Instagram-Story nach Pokalkracher gepostet

Hummels nimmt "Bock" mit Humor: "Ganz ruhig, ich seh den Davie..."

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München - Viel Mühe hatte der FC Bayern, ehe der Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale perfekt war. Der deutsche Rekordmeister siegte bei Hertha BSC erst in der Verlängerung mit 3:2 (1:1, 2:2). Dementsprechend fielen auch die Stimmen zum Spiel aus:

UPDATE, 13.25 Uhr - Hummels nimmt Patzer mit Humor

Mats Hummels scheint seinen "Aussetzer", der am Mittwochabend zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich geführt und die Bayern damit in die Verlängerung gezwungen hatte, mit Humor zu nehmen. Auf seinem Instagram-Account tauchte jetzt eine Story mit einem Foto der Szene auf, zu der er schrieb: "Ganz ruhig, ich seh' den Davie Selkie schon - oder auch nicht..."

Direkt nach dem Spiel hatte der Nationalspieler dagegen eine nüchterne Analyse getroffen. Wir haben ganz wenig zugelassen, es mit dem Ball gut gemacht und konzentriert gespielt. Wir sind unglaublich ballsicher bis in den gegnerischen Sechzehner gekommen. Wenn mir das Ding nicht passiert, gehen wir früher und souveräner vom Platz." 

Der Innenverteidiger ergänzte gegenüber der Sportbild: "Das 2:2 war ein großer Fehler, da müssen wir nicht rumreden. Ich wollte zum Tor zurück köpfen. Dann kam von David Alaba das Kommando, dass da ein Mann kommt. Dann kamen drei Gedanken zusammen und ich habe irgendein Mittelding gewählt, und das ist im Fußball meistens der falsche Weg. Ich bin froh, dass wir trotzdem weiterkommen sind."

Die Erstmeldung:

Nach einer Fehlentscheidung von Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart), der nach Foul an Leon Goretzka auf Schwalbe des Münchners statt auf Elfmeter entschied, erzielte Hertha im Gegenzug durch Maximilian Mittelstädt (3.) das frühe 1:0. Die Bayern antworteten durch Serge Gnabry aber prompt (8.) und gingen in einer überlegen geführten Partie kurz nach der Pause, erneut durch Gnabry (49.), erstmals in Führung.

Nach einem schlimmen Patzer von Mats Hummels gelang Davie Selkie allerdings der Ausgleich für die Berliner (67.), die sich damit in die Verlängerung retteten. Dort war Bayern weiter dominant, ging durch Kingsley Coman erneut in Front (98.) und brachte den insgesamt absolut verdienten Sieg am Ende sicher über die Ziellinie.

Die Stimmen zum Spiel:

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München): "Es war ein hartes Stück Arbeit. Keiner wünscht sich 120 Minuten. Hertha hat dreimal aufs Tor geschossen und zweimal getroffen. Vor dem ersten Gegentor hätte es Elfmeter für uns geben müssen. Das zweite Tor für Hertha legen wir selber auf. Das müssen wir uns ankreiden lassen. (...) Mats Hummels hatte dort den Sven Ulreich im Augenwinkel gesehen. Er will ihn hinter spielen, aber da hat die Kommunikation nicht gestimmt."

Niklas Süle (FC Bayern München): "Ich denke, dass wir insgesamt die klar bessere Mannschaft waren. Wir haben uns gleich einen eingefangen, aber die passende Antwort gegeben. Wir haben die erste Halbzeit dominiert. Wir sind als Team gut aufgetreten und haben kaum eine Chance zugelassen. (...) Es passieren Fehler im Fußball. Das ist ja leider so – oder Gott sei Dank. Sonst wäre es ja langweilig. Wir haben uns da dann gegenseitig rausgeholt. Es war eine richtig gute Geschlossenheit heute. Wir haben sehr verdient gewonnen."

Serge Gnabry (Doppeltorschütze FC Bayern München): "Die Freude über das Weiterkommen überwiegt. Pokal ist immer schwierig. Hertha hat bis zur letzten Minute gekämpft. Wir sind stolz, weiter zu sein. Es war ein Sieg des Willens. Wir lagen so schnell zurück und haben das Spiel gedreht."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich glaube, der Matchwinner war Ribéry. Das war nach seiner Einwechslung schwierig zu verteidigen. Dann hatten wir oft Chaos-Momente. Das letzte Gegentor haben wir naiv verteidigt. Aber wir können stolz sein. Schade ist, dass wir kein Glück hatten. Wenn wir etwas schlauer und besser gespielt hätten, hätten wir es vielleicht auch schaffen können. Nach unserem 1:0 hätten wir kompakter stehen müssen. Bayern hat aber nach einer guten Leistung verdient gewonnen."

Davie Selkie (Hertha BSC): "Wir wussten, dass es nur funktioniert, wenn wir unsere Umschaltmomente nutzen. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Wir haben alles reingeworfen. Um gegen die Bayern zu gewinnen, brauchst du allerdings einen perfekten Tag. Der war es heute aus unserer Sicht nicht ganz."

Valentino Lazaro (Hertha BSC): "Wir haben eine gute kämpferische Leistung gezeigt. Man hat gesehen, dass wir unbedingt wollten. Am Ende sind ein wenig die Kräfte ausgegangen, weil Bayern natürlich ganz viel Ballbesitz hatte. Es ist schade, dass wir uns nicht ins Elfmeterschießen retten konnten."

Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC): "Es war ein besonderes Erlebnis für mich. Mein erstes Tor im Olympiastadion, und dann auch noch gleich so eins gegen die Bayern. Das macht mich stolz. Wir haben eigentlich perfekt begonnen. Schade, dass es am Ende dann nicht gereicht hat. Aber ich denke, wir haben über 120 Minuten alles in die Waagschale geworfen."

Quelle: rosenheim24.de

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