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Interview mit Ex-Rosenheim und Ex-Burghauser

Kienberger Maier will mit Ulm in die 3. Liga aufsteigen: „Der Traum lebt“

Philipp Maier wechselt in die Regionalliga Südwest zum SSV Ulm.
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Philipp Maier, hier noch im Trikot des SV Wacker Burghausen, spielt mittlerweile in der Regionalliga Südwest für den SSV Ulm.

Der gebürtige Kienberger Philipp Maier spielt seit diesem Sommer beim SSV Ulm in der Regionalliga Südwest und will dort den Aufstieg in die 3. Liga schaffen. beinschuss.de sprach mit Maier über das erste halbe Jahr in Ulm, das spannende Aufstiegsrennen und seine bisherigen Highlights. Außerdem äußert sich der 27-Jährige über seinen Traum vom Profifußball.

Ulm - Der gebürtige Kienberger Philipp Maier spielt seit diesem Sommer beim SSV Ulm. Nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga mit dem 1. FC Schweinfurt in der Relegation gegen den TSV Havelse wechselte der 27-Jährige in die Regionalliga Südwest, wo er sich jetzt mit Ulm den Traum vom Profifußball erfüllen will.

Maier entwickelte sich in Ulm schnell zu einer Stammkraft

Aktuell sieht es gut aus, der SSV überwintert an der Tabellenspitze und gewann zuletzt das Top-Spiel gegen Kickers Offenbach mit 1:0. Maier absolvierte in der aktuellen Saison 13 Saisonspiele für die Ulmer und entwickelte sich schnell zu einer Stammkraft.

beinschuss.de hat mit Maier, der aus der Jugend des TuS Kienberg stammt und bereits für die beiden Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim und SV Wacker Burghausen gespielt hat, über den Wechsel nach Ulm, die Bilanz aus dem ersten Jahr Halbjahr und seine Highlights beim SSV Ulm gesprochen. Zudem spricht der Mittelfeldspieler über seinen Traum vom Aufstieg in die 3. Liga.

Hallo Philipp, seit Ende Juli stehst du beim SSV Ulm unter Vertrag. Wie kam es zu dem Wechsel?

Philipp Maier: Nach der verlorenen Relegation zur 3. Liga mit Schweinfurt wurde mein Vertrag dort nicht verlängert. Mir war aber klar, dass ich noch Lust auf Neues habe und es noch einmal wissen wollte. Deshalb habe ich gesagt, dass wenn ein Verein kommt, der um den Aufstieg in den Profifußball mitspielen kann, ich bereit für diese neue Aufgabe bin. Über Markus Thiele und Thomas Wörle (Cheftrainer des SSV Ulm Anm. d. Red.) kam dann der Kontakt zu Stande und am Ende hat alles perfekt gepasst.

Wie war für dich die Zeit nach der verpassten Aufstieg mit Schweinfurt?

Maier: Zunächst einmal waren die beiden Niederlagen wirklich extrem bitter. Im Hinspiel fangen wir uns in der 90. Minuten ein Gegentor und im Rückspiel haben wir gute Chancen liegen gelassen und dann durch einen Sonntagsschuss den entscheidenden Gegentreffer kassiert. Das zeigt, wie eine Relegation so laufen kann. Danach war es nicht einfach für mich, weil ich nicht wusste, wie es weitergeht. Aber zum Glück kam es dann zum Wechsel nach Ulm.

„Ich bin sehr zufrieden mit meinen Einsatzzeiten“

Maier über das erste halbe Jahr beim SSV Ulm

Wie lautet deine persönliche Bilanz des vergangene halben Jahres in Ulm?

Maier: Zu Beginn musste ich mich noch gedulden, denn ich saß die ersten beiden Spiele nur auf der Bank. Im dritten Saisonspiel wurde ich dann erstmals eingewechselt und ab der vierten Partie habe ich dann alle Spiele von Beginn an durchgespielt. Dann hat mich eine Verletzung ausgebremst und ich habe deshalb acht Spiele verpasst. Ich kam dann aber gut zurück und bin sofort wieder zum Einsatz gekommen. Ich bin also sehr zufrieden mit meinen Einsatzzeiten.

Wie hast du dich in Ulm eingelebt?

Maier: Ulm ist ja nur zweieinhalb Stunden von der Heimat entfernt, das ist also nicht weit weg. Ich merke bereits, dass es mir gut getan hat, noch einmal was anderes zu sehen. Die Stadt ist sehr schön, vor allem die Innenstadt, von der ich nur etwa zehn Minuten entfernt wohne. Ich fühle mich sehr wohl hier.

Wie bewertest du den SSV Ulm?

Maier: Es ist ein Traditionsverein und man merkt sofort wenn man hierher kommt, dass etwas dahinter steckt. Zudem besitzt der Verein mit dem Donaustadion ein schönes Stadion und durch unseren Erfolg kommen immer mehr Zuschauer zu unseren Spielen. Es macht einfach Spaß aktuell und ich hoffe, dass wir im Frühjahr so erfolgreich weitermachen können.

„Jeder Sieg gegen eines der Top-Teams enorm wichtig“

Maier will dem SSV Ulm in die 3. Liga aufsteigen.

Du spielst erstmals außerhalb Bayerns. Was macht die Regionalliga Südwest aus?

Maier: Es ist eine sehr professionelle Liga mit starken Vereinen. Es haben jedes Jahr fünf bis sechs Klubs das Ziel um den Aufstieg mitzuspielen, was die Liga sehr spannend macht. Deshalb ist jeder Sieg gegen eines der Top-Teams enorm wichtig. Ansonsten spielt man auch auswärts in tollen Stadien. Ich kann mich also nicht beschweren (lacht).

Gab es schon Highlights aus der aktuellen Saison, die dir in Erinnerung bleiben werden?

Maier: Ja, das sind zwei Spiele. Das eine war der 4:2-Heimsieg gegen Elversberg, wo ich erstmals von Beginn an vor gut 2.000 Zuschauern im Donaustadion spielte. Das zweite Highlight war der Auswärtssieg gegen Kickers Offenbach im Hinspiel. Vor 5.000 Zuschauern am Bieberer Berg, der als Hexenkessel bekannt ist, haben wir einen Rückstand gedreht und am Ende 2:1 gewonnen. Es war der erste Erfolg von Ulm seit 27 Jahren in Offenbach.

„Ein eigener Treffer wäre noch was schönes“

Maier lachend über seine Ziele für die restliche Saison.

Was sind deine persönlichen Ziele für das neue Jahr und die restliche Saison?

Maier: Ich will natürlich mit der Mannschaft die Tabellenspitze verteidigen und aufsteigen. In der Regionalliga Südwest gibt es ja keine Relegation. Damit würde ich mir den Traum vom Profifußball erfüllen. Ansonsten möchte ich natürlich so viel Spielzeit wie möglich sammeln und gesund bleiben. Und dann wäre ein eigener Treffer auch noch was schönes (lacht).

Noch stehen aber einige Spieltage auf dem Programm und das Aufstiegsrennen ist spannend. Wer sind aus deiner Sicht die Konkurrenten um den Aufstieg?

Maier: Offenbach ist aus meiner Sicht der größte Konkurrent, aber auch die U23 von Mainz, sowie Elversberg, Steinbach und Homburg sind noch auf Schlagdistanz. Es sind noch 14 Spiele zu absolvieren und da stehen noch heiße Duelle an. Aber der Traum lebt und wir müssen uns nicht verstecken.

Philipp Maier, vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die weitere Saison.

ma

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