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Dämpfer für Eintracht - Paderborn und Aachen siegen

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Frankfurts Mohamadou Idrissou liegt am Boden. Frankfurt und Ingolstadt trennen sich unentschieden.

München - Eintracht Frankfurt erleidet einen Dämpfer im Unternehmen Aufstieg. Paderborn bleibt im Rennen um den Relegationsplatz. Aachen meldet sich im Kampf gegen den Abstieg zurück. Die Zweitliga-Zusammenfassung:

Dämpfer für Eintracht Frankfurt: Der Etatkrösus der 2. Fußball-Bundesliga kam am Mittwoch gegen das Mittelklasse-Team des FC Ingolstadt nur zu einem 1:1 (0:0) und muss ein Jahr nach dem Abstieg aus dem Oberhaus möglicherweise doch noch mal um den direkten Wiederaufstieg zittern. Im Rennen um den Relegationsplatz konnte der SC Paderborn nach den Siegen der Konkurrenz nachziehen und gewann mit 2:0 (1:0) bei Erzgebirge Aue. Abstiegskandidat Karlsruher SC schlug Dynamo Dresden 2:0 (0:0), bleibt aber akut gefährdet. Dasselbe gilt für Alemannia Aachen trotz des 2:0 (2:0)-Erfolges gegen den VfL Bochum. Der MSV Duisburg verlor bei 1860 München mit 1:2 (0:0).

Von Giftgrün bis Königsblau - die Bundesliga-Trikots 2011/12

Von Giftgrün bis Königsblau - die Bundesliga-Trikots 2011/12

Aufsteiger FC Augsburg lässt Tobias Werner, Dominic Peitz und Marcel Ndjeng (v.l.) zur Präsentation antreten. © ap
Am blau-weißen Trikot von Aufsteiger Hertha BSC Berlin hat sich nicht allzuviel verändert. © getty
Gladbach-Neuzugang Oscar Wendt scheint sich im blütenweißen Trikot der Borussia wohlzufühlen. © getty
Mit giftig-grüner Trikotfarbe tritt der Meister von 2009 an, der VfL Wolfsburg. © dapd
Für Klaas-Jan Huntelaar und Schalke 04 hat sich an der Trikotfarbe nichts geändert: königsblau. © getty
Marko Marin trägt den klassisch grünen Dress von Werder Bremen. © getty
Neuer Mann, neue Arbeitskleidung: William Kvist zeigt das neue Trikot des VfB Stuttgart. © dpa
Die in weißem Grundton mit dezenten blauen Längsstreifen gehaltene Arbeitskleidung von 1899 Hoffenheim schmückt in der Saison das Logo des neuen Hauptsponsors Suntech. © dapd
Die Laune des kölschen Prinzen Lukas Podolski kann nur wenig verderben - erst recht nicht das strahlend weiße Jersey des 1. FC Köln. © getty
Der SC Freiburg vertraut auf ein rot-schwarzes Streifenmuster. © dpa
David Jarolim in der dem Trikotsponsor des Hamburger SV angepassten Pose. © getty
Das erneut in Bordeauxrot gefärbte Trikot des 1. FC Kaiserslautern gefällt auch Neuzugang Richard Sukuta-Pasu. © getty
Der "Club " aus Nürnberg präsentiert abgesetzte Querstreifen auf der Brust. © dpa
Rot ist die dominierende Farbe des Mainzer Trikots, hier vorgeführt von neuzugang Zoltan Stieber. © getty
Steht auch verletzten Spielern ganz gut: das neue Jersey von Hannover 96. © ap
Rot und Gold sind die Farben des neuen Bayern-Trikots. © dpa
Lars Bender trägt das schwarz-rot gehaltene Jersey von Bayer Leverkusen. © getty
Shinji Kagawa präsentiert das neue Trikot des amtierenden Meisters Borssia Dortmund. © getty

Tabellenführer Greuther Fürth hatte am Dienstag bei Eintracht Braunschweig nur ein 0:0 erreicht - trotzdem sieht es bestens aus für die Franken: Sieben Punkte Vorsprung hat die Spielvereinigung auf den Tabellendritten aus Düsseldorf, der 1:0 gegen den FSV Frankfurt gewonnen hatte. “Wir können ja nicht erwarten, dass wir jedes Spiel gewinnen“, unkte Fürths Erfolgstrainer Mike Büskens. Mit einem Zähler weniger als die Fortuna rangiert der FC St. Pauli (am Dienstag 2:1 gegen Union Berlin) in Lauerstellung auf Rang vier.

Lange im Griff hatte die Frankfurter Eintracht das Geschehen gegen Ingolstadt - Torchancen aber blieben Mangelware. Statt Jubel ernteten die Spieler schon zur Pause Pfiffe von den Tribünen, es fehlte dem teuersten Team der Liga schlichtweg an Kreativität. Erst Mohamadou Idrissou (49. Spielminute) erlöste die Hessen - bis Ingolstadts Ahmed Akaichi (71.) unverhofft das 1:1 gelang. Die Eintracht bleibt Tabellenzweiter und hat vier Spiele vor Schluss immerhin noch fünf Punkte Vorsprung auf den von Düsseldorf belegten Relegationsplatz.

Nur drei winzige Pünktchen hatte der SC Paderborn aus den jüngsten fünf Spielen geholt und seine gute Ausgangsposition im Rennen um den Relegationsplatz damit unnötig verspielt. Nun immerhin sorgten Lukas Rupp (45.) und Nick Proschwitz (68. Minute/17. Saisontor) für den ersten Dreier seit dem 3. März. Paderborn bleibt mit 55 Zählern in Schlagdistanz zu Düsseldorf (57) und St. Pauli (56).

Die seltsamsten Fußballer-Namen

Die seltsamsten Fußballer-Namen

Hier sehen Sie eine Auswahl der merkwürdigsten Spielernamen. Entweder sie wecken seltsame Assoziazionen, oder aber sie sind schwierig auszusprechen. Auch die Fans stellen manche Namen auf eine harte Probe, hier sehen Sie ein Banner mit dem falsch geschriebenen "Kuraniy" auf diesem Foto aus seiner Schalke-Zeit. Zugegeben: Für ihre Namen können die Leute nichts, und deswegen sollte man sich auch nicht darüber lustig machen. Aber bemerkenswert finden darf man manche Namen allemal - klicken sie sich durch! © dpa
Bekim Kastrati: Der Klassiker unter den kuriosen Namen. Als der Spieler (damals bei Fortuna Düsseldorf) sich eine schmerzhafte Verletzung an den Genitalien zuzog, stand in den Zeitungen die seltsame Überschrift: "Hoden-Riss bei Kastrati" © Getty
Alain Junior Ollé Ollé: "Olleeeee Olleeeeee Olleeeeeeeee Olleeeeeeeee", schallt es regelmäßig durch Deutschlands Stadien. Der Youngster, ehemals SC Freiburg, ist aber in den seltensten Fällen gemeint. © Getty
Kees Kwakman: Da kann man durchaus mal Hunger bekommen © dpa
Julian Schieber: Hier ist der Fall umgekehrt. Wenn die VfB-Fans "Schieber" skandieren, dann wollen sie meist nicht dem Schiedsrichter eine Wettbewerbsverzerrung unterstellen. Sie fordern schlichtweg die Einwechslung des Publikumslieblings. © Getty
Demba Ba: Sein Nachname ist fast schon vorbei, bevor er überhaupt begonnen hat © Getty
Jörg Butt: Für Deutsche klingt sein Name ganz normal - aber fragen Sie mal einen Engländer oder Amerikaner! Im Englischen bedeutet sein Nachname "Ar**h". © Getty
Jan-Ingwer Callsen-Bracker: Viel Mut zum Doppelnamen bewiesen die Eltern des Innenverteidigers. © Getty
Eric Maxim Choupo-Moting: Am kniffligsten ist wohl der erste Teil seines Nachnamens - aber auch die anderen haben es in sich. © Getty
Christopher Gäng: Der Keeper ist vielen nur durch seinen kuriosen Namen ein Begriff. © Getty
Marc Gouiffe à Goufan: Bitte einmal laut vorlesen - für Zungenschäden übernehmen wir keine Haftung! © Getty
Grafite: Grafitsch? Grafitö? Grafitschi? Grafitt? Selbst als er Torschützenkönig wurde, wusste keiner so recht, wie man den Namen des Brasilianers ausspricht. Richtig ist: "Grafitt" - oder? © Getty
Léonard Kweuke: Erst wenn man die korrekte Aussprache kennt, wird sein Name kurios: "Quäke" © Getty
Zvjezdan Misimovic: Der Vorname des Spielmachers ist so schwierig auszusprechen, dass ihn alle nur "Zwetschge" nennen. © Getty
Kristian Nicht: Stolperfallen sind Vorprogrammiert, wenn Reporter über ihn sprechen oder schreiben. © Getty
Sebastian Schindzielorz: Der Mittelfeldspieler hat schon seit Jahren seinen Spitznamen weg: Sie nennen ihn "Schnitzelhorst". © Getty
Frank Fahrenhorst: Ein Horst kommt selten allein. Neben Schnitzelhorst (siehe vorheriges Bild) gibt es in Deutschland auch einen Fahrenhorst. Manche nennen den mitunter wackligen Innenverteidiger auch despektierlich "Gefahrenhorst". © Getty
Valdet Rama: Der Wirbelwind heißt nicht nur wie eine Margarine - die Kombination aus Vor- und Nachnamen bietet noch einen Extra-Kniff. Die ergibt nämlich "Valderrama" - und so heißt das kolumbianische Fußball-Idol mit der Mega-Lockenmähne. Kein Wunder, dass auch der Hannoveraner den Spitznamen "Carlos" verpasst bekam. © Getty
Franck Ribéry : Für die meisten ist es kein Problem, den Namen des französischen Megastars auszusprechen. Für manche aber doch. Vor allem Franz Beckenbauer glänzt immer wieder durch neue Ausspracheoptionen. © Getty
Bastian Schweinsteiger: Alle Deutschen haben sich längst an den Namen des Nationalspielers gewöhnt. Wer aber wissen will, wie seltsam sich "Schweinsteiger" anhören kann, sollte mal ausländisches Fernsehen schauen. © Getty
Albert Streit: Ganz klar etwas aus der Abteilung "Nomen est omen": Der streit-bare Fußball-Profi verscherzte es sich schon mit mehreren Trainern © Getty
Sandor Torghelle: Nomen est omen? Nichts anderes würde sich der Stürmer wünschen. © Getty
Patrick Milchraum: Achtung, Schenkelklopfer! Hier sehen Sie Milchraum im Strafraum © Getty
Christian Wetklo: Ohne Worte. © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Nejmeddin Daghfous © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Valerie Domovchiyski © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Davidson Drobo-Ampem © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Daniel Gygax © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Vasily Khomutovsky © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Dorge Kouemaha © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Pa Saikou Kujabi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Peniel Kokou Mlapa © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Seyi Olajengbesi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Herve Oussale © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Shervin Radjabali-Fardi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Niklas Tarvajärvi © Getty
Zum Abschluss noch ein paar Zungenbrecher: Anatoliy Tymoshchuk © Getty
Und Macchambes Younga-Mouhani. Es sind eben die Kleinigkeiten, die den Fußballfans Freude machen - und seien es nur seltsame Namen. © Getty
Steven Skrzybski: Chipski? Schrübski? Skripski? Das weiß vermutlich nur der junge Spieler von Union Berlin selbst. © getty

Aachen zeigte sich im zweiten Spiel nach der Inthronisierung seines neuen Trainers Ralf Aussem bestens aufgelegt - und gefährlich. David Odonkor (26.) und Winter-Zugang Albert Streit (39.) schossen die Alemannen gegen Bochum schon zur Pause klar in Führung und gaben ihrem Verein neue Hoffnung im Abstiegskampf. Zudem sah Bochums Philipp Bönig (52.) die Gelb-Rote Karte. Nach fünf Pleiten am Stück und der Trennung von Coach Friedhelm Funkel war Aachen in der ersten Partie unter Aussem nur zu einem 3:3 in Ingolstadt gekommen.

Platz 18 hat die Alemannia trotzdem weiter inne - weil zeitgleich auch der Karlsruher SC drei Punkte einheimste. Die Badener zeigten gegen Dresden eine Halbzeit lang fast gar nichts, dann schlugen Ionut Rada (57.) und Gaetan Krebs (77.) zu und sicherten drei Punkte.

Am besten drauf im Tabellenkeller ist derzeit Hansa Rostock: Am Dienstag gelang den Mannen von der Ostsee mit einem 1:0 in Cottbus schon der dritte Sieg in Serie, Hansa kletterte auf den Relegationsplatz 16. Der Glaube an den Klassenverbleib ist zurück. “Vor ein paar Wochen hat keiner mehr einen Pfifferling auf uns gegeben. Die Mannschaft hat aber immer an sich geglaubt - nun wird sie dafür belohnt“, urteilte Trainer Wolfgang Wolf.

Die Münchner “Löwen“ enttäuschten ihre wenigen Anhänger in der gähnend leeren Allianz Arena über weite Strecken, schließlich aber durfte der TSV 1860 gegen Duisburg seinen ersten Heimsieg seit Mitte Februar bejubeln. Verteidiger Guillermo Vallori (58. Spielminute) und Torjäger Benjamin Lauth (71.) trafen für Sechzig, zwischenzeitlich hatte Duisburgs Emil Jula (69.) für den Ausgleich gesorgt.

Von Michael Brehme

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