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Ibisevic trifft schon wieder

VfB besiegt Eintracht kurz vor Schluss

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Die Entscheidung zwischen Stuttgart und Frankfurt fiel erst in der Schlussphase.

Stuttgart - Armin Vehs Reise in die Vergangenheit hat ein bitteres Ende gefunden. Die Entscheidung zwischen seinem Ex-Klub Stuttgart und der Frankfurter Eintracht fällt erst in der Schlussphase.

Torjäger Vedad Ibisevic bescherte Vehs früherem Klub VfB Stuttgart am 9. Spieltag der Bundesliga mit einem späten Treffer (84. Minute) einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die insgesamt enttäuschende Frankfurter Eintracht. Es war der fünfte Treffer des Bosniers in den letzten sechs Spielen.

Christian Gentner, der unter Veh 2007 deutscher Meister beim VfB geworden war, hatte Stuttgart nach einer abgefälschten Flanke von Ibrahima Traore mit einer Direktabnahme in Führung gebracht (6.). In einer insgesamt mäßigen Partie glich Alexander Meier zwischenzeitlich mit einem herrlichen Schlenzer (67.) aus.

Frankfurt ist mit 19 Punkten jetzt Dritter, während der so wechselhafte VfB mit dem ersten Heimsieg der Saison und nunmehr zwölf Punkten einen Sprung in die obere Tabellenhälfte machte.

Vor 54.840 Zuschauern in Stuttgart war Frankfurts Kapitän Pirmin Schwegler kurzfristig aufgrund von muskulären Problemen ausgefallen. Das Fehlen des Schweizers, für den der frühere Stuttgarter Martin Lanig in die Anfangsformation rückte, machte sich beim Aufsteiger stark bemerkbar.

Alle Bundesliga-Trikots, die Sponsoren und wie viel sie bezahlen

Alle Bundesliga-Trikots, die Sponsoren und wie viel sie bezahlen

Bayern München: Telekom, Vertrag bis 2013, bis zu 25,0 Millionen Euro © dpa
VfL Wolfsburg: VW, unbefristet, mindestens 20,0 Millionen Euro © Getty
Schalke 04: Gazprom, Vertrag bis 2017, bis zu 18,0 Millionen Euro © Getty
Borussia Dortmund: Evonik, Vertrag bis 2013, bis zu 15,0 Millionen Euro © Getty
Hamburger SV: Emirates, Vertrag bis 2015, bis zu 8,5 Millionen Euro © Getty
Werder Bremen: Werder Bremen wirbt in den kommenden zwei Jahren für den Geflügelhersteller Wiesenhof und kassiert acht Millionen Euro pro Saison. © Getty
Bayer Leverkusen: Sunpower, Vertrag bis 2016, 6,0 Millionen Euro © Getty
VfB Stuttgart: Mercedes-Bank, Vertrag bis 2014, 6,0 Millionen Euro © Getty
Eintracht Frankfurt: Krombacher, Vertrag bis 2018, 5,5 Millionen Euro (Der Vertrag von Eintracht Frankfurt mit Krombacher läuft zwar bis 2018. Nach einem Jahr als Trikotsponsor wird die Brauerei ab dem zweiten Vertragsjahr aber zum Premiumsponsor) © Getty
1899 Hoffenheim: Suntech, Vertrag bis 2014, 4,5 Millionen Euro © Getty
Borussia M'Gladbach: Postbank, Vertrag bis 2013, 4,5 Millionen Euro © Getty
Hannover 96: Tui, Vertrag bis 2014, 4,0 © dpa
1. FC Nürnberg: NKD, geschätzte 3,5 bis 4 Millionen Euro © dpa
FSV Mainz 05: Entega, Vertrag bis 2017, 4,0 Millionen Euro © dpa
Fortuna Düsseldorf: o.tel.o, Vertrag bis 2013, 2,8 Millionen Euro © dpa
SC Freiburg: Ehrmann, Vertrag bis 2014, 2,5 Millionen Euro © Getty
SpVgg Greuther Fürth: Ergo Vers., Vertrag bis 2018, 2,2 Millionen Euro © dpa
FC Augsburg: AL-KO, Vertrag bis 2013, 1,5 Millionen Euro © dpa

Vom schnellen Kombinationsfußball der vergangenen Wochen war bei den Hessen wenig zu sehen. Daran änderte auch die Rückkehr von Mittelstürmer Olivier Occean nach überstandenem grippalem Infekt wenig. Der Kanadier hing über weite Strecken der Partie in der Luft.

Die personell gebeutelten Stuttgarter konnte hingegen auf die angeschlagenen Gotoku Sakai und Gentner zurückgreifen und zeigten sich im Vergleich zum mageren 0:0 unter der Woche in der Europa League gegen den FC Kopenhagen verbessert.

Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia ging aggressiv zu Werke und war über weite Strecken der Partie feldüberlegen. Chancen waren aber auf beiden Seiten lange Zeit Mangelware. Frankfurt kam nach Flanke von Bastian Oczipka zu einer ersten Möglichkeit, aber Meier setzte den Kopfball aus fünf Metern über das Tor (25.).

Veh, der vor dem Spiel mit verhaltenem Applaus von den VfB-Fans begrüßt worden war, reagierte in der Pause und brachte zur zweiten Halbzeit in Karim Matmour eine frische Offensivkraft. Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte aber der VfB, Martin Harnik traf aus halbrechter Position nur den linken Pfosten (46.).

Stuttgart blieb in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit spielbestimmend und dominierte das Geschehen. Frankfurt tauchte erstmals in der 57. Minute gefährlich vor dem VfB-Gehäuse auf. Stefan Aigners Hammer aus gut 25 Metern wehrte Stuttgarts Torwart Sven Ulreich zur Ecke ab.

Nach guten Chancen für Frankfurt durch Sebastian Jung (60.) und Stuttgart durch Serdar Tasci (62.) sorgte dann Meier für ein Raunen im Stadion. Der Mittelfeldspieler nahm den Ball links am Strafraum an und zirkelte die Kugel mit einem Kunststoß in den rechten Winkel. Zu einem Punkt reichte es nicht, denn Ibisevic war mit dem Kopf zur Stelle.

sid

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