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Sein neuer Job beim Rekordmeister

Breno als Freigänger wieder beim FC Bayern

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Breno wird als Freigänger wieder für den FC Bayern arbeiten.

München - Der ehemalige Fußball-Profi Breno kommt als sogenannter „Freigänger“ in Kürze wieder auf freien Fuß und soll einen Job beim Rekordmeister Bayern München erhalten.

Das bestätigte ein hochrangiger Vertreter der Justizvollzugsanstalt Stadelheim dem Nachrichtenmagazin Focus. Der 23-Jährige soll dann Wolfgang Dremmler, Leiter des Jugendleistungszentrums, zuarbeiten und den Trainerstab der Regionalliga-Mannschaft verstärken.

Vorstands-Vorsitzender Karl-Heinz Rummenigge bestätigte dies am Montag der "Bild"-Zeitung: "Wir können noch keinen Vollzug melden, aber wir stehen mit der Vollzugsanstalt in Kontakt. Geplant ist, dass Breno im Erfolgsfall bei Wolfgang Dremmler im Büro arbeitet und als Co-Trainer der 2. Mannschaft aushilft sowie bei entsprechendem Fitness-Zustand spielt."

Breno war im Juli 2012 wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Die Bayern hatten dem Abwehrspieler zuletzt auch öffentlich eine Wiederanstellung versprochen. Der Resozialisierungsmaßnahme sollen Ausländerbehörde und Staatsanwaltschaft bereits zugestimmt haben.

„Mit diesem Schritt hat Breno die Chance, sich wieder schnellstmöglich in die Gesellschaft zu integrieren“, hieß es aus Stadelheim. Die JVA dementierte jedoch Meldungen, laut derer Breno Angebote seiner ehemaligen Klubs 1. FC Nürnberg und FC Sao Paulo vorliegen habe. „Die gab es nie“, sagte der JVA-Vertreter.

Breno in der zweiten Mannschaft?

Dass Breno auch wieder für die zweite Mannschaft der Bayern zum Einsatz kommt, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Im Gefängnis habe er „alle sportlichen Möglichkeiten“ wahrgenommen. „Breno ist so fit, wie er für einen Gefängnis-Insassen nur fit sein kann“, sagte der Justizbeamte.

Trotz der Lockerung der Gefängnisstrafe soll Breno zunächst nicht wie ursprünglich geplant in die Freigänger-Außenstelle wechseln. Zum Schlafen muss er nach Stadelheim zurück. „Wir müssen Breno vor dem Medien-Trubel erst einmal schützen“, hieß es seitens der JVA: „Wenn dieser abgeklungen ist, wird er voraussichtlich zu den anderen Freigängern in der Außenstelle nach Neuhausen verlegt.“

sid

Breno zeigt seine Tattoos

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