Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Starbulls schlagen Heilbronn

Viel Mühe, aber wichtige Punkte im Kampf ums Heimrecht

+

Rosenheim - Schön war es nicht, aber dafür umso wichtiger: Am viertletzten Spieltag der DEL2-Hauptrunde haben die Starbulls einen großen Schritt in Richtung Heimrecht für die Playdown-Runde gemacht. *NEU: Videos*

Vor nur 1.983 Besuchern im Emilo-Stadion setzten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler am späten Sonntagnachmittag mühevoll mit 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung gegen die Heilbronner Falken durch und haben durch diesen Erfolg den Vorsprung auf den direkten Konkurrenten und auf Platz 13 auf sechs Zähler ausgebaut. Bei noch drei ausstehenden Spielen (am Dienstag gegen Weißwasser, am Freitag in Ravensburg und dann am Sonntag daheim gegen Dresden) sollte dies den Grün-Weißen doch reichen, um den zwölften Rang über die Ziellinie zu retten.

Heilbronn begann emsig und zeigte in den ersten Spielmomenten viel Offensivdrang, der aber keine nennenswerte Torchance zu Tage förderte und nach wenigen Minuten wieder verpuffte. Spielerisch ging auf beiden Seiten wenig zusammen, es war letztlich das disziplinierte Auftreten, das den Gastgebern eine leichte optische Überlegenheit bescherte, die aber auch nur zu wenigen Torchancen führte. Justin Kirsch traf auf Heilbronner Seite den Pfosten, auf der Gegenseite hatten Tyler McNeely und Yannik Wenzel sowie Joseph Lewis in Personalunion die besten Chancen.

Im zweiten Drittel waren es die Hausherren, die mit dem größeren Engagement aus der Kabine kamen. Das Tor aber erzielten die Gäste. Steven Bär wurde von der Rosenheimer Defensive im Zentrum schlichtweg vergessen und traf, von Richard Gelke aus der Rundung angespielt, mit einem Flachschuss aus dem Handgelenk, bei dem Torwart Timo die Sicht verdeckt war zum 0:1 (24.). 

Es dauerte einige Minuten, bis die Starbulls danach wieder Ordnung in ihr Spiel brachten. Ein Überzahlspiel half dabei. Tyler Scofield scheiterte dabei zweimal an Gästekeeper Ridderwall (30.), der dann auch einen Alleingang von Greg Classen (31.) mit einer tollen Reaktion entschärfte (31.). Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber aber Glück, dass ein abgefälschter Schrägschuss von Vogl knapp am langen Pfosten vorbeischrammte (34.). Kurz nach Anbruch der letzten Spielminute des Mitteldrittels konnten die Starbulls-Fans erstmals jubeln. Cameron Burt versenkte die in Überzahl über Tyler McNeely und Lewis zu ihm gewanderte Scheibe aus der Halbdistanz per Schlagschuss flach ins linke Eck zum verdienten Ausgleich (40.).

Video: Die Highlights der Partie

Ausgeglichen und chancenreich gestaltete sich der dritte Spielabschnitt. Zu Beginn lagen die Vorteile auf Seiten der Gäste, und der souveräne Timo Herden musste gegen Markus Eberhardt, Tyler Gron, Nik Pem und Kirsch die erneute Heilbronner Führung verhindern. Doch Gegenüber Ridderwall stand dem Rosenheimer Goalie in Nichts nach und hielt seinen Kasten ebenfalls sauber – was in den letzten Spielminuten eine echte Herausforderung wurde. Denn die Gastgeber verstanden es effektiver, die – auf beiden Seiten – nachlassende Konzentration in Großchancen umzumünzen. Weder Tyler Scofield, noch Joseph Lewis konnte Alleingänge verwerten, und auch als Lewis, Scofield und McNeely zu dritt gegen nur noch einen Verteidiger auf das Gästetor zufuhren, blieb Ridderwall Sieger (56.). Glück hatte er, als McNeely in den Schlusssekunden einen Abpraller über das leere Tor schaufelte. 

In der Verlängerung war Ridderwall dann aber chancenlos, als Burt bei einem schnellen Gegenangriff den idealen Pass auf Scofield spielte und der Rosenheimer Topscorer 72 Sekunden vor Schluss ins offene kurze Eck zum 2:1-Siegtreffer einschob.

Video: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim - Heilbronner Falken 2:1 n.V. (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

Tore: 0:1 (24.) Steven Bär (Richard Gelke, Patrick Kurz), 1:1 (40.) Cameron Burt (Tyler McNeely, Joseph Lewis - Überzahl-Tor), 2:1 (64.) Tyler Scofield (Cameron Burt, Leopold Tausch - GWG).
Schiedsrichter: Eric Daniels (Gelsenkirchen).
Strafen: Rosenheim 10 - Heilbronn 16.
Zuschauer: 1.983.

mw/Starbulls Rosenheim

Kommentare