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Nur auf der Bank: Müller spielt keine Rolle mehr - auch Boateng und Ribery draußen

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TSV Buchbach - TSV 1860 München 0:2

Löwen lassen keine Pokalsensation zu

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Der Ex-Buchbacher Stefan Lex (l.) traf zum 2:0-Endstand.
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Buchbach - Der TSV 1860 München steht im Halbfinale des bayerischen Totopokals. Die Löwen setzten sich am Mittwochabend in der ausverkauften SMR-Arena beim Regionalligisten TSV Buchbach durch, der sich gut verkaufte – zu einer Pokalsensation reichte es aber nicht.

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Christian Dietz, der bereits beim 1:0-Sieg der Buchbacher im Juli 2017 die Partie gegen die Löwen geleitet hat, erwischten die Rot-Weißen einen guten Start und hatten nach wenigen Sekunden eine ganz dicke Möglichkeit, doch Maxi Drum holzte die Kugel nach Rückpass von Merphi Kwatu aus 14 Metern, abgefälscht von Felix Weber, über die Latte (2.). Anders die Löwen, die gleich mit der ersten Chance in Führung gingen, als Innenverteidiger Simon Lorenz eine Freistoßflanke von Daniel Wein aus acht Metern unter die Latte köpfte (8.) – ein böser Dämpfer für die Rot-Weißen, die bis dato so gut im Spiel waren.

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Danach die Blauen mit mehr Ballbesitz, aber wenig druckvoll. Erst in der 29. Minute ein schöner Konter über Marius Willsch, dessen Flanke erreichte den Ex-Buchbacher Stefan Lex, der jedoch am langen Pfosten aus drei Metern an einem Reflex von Pokal-Keeper Egon Weber scheiterte, den Nachschuss setzte Sascha Mölders neben den Pfosten. Im Gegenzug dann ein ganz dickes Ding für Kwatu, aber auch Marco Hiller konnte hier seine Klasse unter Beweis stellen.

TSV Buchbach - TSV 1860 München

Ex-Buchbacher sorgt für die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel die Löwen deutlich gefährlicher: Erst musste Weber einen Schuss von Efkan Bekiroglu unschädlich machen (49.), dann lenkte er einen Kracher von Eric Weeger noch an die Latte (51.). Buchbach wehrte sich tapfer, sorgte immer wieder für Entlastung, konnte sich aber vor dem Tor von Hiller nicht wirklich in Szene setzen. In der 62. Minute hätte Willsch freilich den zweiten Treffer erzielen müssen, doch der Ex-Schweinfurter verzog nach Kopfball-Vorlage von Mölders. Zwei Minuten später rettete Weber sensationell gegen Willsch und Grübl blockte den Nachschuss von Mölders. Der Sturmtank war es schließlich auch, der in der 69. Minute Lex bediente, der sich am kurzen Pfosten um die eigene Achse drehte und eiskalt vollendete. Klasse gemacht vom Ex-Buchbacher!

Buchbach mit starker Leistung

Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatten die Rot-Weißen in der 77. Minute, als Sammy Ammari im Strafraum den Ball behauptete, Christian Brucia legte auf Aleks Petrovic zurück, doch dessen Abschluss konnten die Löwen gerade noch zur Ecke blocken. Buchbach gab sich auch in der Schlussphase nicht geschlagen und versuchte weiter, doch noch die Sensation herbeizuzwingen. Thomas Breu hatte in der 89. Minute auch noch eine gute Möglichkeit, aber am Ende blieb es beim 2:0-Erfolg der Löwen.

Fazit: Hätten die Buchbacher am Freitag so eine Leistung gezeigt, wären die Punkte in der SMR-Arena geblieben. Jetzt geht es für die Rot-Weißen am Samstag mit dem Sonderzug nach Schalding-Heining.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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