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Memminger Doppelschlag entscheidend

Dreimal Pfosten bei einem Schuss: Jetzt droht den Starbulls Rosenheim sogar Platz vier

Vor allem zu Beginn des zweiten Drittels gab es immer wieder brenzlige Szenen vor dem Rosenheimer Tor. 1509 Zuschauer sahen in Memmingen ein spannendes Spiel.
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Vor allem zu Beginn des zweiten Drittels gab es immer wieder brenzlige Szenen vor dem Rosenheimer Tor. 1509 Zuschauer sahen in Memmingen ein spannendes Spiel.

Jedes Drittel am Sonntagabend beim Eishockey-Oberliga-Spiel in Memmingen hatte seine Geschichte aus Rosenheimer Sicht und in keinem Fall gab es ein Happy End. Und in der „Szene der Saison“ hatten die Rosenheimer auch noch großes Pech.

Memmingen – „Wir sind gut in das Spiel gestartet, hatten vor allem im ersten Drittel genügend Möglichkeiten, aber unsere schlechte Chancenverwertung, der Doppelschlag im zweiten Drittel kurz nach unserem Ausgleich und unser nicht gerade überzeugendes Überzahlspiel im letzten Drittel haben uns die Punkte gekostet“, erklärte Starbulls-Coach John Sicinski nach der 2:3-Niederlage seines Teams im Spitzenspiel in Memmingen.

Am Dienstag Gastspiel in Regensburg

Jedes Drittel am Sonntagabend im Stadion am Hühnerberg hatte seine Geschichte aus Rosenheimer Sicht und in keinem Fall gab es ein Happy End. Nach der Niederlage dürfte für die Rosenheimer der Traum von den Plätzen eins und zwe i ausgeträumt sein, jetzt droht sogar das Abrutschen auf Platz vier. Da gibt es bereits am Dienstag, 20 Uhr, ein „Endspiel“ gegen Regensburg, das nach der Quotientenregel nur noch knapp hinter Rosenheim liegt.

Erste Chance für Steffen Tölzer

Die Starbulls starteten gut ins Spiel und wurden von Memmingen förmlich zum Toreschießen eingeladen. Erst hatte Steffen Tölzer in Unterzahl die Chance zum 1:0, scheiterte aber nach schöner Einzelleistung an Memmingens starkem Keeper Marco Eisenhut, dann fabrizierten die Hausherren innerhalb kürzester Zeit zwei Wechselfehler und hatten jeweils einen Spieler zu viel auf dem Eis. Schon in diesen beiden Überzahlsituationen überzeugten die Starbulls nicht.

Danach kam auch noch Pech dazu in der „Szene der Saison“ wie es der Sprade TV-Reporter nannte. Bei einem Break hatte Dominik Daxlberger nach einem Doppelpass mit Alexander Höller quasi das leere Tor vor sich. Er traf mit seinem Schuss aber nur den linken Pfosten, von da ging die Scheibe an den rechten Pfosten und von Eisenhuts Rücken wieder an das linke Gestänge, kullerte an der Linie entlang, ehe ein Memminger Verteidiger rettend eingriff.

Memminger Führung aus dem Nichts

„Wie aus dem Nichts kam Memmingen dann zum Führungstreffer“, wie es John Sicinski beschrieb. Topol traf aus spitzem Winkel über die Fanghand von Andi Mechel ins Kreuzeck.

Im zweiten Drittel dominierte zunächst Memmingen, hatte einige sehr guten Chancen auf das 2:0, ehe Rosenheim der Ausgleich gelang. Diesesmal im Überzahlspiel durch Aaron Reinig, der rechts unten traf. Dieser Treffer sollte eigentlich Rosenheim Auftrieb geben, doch das Gegenteil war der Fall. Mit einem Doppelschlag innerhalb von knapp einer Minuten zog Memmingen auf 3:1 davon. „Das durfte uns nicht passieren, Da waren wir zu offen“, sagte John Sicinski und sprach vor allem das 3:1 durch Hlozek an. Umstritten war dagegen das 2:1, als Torhüter Andi Mechel augenscheinlich behindert wurde und möglicherweise ein Torraumabseits vorlag.

Rosenheim bäumte sich noch einmal auf

Im letzten Drittel bäumte sich Rosenheim noch einmal gegen die drohende Niederlage auf und erzielte in der 46. Minute den 2:3-Anschlusstreffer. Curtis Leinweber staubte mit der Rückhand ab. Dann hatte Rosenheim zweimal die Chance in numerischer Überlegenheit auszugleichen, aber: „Selbst in einer Minute in doppelter Überzahl haben wir nur einmal gefährlich auf das Tor geschossen“, kritisierte John Sicinski, wobei die Memminger in Unterzahl sehr gut agierten und wie es Trainer Sergej Waßmiller sagte „absoluten Siegewillen gegen eine starke Rosenheimer Mannschaft “ zeigte. Sekunden vor Schluss besaß Max Vollmayer noch die große Ausgleichschance. „Es sollte einfach nicht sein“, sagte John Sicinski, dessen volle Konzentration auf dem Dienstag-Gastspiel in Regensburg liegt.

Sechs-Punkte-Spiel um Platz drei

War die Partie in Memmingen ein Sechs-Punkte-Spiel um die beiden Spitzenplätze ist die Partie bei den Eisbären Regensburg ein Sechs-Punkte-Spiel um Platz drei. Wenigstens den sollten sich die Rosenheimer jetzt sichern.

Spielstatistik: Memmingen Indians - Starbulls Rosenheim 3:2 (1:0, 2:1, 0:1).

Tore: 1:0 (16.) Topol (Stange, Pekr), 1:1 (32.) Reinig (Daxlberger, Trotter - PP1), 2:1 (34.) Alroth (Pohl, Pekr - PP1), 3:1 (35.) Hlozek (Pohl, Peter), 3:2 (46.) Leinweber (Vollmayer, Trotter).

Zuschauer: 1509

Strafminuten: Memmingen 16, Rosenheim 10.

Hauptschiedsrichter: Floyd Frieske und Thomas Haas.

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