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Die Unsicherheiten steigen

Schweini: Seine schwierige Suche nach der neuen Rolle

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Bastian Schweinsteiger.

München - In der Vorsaison bildete Bastian Schweinsteiger zusammen mit Javi Martínez eine in ganz Europa gelobte Doppel-Sechs. Im neuen System von Trainer Guardiola sucht der 29-Jährige noch nach seiner Rolle.

Wenn Pep Guardiola in seinem ordentlichen, aber noch nicht perfekten Deutsch Lob verteilen will, gehen ihm oft die Worte aus. Vor allem, wenn es um Einzelkritik geht. Als Trainer des FC Bayern ist der Spanier auch so etwas wie PR-Mann Nummer eins bei den Münchnern, seine Profis bezeichnet er gern verknappt als „Super-Super-Spieler“. Etliche Bayern-Stars haben dieses Markensiegel bereits von Guardiola angeheftet bekommen - inzwischen auch Bastian Schweinsteiger. Dabei ist dessen Situation nicht wirklich super.

Der Vizekapitän ist zurzeit auf der Suche nach seiner Rolle im System Guardiola. Das in der so erfolgreichen Vorsaison erprobte 4-2-3-1-System mit dem Duo Schweinsteiger und Javi Martínez als Chefabräumer scheint erstmal ausgedient zu haben. Stattdessen setzte der neue Starcoach in der Saisonvorbereitung vornehmlich auf ein 4-1-4-1, das er bereits zu glorreichen Barça-Zeiten mit Iniesta, Xavi, Messi & Co. nahezu zur Perfektion entwickelt hatte.

Neue FC-Bayern-Dienstwagen 2013/2014: Wer welches Auto fährt

Neue FC-Bayern-Dienstwagen 2013/2014: Wer welches Auto fährt

FC Bayern München Autos 2013/14
Die Bayern-Stars haben am 2. August 2013 in Ingolstadt ihre neuen Audi-Dienstwagen für die Saison 2013/2014 in Empfang genommen. © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Dafür reisten die Bayern-Stars mit dem ICE nach Ingolstadt. Javi Martinez und Thiago Alcantara hatten ihren Spaß © FC Bayern Facebook
FC Bayern München Autos 2013/14
Thomas Müller in seinem neuen Auto, Farbe "Caribicblau" © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Schick schick © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Thiago posiert © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Das Wetter spielte auch mit © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Bitte lächeln! © dpa
Einige wie Philipp Lahm suchten sich stärkere Autos aus, andere (vor allem die Youngster und Ergänzungsspieler) verzichteten auf allzuviele PS. © dpa
Wer suchte sich welchen aus? Klicken Sie sich durch. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die korrekten Modelle. In manchen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © dpa
FC Bayern München Spieler
David Alaba © AFP
Xherdan Shaqiri: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Holger Badstuber © AFP
Thiago Alcantara: RS 5 Coupé 4.2 FSI quattro S tronic (450 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Jerome Boateng © AFP
FC Bayern München Spieler
Diego Contento © AFP
Diego Contento: A5 Sportback 3.0 TDI quattro S tronic (245 PS, Farbe: Gletscherweiß Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Dante © AFP
FC Bayern München Spieler
Mario Götze © AFP
Daniel van Buyten: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (340 PS, Farbe: Daytonagrau Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Pep Guardiola © AFP
FC Bayern München Spieler
Jan Kirchhoff © AFP
FC Bayern München Spieler
Toni Kroos © AFP
Toni Kroos: S6 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, Farbe: Havannaschwarz Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Philipp Lahm © AFP
Philipp Lahm: S6 Avant 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Mario Mandzukic © AFP
FC Bayern München Spieler
Javi Martinez © AFP
FC Bayern München Spieler
Thomas Müller © AFP
Thomas Müller: SQ5 3.0 TDI quattro tiptronic (313 PS, Farbe: Caribicblau Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Manuel Neuer © AFP
Manuel Neuer: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic (560 PS, Farbe: Pantherschwarz Kristalleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
 © AFP
Lukas Raeder © AFP
Lukas Raeder: S5 Coupé 3.0 TFSI quattro S tronic (333 PS, Farbe: Monsungrau Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Rafinha © AFP
Rafinha: Q5 3.0 TDI quattro S tronic (245 PS, Farbe: Ibisweiß) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Franck Ribéry © AFP
FC Bayern München Spieler
Arjen Robben © AFP
FC Bayern München Spieler
Bastian Schweinsteiger © AFP
FC Bayern München Spieler
Xherdan Shaqiri © AFP
FC Bayern München Spieler
Tom Starke © AFP
FC Bayern München Spieler
Thiago Alcantara © AFP
FC Bayern München Spieler
Daniel van Buyten © AFP
FC Bayern München Spieler
Patrick Weihrauch © AFP
Patrick Weihrauch: A5 Coupé 3.0 TDI quattro (245) S tronic (245 PS, Farbe: Gletscherweiß Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Mitchell Weiser © AFP
Mitchell Weiser: A3 Ambition 2.0 TDI quattro 6-Gang (150 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)

Die Wahrscheinlichkeit, dass Guardiola auch zum Bundesligastart kommenden Freitag auf die neue taktische Formation setzt, ist groß - wenngleich er dazu bisher jede konkrete Aussage vermied. Klar ist, dass die Unsicherheiten bei den Bayern-Profis steigen - allen voran bei Schweinsteiger, gerade erst zum Fußballer des Jahres gekürt. In der vergangenen Saison hatte er zusammen mit Martínez eine stabile Doppel-Sechs gebildet, die in Europa ihresgleichen suchte. Nun plant Guardiola seinen Landsmann aber als Innenverteidiger ein und holte zudem aus Barcelona Wunschspieler Thiago - einen weiteren gelernten Sechser.

Von zwei Planstellen im defensiven Mittelfeld gibt es künftig also nur noch eine im Guardiola-Schema, aber umso mehr Kandidaten. Kaum vorstellbar, dass der Trainer Thiago als Mann für die Bank einplant. Die könnte im Extremfall gar Schweinsteiger drohen, zumal der 29-Jährige nach seiner Fußoperation noch jede Menge Nachholbedarf aufweist. Der Trainer beschwichtigt und lobt: „Basti ist jeden Tag viel besser. Aber er ist noch nicht auf seinem Niveau, das normalerweise unglaublich ist. Er braucht noch etwas Zeit.“

Die Zeit wird knapp bis Freitag - Schweinsteigers Form immerhin steigt tatsächlich an. Beim Audi-Cup-Testturnier vergangene Woche lief er zweimal von Beginn auf, und zwar als alleiniger Sechser. Den Spanier Thiago, der dort ebenfalls am stärksten ist, testete Guardiola stattdessen zentral in der offensiven Vierer-Mittelfeldreihe. Gut möglich, dass so auch die Planungen für den Ligaauftakt gegen Gladbach aussehen. Dass Guardiola Schweinsteiger, immerhin Vizekapitän, tatsächlich auf die Bank setzt und damit schon früh in der Saison einen Teil der Fans erzürnt - kaum vorstellbar. „Bastian ist für mich der beste Mittelfeldspieler der Welt. Wer ihn nur ansatzweise infrage stellt, ist respektlos“, betont Sportvorstand Mathias Sammer.

Taktiktüftler Guardiola weiß um Schweinsteigers Bedeutung als Münchner Führungsspieler und Identifikationsfigur. Seit 1998 steht der Nationalspieler in Bayern-Diensten. „Schweinsteiger hat sehr viel Erfahrung, er liebt Bayern“, kommentiert der Trainer.

Alternativ könnte auch Schweinsteiger eine der beiden zentralen Positionen im offensiven Vierer-Mittelfeld bekleiden. Da aber ist die Konkurrenz besonders groß: Thiago, Toni Kroos, Mario Götze, Thomas Müller und Xherdan Shaqiri sind dort ebenfalls Kandidaten. Zuletzt testete Guardiola gar Kapitän Philipp Lahm und Jan Kirchhoff in der Mittelfeldzentrale. „Ich habe schon mal gesagt, dass ich mich am wohlsten vor der Abwehr fühle“, sagt Schweinsteiger selber. Ob es Guardiola genau so sieht, wusste auch Bayerns Vize-Kapitän bisher zuletzt noch nicht.

dpa

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