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Umbruch könnte beschleunigt werden

Rücktritt nach der EM? Zwei Nationalspieler denken wohl darüber nach

Jogi Löws Tage als Bundestrainer sind gezählt. Wie verändert sich die Nationalmannschaft unter Hansi Flick? Zwei Stars denken denken wohl an einen Rücktritt.

München - Um ein Haar hätte die Ära Löw am Mittwoch gegen Ungarn ihr Ende gefunden. Ein spätes Tor von Leon Goretzka rettete die deutsche Mannschaft zu einem Unentschieden und somit ins EM*-Achtelfinale. Dort wartet nun mit England ein schwerer Brocken - und gleichzeitig ein Traumduell im Wembley.

Wenn es beim Turnier noch weiter gehen soll, muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Eine solche versicherte Jogi Löw* sogar direkt nach Abpfiff. „Ich verspreche, dass wir es besser machen werden.“ Jedes Spiel könnte jetzt sein letztes sein - und so langsam aber sicher wird über die Zeit nach der EM* unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick gesprochen. Was will er verändern? Was bleibt gleich?

DFB: Große Veränderungen unter Flick? Kroos und Gündogan könnten aufhören

Zuvorderst könnte sich natürlich das Spielermaterial verändern. Wie die Bild unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, denken zwei Leistungsträger über einen Rücktritt nach der EM nach: Toni Kroos und Ilkay Gündogan. Die beiden bildeten in den Gruppenspielen die Zentrale des deutschen Teams. Demnach habe Kroos bereits nach der WM 2018 ein Aus in Erwägung gezogen. Gündogan soll im Kreise der Nationalmannschaft bereits Rücktrittsgedanken geäußert haben. Entschieden habe er sich aber noch nicht.

Welche Rolle Thomas Müller und Mats Hummels in Flicks Plänen einnehmen, ist noch unklar. Bei den beiden wird es wohl darauf ankommen, wie viel Motivation sie noch im Hinblick auf die WM 2022 in Katar haben. Die nächste spannende Personalie: Jerome Boateng. Flick ist ein klarer Befürworter des Innenverteidigers, doch die Bild ist sich sicher: Er wird nicht in die Nationalmannschaft zurückkehren.

DFB: Krempelt Hansi Flick die Nationalelf um?

An der Seitenlinie wird es wohl auf ein Trio hinauslaufen. Assistent Marcus Sorg soll bleiben, Danny Röhl soll vom FC Bayern kommen. Er hatte seinen Vertrag beim Rekordmeister zuletzt aufgelöst. Flick wird womöglich auch taktisch einen anderen Ansatz als Löw wählen - er ist eher ein Verfechter der Viererkette. Löw setzt seit geraumer Zeit auf eine Dreierkette mit offensiven Außenverteidigern.

Vorstellbar ist, dass es unter Flick gar keinen allzu radikalen Umbruch gibt - schließlich ist er ein enger Vertrauter von Löw und war jahrelang dessen Co-Trainer. Er kennt den DFB in- und auswendig. Flicks erster Einsatz als Bundestrainer findet in der Schweiz statt. Anfang September steht in St. Gallen das Spiel gegen Liechtenstein an. Keine schlechten Chancen also, die neue Ära gleich mit einem Sieg zu beginnen. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © CHRISTOF STACHE/AFP

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