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“Stehen für Offenheit und Toleranz”

Neuer Verein im Kreis Inn/Salzach: Was es mit den Young Boys Rosenheim auf sich hat

Neuer Verein im Kreis Inn/Salzach: Christoph Radde ist 1. Vorsitzender der Young Boys Rosenheim.
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Neuer Verein im Kreis Inn/Salzach: Christoph Radde ist 1. Vorsitzender der Young Boys Rosenheim.

Zur neuen Saison gibt es in der C-Klasse 2 einen neuen Verein im Kreis Inn/Salzach. Dort nehmen die Young Boys Rosenheim erstmals in der Klubgeschichte am Spielbetrieb des BFV teil. beinschuss.de sprach mit dem 1. Vorsitzenden Christoph Radde über die Gründung des Klubs, was den Verein von anderen unterscheidet und die langfristigen Ziele.

Rosenheim - Zur neuen Saison 2022/23 wird mit den Young Boys Rosenheim ein neuer Verein im Kreis Inn/Salzach spielen. “Wir sind ein junges und durchgemischtes Team, unser Durchschnittsalter beträgt gerade einmal 21,5 Jahre”, sagt 1. Vorsitzender Christoph Radde, der selbst erst 20 Jahre jung ist, im Gespräch mit beinschuss.de.

2019 beschlossen die Young Boys Rosenheim am Spielbetrieb teilzunehmen

Bereits 2019 hatte Radde zusammen mit Elio Costa die Idee, einen neuen Verein zu gründen. “Ich war unzufrieden in meinem ehemaligen Klub und auch mit den Angeboten der anderen Rosenheim Vereine”, so Radde. “Es herrschte immer nur ein Leistungsdruck und es wurde weniger Augenmerk auf den Zusammenhalt in einer Mannschaft gelegt.”

Deshalb wollte er mit Costa etwas Neues auf die Beine stellen und ihr “eigenes Ding” durchziehen, wie der 20-Jährige weiter erzählt. Am 23. Februar 2019 fand die Gründungsversammlung mit neun Leuten statt. “Der Name Young Boys Rosenheim ist mal etwas anderes, als das, was man sonst so kennt”, erklärt Radde. Ende 2019 beschloss der neue Verein, sich am Spielbetrieb des BFV anzumelden.

Corona-Pandemie bremste dem neuen Verein aus Rosenheim aus

Doch dann kam die Corona-Pandemie und legte die Pläne der Young Boys erstmal auf Eis. “Wir hatten keine Planungssicherheit, was den Spielbetrieb und viele weitere Punkte anbelangt”, betont der Vorsitzende und fügt hinzu: “Das war nicht einfach und es gab auch die Frage, ob das alles dann noch Sinn macht.” Doch trotz der zwei Jahre Pause hielten die Rosenheimer an der Idee weiter fest.

Nun gehen die Young Boys in der kommenden Saison also in der C-Klasse 2. an den Start. Dabei spielt der Verein an der Innflutmulde. “Einen anderen Platz gab es für uns nicht, aber wir machen das Beste daraus und schauen jetzt, wie es funktioniert”, so Radde.

Vorsitzender Radde: „Viele haben uns belächelt“

Dabei gehen die Rosenheimer aktuell mit einem 17 Mann Kader in die neue Saison, der aber noch auf 20 anwachsen könnte. Zudem haben die Young Boys mit Maximilian Denz einen Spielertrainer. Radde: “Wir wollen unter die Top-Drei kommen und um den Aufstieg mitspielen. Ziel wäre es natürlich, so schnell es geht aus der untersten Liga herauszukommen.”

Neben vielen positiven Rückmeldungen gab es auch einige, die dem neuen Verein skeptisch gegenüberstanden. “Viele haben uns belächelt, vor allem die großen Klubs aus Rosenheim fanden das amüsant”, sagt Radde. “Wir lassen uns nicht abhalten und ziehen das durch.”

„Freuen uns jetzt sehr darauf, endlich am Spielbetrieb teilnehmen zu können”

Doch was soll die Young Boys Rosenheim nun von anderen Vereinen unterscheiden? “Wir stehen für Offenheit und Toleranz und wollen ein Klub sein, indem sich jeder wohlfühlt und sich einbringen kann. Der Spaß steht bei uns im Vordergrund und wir wollen eine große Familie sein, in der ein großer Zusammenhalt herrscht”, betont Radde.

Auch die Einführung neuer Sparten hat der junge Vereinsvorsitzende im Kopf. “Wir wollen auch eine Konkurrenz zu den anderen Vereinen aus Rosenheim sein.”

Die Vorbereitung auf die C-Klassen-Saison ist bei den Young Boys Rosenheim bereits im vollen Gange, auch einige Testspiele stehen bereits fest.  “Wir freuen uns jetzt sehr darauf, endlich am Spielbetrieb teilnehmen zu können”, sagt Radde. Dann beginnt für den neuen Verein das Abenteuer.

ma