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In Landsberg und daheim gegen Passau

Zu viele Gegentore und einige Baustellen: Starbulls gegen zwei Kellerkinder gefordert

Manuel Edfelder und die Starbulls Rosenheim sind gegen Deggendorf ausgerutscht. Eine Wiederholung soll es möglichst nicht geben.
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Manuel Edfelder und die Starbulls Rosenheim sind gegen Deggendorf ausgerutscht. Eine Wiederholung soll es möglichst nicht geben.

Die Starbulls Rosenheim sind in der Eishockey-Oberliga in der Spitzengruppe vertreten. Trotzdem sagt Trainer John Sicinski nach der 1:5-Heimniederlage gegen Deggendorf: „Wir haben einige Baustellen“

Rosenheim – John Sicinski, Trainer des Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim, hat im Nachklang der 1:5-Heimniederlage seines Teams gegen Deggendorf am Mittwochabend erklärt: „Wir haben einige Baustellen“. Nun steckt seine Mannschaft – die am Freitag um 20 Uhr beim Schlusslicht EV Landsberg gastiert und am Sonntag um 17 Uhr den Vorletzten EHF Passau Black Hawks erwartet – nicht auf den hinteren Plätzen oder befindet sich in einem Abwärtsstrudel, sondern war bis zu dieser Partie Spitzenreiter und hatte zehn Spiele hintereinander für sich entschieden.

Jetzt kommt die entscheidende Phase

Allerdings nähert sich die Oberliga der entscheidenden Phasen – und da gilt es: Jeden Schlendrian ausmerzen, Tendenzen erkennen und darauf zu reagieren. In der Tat gibt es da einiges, was verbesserungswürdig ist. Die Chancenverwertung beispielsweise. Aber auch die Leistungen in der Defensive. Immer wieder mischen sich leichte Scheibenverluste, Unkonzentriertheiten und Stellungsfehler ins Spiel – was zu deutlich mehr Gegentoren als noch vor der corona-bedingten Pause führte.

Hatte man davor 2,38 Treffer pro Spiel kassiert, so waren es seit Wiedereintritt in den Spielbetrieb drei Gegentore im Schnitt. „Wir spielen ein offensives System“, bekannte Sicinski nach dem Deggendorf-Match – und verteidigte diese Linie: „Wenn wir das richtig umsetzen, bekommen wir auch keine Nadelstiche.“

Der Kampf um die besten Play-off-Plätze beginnt

Natürlich wollen die Starbulls möglichst schnell zurück in die Erfolgsspur und eine neue Serie starten. Denn jetzt gilt es, sich im Kampf um die beste Play-off-Position gegen die Konkurrenz aus Weiden, Memmingen und Regensburg zu bewähren. Ein Anfang soll am Wochenende mit den beiden Spielen gegen die Tabellennachzügler gemacht werden. Allerdings sind Landsberg und Passau noch nicht so weit von den Pre-Play-off-Rängen entfernt und wollen logischerweise diese Chance ergreifen. „Das sind Mannschaften, die defensiv geprägt unterwegs und läuferisch stark sind. Wir dürfen sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Sicinski.

Die bisherigen Duelle in dieser Saison gingen alle an die Starbulls – gegen Landsberg deutlicher (einmal sogar zweistellig), gegen Passau wesentlich enger (einmal nur im Penaltyschießen). Zuletzt stand Rosenheim den beiden Kontrahenten kurz vor dem Jahreswechsel gegenüber. Seit dem 5:1 der Starbulls am 30. Dezember holte Landsberg nur fünf von 27 Zählern. Allerdings sind die Mannen vom Lech in der Defensive arg geschwächt, zuletzt mussten Stürmer Sven Gäbelein und Nachwuchsspieler hinten aushelfen. Mit Ondrej Nedved (Spieldauerstrafe) fehlt am Freitagabend auch noch der punktbeste Verteidiger. Gegen Passau siegten die Rosenheimer am 28. Dezember mit 5:2, seitdem gab es für die Dreiflüssestädter lediglich sechs von 30 möglichen Punkten. Zuletzt machten die Niederbayern Weiden das Leben schwer, obgleich mit Jeff Smith und Anders Poulsen gleich zwei Kontingentstürmer fehlten.

Bei den Starbulls deutet sich die Rückkehr von Max Hofbauer an, der Einsatz von Kevin Slezak ist noch fraglich. Curtis Leinweber hat grünes Licht bekommen und kann wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Für die Spiele am Wochenende und wohl auch noch am Dienstag in Peiting käme ein Einsatz wohl noch zu früh. „Das Ziel für ihn ist der nächste Freitag“, sagt Sicinski.

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