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Ein Spiel mit vielen Geschichten

Starbulls Rosenheim melden sich mit 11:1-Kantersieg aus der Quarantäne zurück

Tor für die Starbulls Rosenheim: Herrlich freigespielt durch Neuzugang Brock Trotter erzielte Marc Schmidpeter das 3:1.
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Tor für die Starbulls Rosenheim: Herrlich freigespielt durch Neuzugang Brock Trotter erzielte Marc Schmidpeter das 3:1.

„Wir waren seit Montag wieder auf dem Eis. Ich hätte diese Leistung nicht erwartet und bin sehr zufrieden“, meinte Trainer John Sicinski nach dem Torfestiva seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Lindau. Und die zwei Neuzugänge haben ihm auch sehr gut fallen.

Rosenheim – Wie schlagen sich die Starbulls Rosenheim nach der Corona-Quarantäne? Und wie verläuft die Premiere der beiden Neuzugänge Brock Trotter und Brett Schaefer? Das waren die zwei zentralen Fragen vor dem Heimspiel der Starbulls in der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Lindau Islanders. Die Antworten: prächtig und viel versprechend. Am Ende gewannen die Rosenheimer deutlich mit 11:1.

Für die Starbulls – noch ohne Manuel Edfelder, Thomas März und Curtis Leinweber – war es das erste Spiel seit dem 5. Januar und dem Corona-Ausbruch im Team. „Wir waren seit Montag wieder auf dem Eis. Ich hätte diese Leistung nicht erwartet und bin sehr zufrieden“, meinte Trainer John Sicinski nach dem Torfestival.

Alle Sturmreihen haben getroffn

„Die Kombinationen haben funktioniert und alle Reihen getroffen“, freute sich der Rosenheimer Coach, der mit den Neuzugängen Trotter („alles, was er macht, ist kalkuliert“) und Schaefer („ehrgeizig und läuferisch stark“) ebenso zufrieden war wie mit dem Comeback von Max Hofbauer („das hat mich sehr gefreut“).

Neuzugang Brock Trotter ließ in einigen Szenen sein Können aufblitzen. Der Kanadier war an zwei Toren beteiligt.

Hofbauer fügte sich bereits gut ein, blieb aber noch ohne Skorerpunkt – wie auch Schaefer, der aber sehr fleißig und agil über das Eis skatete, manchmal aber noch zu lange an der Scheibe war. Hingegen lieferte Trotter gleich zwei Torvorlagen ab und zeigte hier seine technischen Qualitäten und seine Übersicht – herrlich, wie er eigentlich schon selbst einschussbereit war und dann noch für Marc Schmidpeter zum 3:1 auflegte.

Neuzugang mit der Trage vom Eis gebracht

Das Spiel hatte aber noch viele andere Geschichten: Beispielsweise in der ersten Minute, als Lindaus Neuzugang Nolan Redler von Tobias Draxinger erwischt wurde und mit der Trage vom Eis gebracht werden musste. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist, wie es ausgeschaut hat“, meinte Lindaus Trainer Stefan Wiedemaier über die Knieverletzung seines Stürmers. Immerhin habe Redler „schon wieder Farbe im Gesicht“, vermeldete der Gäste-Coach.

Das Spiel in den ersten neun Minuten gewonnen

Aus dieser Szene resultierte die Spieldauerstrafe für Draxinger und eine fünfminütige Unterzahl für die Starbulls, in der allerdings die Führung fiel. Und die war mehr als sehenswert, denn das Zuspiel von Max Vollmayer, die Scheibenannahme und die Vollendung durch Alex Höller – fast schon ein Gemälde! Weil die Starbulls dann noch eine Strafzeit überstanden, befand Sicinski: „Wir haben das Spiel in den ersten neun Minuten gewonnen.“

Da wurde es zweistellig: Der zweifache Torschütze Alexander Höller traf aus kurzer Distanz zum 10:1.

Drei Tore von Zack Phillips

Es gab aber noch mehr: Eine weitere Unterzahl, die Brad Snetsinger mit einer Energieleistung schon zu einem Viertel herunterspielte; den Aus-der-Luft-Versuch von Marc Schmidpeter, der am Außennetz landete; den Torriecher von Zack Phillips, der mit einem Hattrick am Kantersieg beteiligt war; das kuriose 5:1 von Vollmayer, der eigentlich nur die Bande traf, von wo der Puck aber an den Rücken von Lindaus Keeper und von dort ins Tor prallte.

Der Live-Ticker vom Spiel zum Nachlesen

Und das feine Gespür der Starbulls-Fans, die Goalie Andi Mechel mehrmals mit Sprechchören feierte – zurecht, weil Mechel mit seinen Paraden mehrere Gäste-Gelegenheiten zunichte machte.

Die Statistik des Spiels

Starbulls Rosenheim – EV Lindau Islanders 11:1 (3:1, 5:0, 3:0). Starbulls: Mechel (Kolarz) – Draxinger, Kolb; Reinig, Tölzer; Vollmayer, Krumpe; Biberger – Phillips, Brandl, Snetsinger; Höller, Daxlberger, Hofbauer; Slezak, Trotter, Schmidpeter; Heidenreich, Cornett, Schaefer.

Tore: 1:0 (4.) Höller/Vollmayer, Mechel – SH1, 1:1 (11.) Schneider/Lösch, Farny, 2:1 (16.) Cornett/Kolb, Snetsinger, 3:1 (17.) Schmidpeter/Trotter, Slezak, 4:1 (23.) Brandl/Kolb, Snetsinger, 5:1 (25.) Vollmayer/Daxlberger, Höller, 6:1 (35.) Brandl/Snetsinger, Tölzer, 7:1 (35.) Phillips/Reinig, Tölzer, 8:1 (37.) Schmidpeter/Snetsinger, Höller – PP2, 9:1 (41.) Phillips/Kolb, Brandl, 10:1 (48.) Höller/Trotter, Snetsinger – PP1, 11:1 (58.) Phillips/Reinig, Tölzer.

Schiedsrichter: Erdle;

Strafminuten: Rosenheim 13 plus Spieldauer für Draxinger, Lindau 6;

Zuschauer: 900.