, dass die Gäste immer mehr Zugriff auf das Spiel fanden. Konsequenterweise erzielte der Schweizer Nationalspieler Shaqiri mit einem wuchtigen Schuss in das kurze Eck die Führung. Der unauffällig agierende 37-Millionen-Neuzugang Mario Götze (37.) verpasste wenig später sein erstes Pflichtspiel-Tor für die Münchner nur knapp.

Wer nach dem Seitenwechsel auf einen Fußball-Leckerbissen gehofft hatte, wurde schnell enttäuscht. Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Gäste im Reservemodus das Geschehen. Nach einer Stunde wurde die Münchner Lethargie allerdings beinahe bestraft, als Charles-Elie Laprevotte (60.) den Ball an den Außenpfosten zirkelte.

In der Folge fehlte beiden Mannschaften das nötige Esprit, nur einmal blitzte die Klasse der Bayern auf. Nach feinem Zuspiel von Pizarro tauchte Toni Kroos (73.) freistehend vor Baumann auf. Der Nationalspieler vergab allerdings ebenso wie Sekunden später Thomas Müller. In der Schlussphase musste Bastian Schweinsteiger ganz offensichtlich angeschlagen ausgewechselt werden.

Männer mit Binde: Die Kapitäne der 18 Bundesligisten

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In der Kapitänsfrage setzen die Clubs der Fußball-Bundesliga auf Kontinuität. Nur drei Vereine besetzen die Führungsposition zur Saison 2013/14 neu.Klicken Sie sich hier durch die Fotostrecke. © picture alliance / dpa
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SID

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