Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fanliebling spricht über seine Zeit in München

FC Bayern: Wriedt spekulierte auf Lewandowski-Backup-Rolle

Während es Jamal Musiala zu den Profis beim FC Bayern schaffte, blieb „Otschi“ Wriedt dieser Schritt verwehrt.
+
Während es Jamal Musiala zu den Profis beim FC Bayern schaffte, blieb „Otschi“ Wriedt dieser Schritt verwehrt.

Otschi Wriedt hat es über die Eredivisie in den deutschen Profifußball geschafft. Seine ersten Profieinsätze absolvierte der Stürmer allerdings schon einst beim FC Bayern.

Kiel/München - Nach drei Siegen zum Start war es am Samstag doch so weit. Kwasi Okyere „Otschi“ Wriedt musste im vierten Spiel mit seinem neuen Arbeitgeber, Holstein Kiel, die erste Niederlage hinnehmen. Der Zweitligist verlor daheim mit 0:2 gegen den Karlsruher SC.

Wriedt kam dabei auch im vierten Spiel seit seinem Wechsel von Willem II im Winter als Joker für die Störche zum Einsatz. Sein Premieren-Tor in der 2. Bundesliga gelang ihm bereits am vergangenen Spieltag beim 3:2-Erfolg in Aue. Es scheint, als hätte Wriedt es endgültig über die zweite Mannschaft des FC Bayern München und die niederländische Eredivisie in den deutschen Profifußball geschafft. Im Interview mit „Sport 1“ spricht der Stürmer über seine Zeit beim deutschen Rekordmeister.

FC Bayern: Wriedt spekuliert auf Lewandowski-Backup-Rolle bei Wechsel

Denn dort stieg er nicht nur zum Fanliebling der Bayern Amateure auf, sondern sammelte auch bereits seine ersten Spielminuten in der deutschen Belletage. Unter Jupp Heynckes kam der Angreifer schon im Oktober 2017 gegen RB Leipzig zu seinem DFB-Pokal-Debüt und im November gegen Borussia M‘Gladbach zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga. Ein weiterer Einsatz unter Hansi Flick in der Triple-Saison, ebenfalls gegen Gladbach, sollte während seiner Zeit in München noch folgen.

Dabei hatte Wriedt bei seinem Wechsel im Sommer 2017 vom VfL Osnabrück in die bayrische Landeshauptstadt genau darauf spekuliert. „Bei meinem Wechsel war mir schon bewusst, dass es mit Lewandowski nur einen richtigen Stürmer gegeben hat und dass es da eventuell die Möglichkeit gibt, hinzuzustoßen. Das hat bei meinem Wechsel auch eine Rolle gespielt“, verrät der heute 27-Jährige.

Otschi Wriedt: In zwei Jahren zum absolten Fanliebling

Grundlage für seine Einsätze bei den Profis waren dabei die überragenden Leistungen in der zweiten Mannschaft. Denn dort überzeugte Wriedt von Anfang an. Gleich in seiner ersten Saison schoss er die Amateure mit 21 Treffern in die 3 Liga. Und im zweiten Jahr legte Wriedt noch einen drauf. 24 Treffer bedeuteten die Torjägerkanone und Meisterschaft für den Fanliebling.

Die Belohnung: Der Stürmer durfte immer wieder bei den Profis mittrainieren. „Es war für mich eine Ehre und alles andere als selbstverständlich, dass ich diese Aufgabe übernehmen durfte“, blickt der Angreifer zurück. Dabei musste sich Wriedt am Anfang erstmal an sein neues Trainingsumfeld an der Säbener Straße gewöhnen: „Ich habe zu Beginn etwas gebraucht, um anzukommen, weil das alles Weltklassespieler sind, mit denen du auf einmal auf dem Platz stehst.“

„Die Jungs waren alle sehr nett zu mir, keiner war abgehoben, sie haben mich als normalen Mitspieler gesehen.“

Otschi Wriedt über den Trainingsalltag bei den Profis des FC Bayern.

Am Ende machte es ihm aber die Mannschaft einfach, sich einzugewöhnen. „Die Jungs waren alle sehr nett zu mir, keiner war abgehoben, sie haben mich als normalen Mitspieler gesehen. In der Zusammenarbeit gab es also keinen Unterschied zu jeder anderen Mannschaft“, erklärt Wriedt. Bis heute stehe er in engem Kontakt mit Jerome Boateng.

Am Ende war die erste Mannschaft des FC Bayerns bekanntermaßen aber doch eine Stufe zu hoch für den Deutsch-Ghanaer. Der Stürmer wechselte im Sommer 2020 in die erste niederländischen Liga zu Willem II, konnte auch dort überzeugen und scheint jetzt sein Glück, unfern seiner Heimat, bei Holstein Kiel gefunden zu haben. (kk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Kommentare