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Topscorer auf der Bank

„Es sind interne Dinge passiert“: Demichelis trifft „harte Entscheidung“ über Topscorer Motika

Hat Martin Demichelis offenbar verärgert: FCB-Amateure-Topscorer Nemanja Motika.
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Hat Martin Demichelis offenbar verärgert: FCB-Amateure-Topscorer Nemanja Motika.

Nemanja Motika trifft für den FC Bayern II wie er will. Aber wie verhält er sich neben dem Platz? Martin Demichelis verpasste ihm offenbar eine Lehre.

München - Acht Tore hat Nemanja Motika in seinen neun Einsätzen für den FC Bayern* II erzielt. Der 18-Jährige trifft verlässlich, kam in den vergangenen drei Spielen aber jeweils von der Bank. Wieso spielt der Topscorer nicht von Beginn? Jokerqualitäten? Belastungssteurung? Nein. Coach Martin Demichelis deutet ganz andere Gründe für die Reservistenrolle an.

„Interne Probleme“: Demichelis setzt Topscorer Motika auf die Bank

„Das sind interne Probleme. Ich habe den Jungs gesagt, für mich sind die drei wichtigen Worte als Trainer: ‚Respekt, Disziplin und danach Leistung‘“, stellt Demichelis nach dem erfolgreichen Derby gegen die SpVgg Unterhaching klar.

„Selbstverständlich weiß ich selbst, dass er ein torgefährlicher Spieler ist“, erklärt er weiter, „insgesamt geht er (Nemanja Motika, d.R.) den richtigen Weg. Aber in den letzten zwei Wochen sind interne Dinge passiert, nach denen ich einfach hart entscheiden musste.“

Nemanja Motika: Ausrufezeichen gegen Pipinsried - seitdem traf er nicht mehr

Womit sich Motika die Denkzettel konkret verdient hat, lässt der Trainer offen. Dass sich die „harten Entscheidungen“ durchaus auszahlen können, hat sich bereits bestätigt. Gegen den FC Pipinsried war Motikas Antwort stark: Zur Halbzeit gekommen, holte er erst einen Elfmeter heraus und besorgte dann zwei Tore selbst. Gegen den SV Schalding-Heining klappte es aus der Starformation heraus nicht mit einem Scorerpunkt.

„Wir versuchen Woche für Woche zu lernen“, stellt Demichelis den Wiederaufstieg aktuell eher in den Hintergrund. Beim FC Bayern II werden junge Spieler an den Profifußball herangeführt. Lektionen abseits des Platzes gehören hier sicherlich mit dazu.

Harter Weg beim FC Bayern: Vorbild Batista-Meier? Demichelis schließt Wechsel nicht aus

Der geduldige Weg der Bayern-Amateure hat sich bei einem mittlerweile augenscheinlich ausgezahlt: Oliver Batista-Meier. Der 20-jährige Offensivspieler galt schon in jungen Jahren als hochveranlagt. Aber so recht klappen, wollte es nicht. Auch seine Leihe zum SC Heerenveen verlief augenscheinlich mit eher mäßigem Erfolg. Seit seiner Rückkehr überzeugt Batista-Meier aber nahezu wöchentlich.

„Ich kenne Oli seit meinem ersten Jahr beim FC Bayern in der U19. Erst in ein sehr guter Junge, der Vertrauen braucht“, sagt Demichelis über seinen möglicherweise wechselwilligen Schützling, „er muss selbst entscheiden, ob er weiter beim FC Bayern kämpfen will. Ich bin sehr zufrieden mit ihm, ganz klar. Und ich versuche ihm einfach als Trainer zu helfen.“ *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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