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Deutschland nach Thriller in WM-Viertelfinale

Rosenheimer Grubauer: "Die Jungs haben unglaublich gefightet!"

Eishockey-WM: Deutschland - Lettland
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Der Rosenheimer Philipp Grubauer war im Spiel gegen Lettland ein überragender Rückhalt für die deutsche Mannschaft!

Köln - Was für ein unfassbares Drama mit gutem Ende im letzten Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Eishockey-Heim-WM: Ausgleich kurz vor Schluss, kein Tor in der Overtime, Tiffels und Grubauer die Penaltyhelden!

UPDATE, 8.25 Uhr - Statement Grubauer:

"Die Jungs haben unglaublich gefightet, auch wenn wir im letzten Drittel etwas nachgelassen haben. In der Verlängerung haben wir bei Drei gegen Drei das Gas etwas rausgenommen, was wir eigentlich nicht hätten tun sollen und haben es dann glücklich geschafft im Shootout", sagte Grubauer und wagte anschließend gleich einen Ausblick auf das Viertelfinale am Donnerstag gegen Top-Favorit Kanada: "Wir müssen unser Spiel machen und 60 Minuten fighten. Sobald du eine Sekunde locker lässt gegen Kanada wirst du halt bestraft. Die bestrafen jeden kleinen Fehler, deswegen spielen ihre Spieler auch alle in der NHL!" 

Das Spiel gegen Kanada wird am Donnerstag ab 20.15 Uhr auf Sport1 live übertragen.

Der Spielbericht:

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den Einzug ins Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Köln perfekt gemacht. Gegen Lettland gewann die deutsche Auswahl am Dienstag in der ausverkauften LANXESS arena nach einem nervenaufreibenden Spiel mit 4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und bekommt es nun in der Runde der letzten Acht am Donnerstag mit Kanada zu tun.

Die Hausherren, erstmals mit dem Rosenheimer Philipp Grubauer im Tor, starteten energisch und druckvoll in die Partie, verpassten es aber in ihrem bisher vielleicht besten WM-Drittel, aus den guten Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Das änderte sich nach dem Wechsel. Per Doppelschlag innerhalb von nur 27 Sekunden waren erst David Wolf (32.) und dann Dennis Seidenberg (32.) zur Stelle.

Gunars Skvorcovs 1:2-Anschluss (39.) machte das Match wieder spannend. Janis Sprukts (49.) markierte den Ausgleich im letzten Abschnitt. Andris Dzerins’ 3:2 (57.) beantwortete Felix Schütz 33 Sekunden vor Ende mit dem vielumjubelten 3:3 im Powerplay (60.). In der Overtime fiel kein Treffer. 

So kam es zum Penaltyschießen, wo Grubauer und Tiffels zu Helden wurden! Grubauer, der vorher bereits überragend gehalten hatte, parierte alle drei Versuche der Letten, der gebürtige Kölner Tiffels verwandelte den allerletzten Penalty und schoss Deutschland damit ins Viertelfinal-Glück!

Das Spiel in der Statistik:

Deutschland: Grubauer (Aus den Birken) – Reul, Ehrhoff; Reimer, Draisaitl, Ehliz – Müller, D. Seidenberg; Y. Seidenberg, Kahun, Kink - Hördler, Abeltshauser; Hager, Macek, Plachta; Krueger; Schütz, Fauser, Wolf, Tiffels.
Tore: 1:0 David Wolf (31:02), 2:0 Dennis Seidenberg (31:29), 2:1 Gunars Skvorcovs (38:42), 2:2 Janis Sprukts (48:22), 2:3 Andris Dzerins (56:08), 3:3 Felix Schütz (59:27), 4:3 Frederik Tiffels (65:00).
Schiedsrichter: Gouin (Kanada) und Öhlund (Schweden).
Strafminuten: Deutschland 6 – Lettland 8.
Zuschauer: 18.797.

Pressemitteilung DEB/mw

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