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Ein heißes Eishockey-Wochenende

Starbulls gegen Regensburg und Weiden: Der Oberliga Spitzenreiter gegen zwei Topteams

Starbulls-Kapitän Dominik Daxlberger spielt eine starke Saison. „Er versucht auch im Training der härteste Arbeiter zu sein und wird dafür belohnt“, sagt sein Trainer John Sicinski über den 28-jährigen Stürmer.
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Starbulls-Kapitän Dominik Daxlberger spielt eine starke Saison. „Er versucht auch im Training der härteste Arbeiter zu sein und wird dafür belohnt“, sagt sein Trainer John Sicinski über den 28-jährigen Stürmer.

Es ist das bisher heißeste Wochenende für die Starbulls in der Eishockey-Oberligasaison 2021/2022. Die Rosenheimer sind seit letzten Sonntag erstmals Spitzenreiter und diese Position gilt es gegen zwei andere Topteams der Liga zu verteidigen:

Rosenheim – Die Rosenheimer Eishockeyspieler sind seit ein paar Tagen Tabellenführer in der Eishockey-Oberliga. Am Freitag, 19.30 Uhr, empfangen die Starbulls die Eisbären Regensburg im Rofa-Stadion und am Sonntag, 18.30 Uhr, treten Dominik Daxlberger und Co beim Tabellenzweiten Weiden an.

„Daxl hat sich komplett entwickelt“

Apropos Dominik Daxlberger: Will man den Aufschwung der Rosenheimer an einem Spieler festmachen, dann ist das der neue Starbulls-Kapitän. Der gebürtige Rosenheimer mit der Nummer 17 auf dem Rücken spielt seine wohl bisher beste Saison für die Starbulls, und hat mit 30 Scorerpunkten nach 18 Spielen jetzt schon seine Marke aus der Saison 2019/2020 (39 Spiele/ 29 Punkte) übertroffen.

Die Gründe für die starken Leistungen von Daxlberger nennt sein Trainer John Sicinski: „Daxl hat sich einfach komplett entwickelt. Er hat im Sommer härter trainiert, er blüht im Kapitänsamt auf, er ist erwachsen geworden und er ist auch in der Kabine ein Führungsspieler. Im Training versucht er der härteste Arbeiter zu sein und das überträgt sich in die Spiele. Ein cleverer Spieler war Dominik schon immer. In dieser Saison hat er nur in einem Spiel nicht gepunktet und das nenne ich Konstanz. Das ist das, was ich von einem Kapitän erwarte.“

Und genau diese Spielertypen sind in den Topspielen gefragt. Sie müssen den Unterschied ausmachen. So wie auch ein Alexander Höller, der gerade einen Lauf hat. „Das kommt nicht von ungefähr. Er geht dahin wo es wehtut. Vor dem Tor, in die dreckige Zone. Und er wird dafür belohnt und das ist wirklich schön zu sehen und auch eine Bestätigung für alle anderen,“ sagt John Sicinski, der immer wieder die gute Stimmung in seiner Truppe anspricht. „Natürlich rücken wir auch nach solchen Siege wie in Lindau enger zusammen, aber öfter brauchen wir solche Spiele nicht. Wir wollten vorne unbedingt das nächste Tor schießen anstatt hinten einen Treffer zu verhindern“, sagt Sicinski, der seine Spieler bat doch mehr Rücksicht auf seine Haarpracht zu nehmen: „Ich habe der Mannschaft nach dem Lindau-Spiel gesagt, dass ich jetzt weiß, warum ich so wenig Haare habe.“

Regenburg mit einem Lauf und 25:6 Toren

Für die Starbulls liegt die Herausforderung darin, gute Leistungen wie zuletzt konstant abzurufen. „Ich bin mir sicher, dass wir top vorbereitet und motiviert für das Wochenende sind, aber das muss einfach in jedem Spiel so sein“, erklärt Sicinski.

Freitag-Gegner Regensburg hat die letzten vier Spiele bei einem Torverhältnis von 25:6 gewonnen.

„Die Eisbären haben ein paar Spieler nach Verletzungen wieder zurückbekommen und ich glaube auch, dass Peter Flache gegen uns das erste Mal wieder spielt“, vermutet der Starbulls-Coach. Regensburg ist eine eingespielte Mannschaft, die läuferisch stark ist, sich gut bewegt , an der Scheibe sehr gut und in Überzahlspiel gefährlich ist. „Das alles trifft aber auch auf uns zu und wenn wir die Regensburger Offensive gut im Griff haben, besitzen wir gute Chancen auch zu gewinnen.“

Gleiches gilt auch für das Sonntag-Spiel in Weiden. Da wollen sich die Rosenheimer für unglückliche Heimniederlage revanchieren und die Gastgeber wollen sich ihrerseits den ersten Platz zurückerobern.

Im Heimspiel gegen Regensburg wird Andreas Mechel zwischen den Rosenheimer Pfosten stehen, am Sonntag in Weiden hütet Christopher Kolarz das Tor. Wieder mit dabei ist Verteidiger Tobi Draxinger, während Max Hofbauer und Aaron Reinig fehlen. Ebenfalls ausfallen wird Thomas März (Verletzung gegen Garmisch). Für ihn rückt Marc Bosecker in den 4. Sturm.

Riessersee-Heimspiel um einen Tag vorverlegt

Am vergangenen Freitag konnten die Starbulls Rosenheim den SC Riessersee im heimischen Rofa-Stadion mit 6:1 besiegen. Noch vor Weihnachten kommt es an selber Stelle zur nächsten Auflage dieses oberbayerischen Duells in der Eishockey-Oberliga Süd. Die ursprünglich am 23. Dezember angesetzte Partie wurde nun um einen Tag auf den 22. Dezember (Spielbeginn 19.30 Uhr) vorgezogen.

Durch die Vorverlegung wird das intensive Spielprogramm um Weihnachten etwas entzerrt und den Rosenheimer Eishockeyspielern eröffnet sich die Möglichkeit eines freien Tages vor dem Weihnachtsfest. Schon am ersten Weihnachtsfeiertag steht dann das Abschlusstraining für das Auswärtsspiel am 26. Dezember gegen die Höchstadt Alligators auf dem Programm, zwei Tage danach gastieren die Grün-Weißen bei den Black Hawks Passau und weitere zwei Tage später, am 30. Dezember, empfangen die Starbulls die Landsberg Riverkings zum letzten Spiel des Jahres 2021.

Dominik Daxlberger war in dieser Saison an bisher 30 Starbulls-Toren beteiligt.

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