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Kaufen und Tauschen

Wie bei den großen Fußball-Stars: TuS Großkarolinenfeld hat ein Sticker-Heft

Es kann gesammelt werden: Siegfried Strehle, Markus Beitz, Sedat Karavil und Sebastian Hartwig (von links).
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Es kann gesammelt werden: Siegfried Strehle, Markus Beitz, Sedat Karavil und Sebastian Hartwig (von links).

Mal wie ein Sportstar in einem Stickerheft sein: Das ist für alle Abteilungen des Turn- und Sportvereins Großkarolinenfeld wahr geworden. Zehn Wochen lang können die Bilder der Sportler gesammelt und in ein Stickerheft geklebt werden. Die Einnahmen gehen an einen guten Zweck.

Großkarolinenfeld – „Hast du Salu Tadi?“ „Nein, aber brauchst du Benedikt Weinzierl, von dem habe ich schon zwei!“ So ähnlich hören sich jetzt Gespräche beim Turn- und Sportverein Großkarolinenfeld an. Denn der Verein hat ein Sticker-Heft – wie die großen Fußballer während der jetzigen Fußball EM.

Alle Abteilungen sind vertreten

„Wir haben ein Album, indem alle Abteilungen des TUS abgebildet sind. Sie werden exklusiv im Edeka Sedat Karavil in Großkarolinenfeld verkauft“, sagt Andreas Beitz Abteilungsleiter Fußball vom TUS Großkarolinenfeld. „Die Idee hatte die Firma Stickerstars. Sie ist auf den Edeka Karavil zugegangenen. Wir haben dann eine Sitzung im Abteilungsleiterkreis gemacht und uns gedacht, das ist eigentlich eine coole Sache“, erinnert sich Beitz

Seit Karavil 2019 den Lebensmittelladen in Großkarolinenfeld übernommen hat, engagiert er sich als Sponsor mit verschiedenen Aktionen im Sport- und Turnverein. „Ich mache das gerne. Dann hat der TUS in einigen Jahren eine gute Erinnerung in der Schublade“, begründet Sedat Karavil sein Engagement.

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Fotos per Fotobox

Nach dem Beschluss für das Stickerheft gefallen ist, mussten natürlich Fotos der Sportler gemacht werden. In Zeiten von Corona gar keine leichte Aufgabe.

Die Firma Stickerstars hat dem Turn- und Sportverein Großkarolinenfeld eine Fotobox zugesandt. „Jeder Person, die fotografiert wurde, bekam ein QR-Code zugeordnet, die Bilder gingen dann an Stickerstars, die sie noch ein wenig bearbeitet haben“, sagt der Abteilungsleiter.

Das Plakat für das Sticker-Heft des TuS Großkarolinenfeld.Die Aktion wird zehn Wochen laufen.

Projekt wird von Edeka Karavil finanziert

Das Projekt wird komplett von Edeka Besitzer Karavil finanziert. Julius Herzberg von Stickerstar erklärt, dass ein Teil der Einnahmen des Albums an den Verein und an den Edekamarkt gehe, die 90 Cent pro verkauftem Stickerset gehen direkt an Stickerstar. Außerdem sind im Stickerheft Werbeseiten, die vom Verein und vom Edeka vergeben werden können. „So kann sich der Markt das Stickerheft gegenfinanzieren“, sagt Herzberg.

Ob sich das Projekt jedoch komplett refinanziert, müsse sich herausstellen, so Karavil. Er zweifelt daran. „Sollte aber etwas übrig bleiben, dann Spende ich das Geld ebenfalls an den TUS. Das Stickerheft ist kein Geschäft für mich“, stellt Karavil klar.

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Erlös geht an die Jugendarbeit

Für was der Erlös aus dem Stickeralbum genutzt wird, steht auch schon fest. Das Geld soll in die Jugendarbeit des Vereins fließen. „Wir sind ein Ort, der sich in Großkarolinenfeld einsetzt. Wir schauen auf die Jugend und sind nicht so sehr leistungsbezogen. Uns ist es wichtig den Jugendlichen einen sozialen Einstieg zu ermöglichen und ein zu Hause zu geben,“ erläutert Beitz die Philosophie des Vereins.

Wie die großen Sportstars in einem Sammelheft abgebildet zu sein, ist etwas ganz Besonderes. „Ich bin zweimal im Heft, einmal als Abteilungsleiter und einmal als Spieler. Mein kleiner Junge, der bei den Bambini spielt, ist Feuer und Flamme,“ sagt Beitz.

Und auch die Töchter von Karavil sind begeistert. „Sie sind daheim am Kleben“, so der Besitzer des Lebensmittelladens.

Hefte werden zehn Wochen verkauft

Ebenfalls besonders ist, dass alle Abteilung des Vereins im Stickerheft vertreten sind und nicht nur die Fußballsparte. „Das Stickerheft soll auch den Zusammenhalt zwischen den Abteilungen stärken“, sagt Beitz. Ganze zehn Wochen werden die Sticker und die Hefte verkauft. Danach ist Schluss. Jedenfalls für den Stickerverkauf im Edeka. „Wer sein Stickerheft noch vollmachen möchte, kann einzelne Stickerbilder bei Stickerstar nachbestellen“, sagt Herzberg.

Wer doppelte Bilder hat, kann sie nicht nur unter Freunden, sondern auch in einer Facebook-Gruppe tauschen. Der Verkauf vor Ort sei bereits gut angelaufen, erzählt Karavil. „Wir haben die Hefte im vorderen Ladenbereich aufgebaut. Die Resonanz war bisher sehr positiv.“

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