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Kooperationen in Österreich und Belgien

FC Bayern bald ein „Verkaufsverein“? Brisante Gerüchte über plötzlichen Kurswechsel

Offenbar bahnt sich beim FC Bayern ein Strategiewechsel an. Gerüchten zufolge denken die Münchner über Auslands-Kooperationen und ein neues Transfermodell nach.

  • Der FC Bayern München könnte künftig zu einem Verkaufsverein werden
  • Spieler günstig kaufen, weiterentwickeln und dann teuer verkaufen - so könnte die neue Strategie aussehen
  • Offenbar sind auch Kooperationen in Österreich und Belgien geplant

München - Der FC Bayern München* befindet sich in einer wichtigen Phase der Saison. Im Februar und März werden die Weichen für Titel gestellt - sowohl national als auch international. In der Bundesliga schreiten die Münchner trotz manch einer Stolperfalle gewohnt sicher in Richtung Meisterschaft. Der Vorsprung auf Verfolger Dortmund beträgt aktuell sechs Punkte. Im DFB-Pokal ist man allerdings schon ausgeschieden, dort werden in dieser Saison - wieder - andere jubeln.

In der Champions League hat man noch alle Trümpfe in der Hand, wobei es aus Münchner Sicht gerne noch mehr sein dürften. Das 1:1 in Salzburg ist eine Ausgangsposition, mit der sich im Rückspiel am 8. März in der heimischen Allianz Arena arbeiten lässt. Kingsley Coman hatte den späten Ausgleich besorgt und somit für etwas weniger Sorgenfalten bei den Bayern gesorgt.

FC Bayern München: Neue Strategie auf dem Transfermarkt?

Es sind also wichtige Wochen für den deutschen Rekordmeister. Nicht nur auf dem Platz. Hinter den Kulissen laufen längst die Transferplanungen für die neue Saison. Wen holt der FCB? Wer muss gehen? Viel wird gemunkelt und spekuliert. Nun gibt es eine Nachricht, die deutlich werden lässt: Der FC Bayern München will angeblich völlig neue Wege gehen.

Der kicker berichtet am Donnerstag (24. Februar), dass an der Säbener Straße „eine interessante Idee geboren“ wurde. Worum geht es? Angeblich sollen die besten Bayern-Talente künftig nicht mehr in der zweiten Mannschaft, die in der Regionalliga oder 3. Liga spielt, auflaufen. Viel eher sollen sie direkt Erstliga-Luft schnuppern, weshalb die Münchner nun offenbar auf der Suche nach Kooperationsvereinen im Ausland sind. Eine mögliche Adresse ist der österreichische Bundesligist Austria Klagenfurt. Ein weiterer Verein soll laut kicker-Angaben in Belgien gefunden werden.

FC Bayern München bald ein „Verkaufsverein“? Borussia Dortmund macht es vor

Darüber hinaus könnten sich die Bayern künftig tatsächlich als „Verkaufsverein“ sehen. Dieser Begriff war in der jüngeren Vergangenheit an der Säbener äußerst unbeliebt. Schließlich ist man die deutsche Nummer eins und hat auch in Europa immer ein gehöriges Wörtchen mitzureden, wenn es um die großen Pokale geht. Wegen der Corona-Krise fehlen aber Einnahmen, der Spielraum für hohe Gehälter bei Verlängerungen oder Neuzugängen wird kleiner. Andernorts können diese Faktoren mit reichen Investoren ausgeglichen werden - eine Option, die in München keine ist.

Deshalb könnte es laut kicker zum Strategie-Wechsel bei den Transfers kommen: Junge Spieler im Alter zwischen 20 und 22 Jahren relativ günstig einkaufen, sie drei bis vier Jahre entwickeln und dann zu einem weitaus höheren Preis an reiche Klubs veräußern. Ein Konstrukt, das man in Leipzig oder Dortmund seit Jahren praktiziert. Vor allem der BVB hat auf diesem Gebiet mit herausragenden wirtschaftlichen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht: Ousmane Dembélé (Einkauf: 35 Millionen Euro/Verkauf: 140 Millionen Euro), Jadon Sancho (7,84/85) und Pierre-Emerick Aubameyang (13/63,75) erzielten in den vergangenen Jahren ein Transferplus in Höhe von mehr als 230 Millionen Euro. Eine Summe, an der sich nun offenbar auch die Bayern orientieren möchten.

FC Bayern München: Die bisher teuersten Verkäufe

  • Douglas Costa: 40 Millionen Euro (zu Juventus Turin - 2018/19)
  • Mats Hummels: 30,5 Millionen Euro (zu Borussia Dortmund - 2019/20)
  • Toni Kroos: 25 Millionen Euro (zu Real Madrid - 2014/15)
  • Owen Hargreaves: 25 Millionen Euro (zu Manchester United - 2007/08)
  • Thiago: 22 Millionen Euro (zum FC Liverpool - 2020/21)

Ein Spieler, der in dieses Raster passt, ist Ryan Gravenberch. Das niederländische Supertalent ist 19 Jahre alt, hochveranlagt und entwicklungsfähig. Ein Mann für die Zukunft. Es gibt bereits Gerüchte, dass die Bayern den Nationalspieler verpflichten werden. Sein Vertrag bei Ajax Amsterdam läuft noch bis zum 30. Juni 2023, es wäre also eine stattliche Ablöse fällig - die Rede ist aktuell von rund 30 Millionen Euro. Eine Summe, die sich drei, vier Jahre später, wenn Gravenberch vom Talent zum gestandenen internationalen Profi gereift ist, bei einem Weiterverkauf vervielfachen könnte.

Im Fokus: die Bosse des FC Bayern München, hier Vorstandschef Oliver Kahn (li.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Nur kühne Gedankenspiele oder tatsächlich ein ausgereifter Plan? Sportvorstand Hasan Salihamidzic spricht seit geraumer Zeit davon, dass man den Anforderungen des modernen Fußballs mit „Kreativität“ begegnen müsse - möglicherweise sieht diese Kreativität genau so aus. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sven Simon

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