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Erstes von sechs Topspielen gewonnen

Starbulls Rosenheim besiegen Tabellenführer - Welcher Spieler großen Anteil am Erfolg hatte

„Mechel hat sehr gut gehalten“, lobte Weidens Trainer Sebastian Buchwieser den Rosenheimer Torhüter, nachdem die Blue Devils bei der 2:3-Niederlage auch an Andreas Mechel gescheitert sind. Starbulls-Coach John Sicinski ging in seiner Bewertung sogar noch einen Schritt weiter.

Immer wieder scheiterten die Weidener Stürmer an Andreas Mechel.

Rosenheim – Das erste der sechs Top-Spiele zum Abschluss der Hauptrunde in der Eishockey-Oberliga Süd haben die Starbulls Rosenheim für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski gewann die Heimpartie gegen die Blue Devils Weiden, nach dem Punktequotienten aktueller Spitzenreiter mit 3:2.

„Verdient“, wie Weidens Trainer Sebastian Buchwieser nach dem Spiel, seinem Rosenheimer Kollegen Sicinski hingegen sah man mehr die Sorgen über noch nicht ausgemerzte Baustellen an denn die Freude über den Sieg.

„Das war ein Riesensave“

Denn: Die Starbulls hatten es vor allem ihrem Goalie Andi Mechel zu verdanken, dass die Punkte in Rosenheim blieben. Vor allem im ersten Drittel hatte Weiden die Mehrzahl an guten Möglichkeiten, die letztlich allesamt vom bärenstarken Schlussmann zunichte gemacht wurden.

„Mechel hat sehr gut gehalten“, lobte Buchwieser, sein Pendant wurde noch empathischer: „Andi spielt zur Zeit überragend. Das erinnert mich an die Play-offs der vergangenen Saison.“ Sicinski nahm eine schier unglaubliche Parade heraus, als der Goalie in der dritten Minute noch irgendwie mit dem Stock die Weidener Führung verhinderte: „Das war ein Riesensave.“

Vielen Rosenheimer Fehlpässe im Aufbau

Es lag also am Schlussmann, dass die Starbulls nach dem ersten Drittel nicht mit einem Rückstand in die Kabine gingen. Natürlich hatten auch sie Gelegenheiten, beispielsweise als Brock Trotter schon alles ausgespielt hatte, Marc Schmidpeter aber den Rückpass verpasste; oder als Brad Snetsinger den frei vor dem Tor stehenden Max Brandl bediente, der aber den Puck nicht kontrollieren konnte.

Das 1:0 für die Starbulls Rosenheim durch Max Brandl (links).

In Erinnerung bleiben aber die vielen Fehlpässe der Rosenheimer im Aufbau, die den Gästen sehr gute Chancen bescherten. Chad Bassen oder Edgars Homjakovs ließen diese aber liegen, beim Schuss von Dennis Palka half Mechel der Pfosten. „Das hat bei uns müde ausgeschaut, wir waren ängstlich und verkrampft“, bilanzierte Sicinski.

Brandl stand goldrichtig

Dafür kamen seine Mannen viel besser ins zweite Drittel: Brandl stand 113 Sekunden nach Wiederbeginn goldrichtig und überwand den ebenfalls starken Weidener Torhüter Jaroslav Hübl zur Führung. Knappe fünf Minuten später stand Alex Höller vor Hübl parat, um einen Schuss punktgenau ins Tor abzufälschen – das 2:0.

Rosenheimer Jubel nach dem 2:0 durch Alex Höller. Am Ende siegten die Starbulls mit 3:2 gegen Weiden.

„Rosenheim hat in dieser Phase viel investiert und daraus Kapital geschlagen“, meinte Buchwieser. Sein Team war geschockt und konnte sich erst gegen Ende des Drittels wieder offensiv in Szene setzen. Da war dann aber wieder Mechel zur Stelle, „weil wir wieder ins alte Muster zurückgefallen sind“, wie Sicinski kritisierte.

Konsequente Arbeit vor dem eigenen Tor

Der Rosenheimer Coach durfte seine Truppe dann aber über weite Strecken des letzten Abschnitts loben. Die Starbulls hielten Weiden dank konsequenter Arbeit vom eigenen Tor weg und Mechel hatte es etwas ruhiger. „Rosenheim hat die neutrale Zone gut verteidigt“, merkte Buchwieser an.

Mit dem 3:0 durch Kapitän Dominik Daxlberger schien die Messe dann auch gelesen. Aber Weiden kam zurück, denn die Starbulls konnten sich gegen die Gäste-Überzahl (sechster Feldspieler für Goalie Hübl) nicht mehr aus der Umklammerung befreien: 150 Sekunden vor Schluss traf Dominik Piskor, 31 Sekunden vor dem Ende netzte Chad Bassen ein – plötzlich hieß es 3:2 und Rosenheim zitterte. Ein Schuss vom Haomjakovs ging noch vorbei, dann war Schluss und die Fans feierten Goalie Mechel – aus gutem Grund.

Die Spielstatistik

Statistik: Starbulls Rosenheim – Blue Devils Weiden 3:2 (0:0, 2:0, 1:2). Starbulls: Mechel (Kolarz) – Tölzer, Reinig; Draxinger, Kolb; Vollmayer, Krumpe; Biberger – Höller, Daxlberger, Edfelder; Snetsinger, Brandl; Phillips; Slezak, Trotter, Schmidpeter; Heidenreich, Cornett, Schaefer.

Tore: 1:0 (22.) Brandl/Snetsinger, Draxinger, 2:0 (27.) Höller/Kolb, Draxinger, 3:0 (56.) Daxlberger, Höller, Krumpe, 3:1 (58.) Piskor/Heinisch, Schusser – PP1, 3:2 (60.) Bassen/Homjakovs, Schusser.

Schiedsrichter: Kapzan; Strafminuten: Rosenheim 8, Weiden 8; Zuschauer: 983.

Rubriklistenbild: © Hans-Jürgen Ziegler

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