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Nach Niederlage gegen ManU

Chelsea beschwert sich über Schiri

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Chelseas Fernando Torres wird vom Schiedsrichter mit einer roten Karte gemaßregelt

London - Der FC Chelsea hat sich nach der 2:3-Niederlage gegen Manchester United offiziell über Schiedsrichter Mark Clattenburg beschwert. Der Vorwurf lautet: "unangemessene Wortwahl"

Roberto Di Matteo stürmte nach dem Schlusspfiff auf ihn ein, John Obi Mikel kam anschließend sogar in seine Kabine: Schiedsrichter Mark Clattenburg stand nach der 2: 3-Niederlage des Champions-League-Siegers FC Chelsea im Gipfeltreffen gegen Manchester United massiv unter Beschuss.

Doch weder der umstrittene Platzverweis gegen Weltmeister Fernando Torres noch die Abseitsstellung des United-Stürmers Javier Hernandez beim Siegtor bringt den 37 Jahre alten FIFA-Unparteiischen so in die Bredouille wie sein vermeintlich loses Mundwerk. Chelsea hat wegen „unangemessener Wortwahl“ gegenüber zwei Spielern offiziell Beschwerde beim Verband FA eingelegt. Clattenburg soll laut Medienberichten Juan Mata und Mikel beleidigt haben. Letzteren sogar rassistisch.

„Wir haben Beschwerde beim Liga-Offiziellen wegen unangemessener Wortwahl des Unparteiischen gegenüber zweier unserer Spieler in zwei voneinander unabhängigen Vorfällen während des Spiels eingelegt“, sagte ein Chelsea-Sprecher: „Der Liga-Offizielle wird die Beschwerde an die FA weiterleiten.“ Die FA bestätigte am Montagnachmittag, dass sie die Ermittlungen aufgenommen hat.

Die Vorwürfe aus den Reihen des Spitzenreiters wiegen umso schwerer angesichts der Tatsache, dass Blues-Ikone John Terry gegen United einen Teil seiner Sperre abbrummte, die er wegen der rassistischen Beleidigung von Anton Ferdinand (Queens Park Rangers) kassiert hatte. Dessen Bruder Rio Ferdinand stand für United auf dem Platz und wurde stellvertretend permanent ausgebuht.

Während Clattenburg sich selbst nicht äußern wollte, kündigte die englische Schiedsrichtervereinigung PGMO an, die Vorwürfe mit „größter Ernsthaftigkeit“ zu untersuchen. Clattenburg werde vollständig kooperieren.

Chelseas Teammanager Di Matteo war nach der ersten Saisonniederlage der Blues nur schwer zu beruhigen, allerdings bezog sich seine Schiedsrichterschelte allein auf die umstrittenen Entscheidungen. „Die Schiedsrichter haben das Spiel ruiniert“, schimpfte der Italiener.

Die Blues hatten einen 0:2-Rückstand nach einem Eigentor von David Luiz (4.) und dem Treffer von United-Torjäger Robin van Persie (12.) durch Mata (44.) und Ramires (53.) ausgeglichen, ehe Branislav Ivanovic (63.) wegen einer Notbremse den ersten Platzverweis kassierte. Nur fünf Minuten später zeigte Clattenburg Torres Gelb-Rot wegen einer angeblichen Schwalbe.

„Es war ein Foul von Evans, er hätte Gelb sehen müssen“, sagte Di Matteo und widersprach damit auch Uniteds Teammanager Sir Alex Ferguson. Der Schotte hatte gelästert: „Ich wäre an seiner Stelle nicht gefallen. Aber er ist gefallen und war schon verwarnt, also war es sein eigener Fehler.“ Unstrittig dürfte dagegen sein, dass Siegtorschütze Hernandez vor seinem Treffer aus dem Abseits kam. „Es ist eine Schande, dass so ein Spiel auf diese Art von den Schiedsrichtern entschieden wird“, sagte Di Matteo.

Ärger steht aber auch dem FC Chelsea ins Haus. Bei Manchesters Jubel nach dem 3:2 wurden die Red Devils mit einem Münzhagel eingedeckt. Dabei wurde ein Ordner verletzt, er musste ins Krankenhaus.

25 Jahre bei ManU! Fergusons beste Sprüche

Sir Alex Ferguson: Seine besten Sprüche

„Flickt ihn verdammt nochmal zusammen!“ (Ferguson zu einem Physio, nachdem er David Beckham einen Schuh an den Kopf gekickt hatte. Beckham erlitt bei der Attacke eine Platzwunde über dem Auge) © Getty
„Ich will Liverpool von ihrem verdammten Ast zu hauen.“ (Bei seinem Amtsantritt 1986 über den damaligen Rekordmeister) © Getty
„Am Ende dieses Spiels wird der Europacup nur sechs Fuß von Euch entfernt stehen - und ihr werdet ihn nicht einmal anfassen dürfen. Und viele von Euch werden nie mehr so nah rankommen. Wagt es ja nicht, hier nachher reinzukommen, ohne alles gegeben zu haben.“ (Aus Fergusons Halbzeitansprache im Endspiel der Champions League 1999 gegen Bayern München) © Getty
„Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben! Fußball, verdammte Hölle!“ (Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Bayern in Barcelona) © Getty
„Das hält die F***** von den Medien draußen.“ (Über das neue Trainingszentrum) © Getty
„Wenn mir ein Italiener sagt, dass das auf dem Teller Pasta ist, schaue ich unter der Soße nach, um sicher zu gehen. Die sind die Erfinder der Vernebelungstaktik.“ © Getty
„Wenn er auch nur einen Inch größer wäre, wäre er der beste Innenverteidiger Englands. Sein Vater ist 6 Fuß, 2 Inches groß - ich checke mal den Milchmann.“ (Über Gary Neville) © Getty
„Er hat mich Boss und Großer Mann genannt, als wir nach dem Hinspiel unseren Drink nahmen. Es würde aber helfen, wenn seine Huldigungen von einem guten Glas Wein begleitet werden würden. Was er mir gab, war Lack-Entferner.“ (Über Jose Mourinho) © Getty
„Manchmal hat man eben einen lauten Nachbarn. Daran kann man nichts ändern, die werden halt immer laut sein. Was willst du machen? Du kannst nur deinen Fernseher anschalten und ihn etwas lauter machen.“ (Über Manchester City) © Getty
„Pippo Inzaghi wurde im Abseits geboren.“ © Getty
„Er könnte in einem leeren Haus einen Streit anfangen.“ (Über Dennis Wise) © Getty
„Er bekommt eine Umarmung und einen Kuss von mir. Vielleicht sogar zwei.“ (Über Teammanager-Kollege Sam Allardyce) © Getty
„Sie glauben doch nicht etwa, dass wir mit dieser Bande einen Vertrag schließen? Denen würde ich nicht einmal einen Virus verkaufen.“ (Über das Interesse von Real Madrid an Cristiano Ronaldo) © Getty
„Ich habe Calderons große Aussage gelesen, wonach die Sklaverei vor vielen, vielen Jahren abgeschafft worden sei. Ob die das Franco erklärt haben? Jesus Christus! (Über Ramon Calderon, Präsident von Real Madrid, ebenfalls im Zuge des Ronaldo-Transfers) © Getty
„Die haben echt Eier, kann ich Ihnen sagen.“ (Über die Glazers, Besitzer von Manchester United) © Getty
„Ich mache sicher keinen auf Bobby Robson und bin noch mit 70 Manager. Es geht darum zu wissen, wann es gut ist.“ (Im Oktober 2008) © Getty
„Wahrscheinlich reiten wir irgendwann gemeinsam in den Sonnenuntergang.“ (Über seinen Lieblingsfeind Arsene Wenger vom FC Arsenal) © Getty
„Ich bin so ein verdammt talentierter Kerl. Vielleicht fange ich an zu malen, oder sowas.“ (Auf die Frage, was er nach seinem Abschied vom Fußball tun werde) © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Das geht Dich einen Scheißdreck an! Ich frag Dich ja auch nicht, ob Du immer noch in diesen Schwulenbars abhängst.“ (Zu einem Journalisten, der ihn fragte, ob er vorhabe, im Sommer 2006 zur WM nach Deutschland zu reisen) © Getty
„Sie sollten nicht versuchen, in das Gehirn eines Verrückten zu schauen.“ (Über sich selbst) © Getty
„Ja, das können Sie - indem Sie sich ins Knie ficken und sterben.“ (Zum Sportchef des Daily Mirror auf die Frage, ob dieser etwas tun könne, um das Verhältnis des Blattes zu Ferguson zu normalisieren) © Getty

SID

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