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Der 23-Jährige pfeift für den TV Feldkirchen

Schiedsrichter Gröbmair: „Mittlerweile ist es der selbe Wahnsinn wie früher”

„Das ist wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht”: Schiedsrichter Alexander Gröbmair brauchte dennoch ein paar Spiele, um sich wieder zu akklimatisieren.
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„Das ist wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht”: Schiedsrichter Alexander Gröbmair brauchte dennoch ein paar Spiele, um sich wieder zu akklimatisieren.

Auch die Schiedsrichter aus dem Kreis Inn/Salzach freuen sich über den Start der neuen Saison. beinschuss.de hat mit Alexander Gröbmair, Schiedsrichter der Gruppe Chiem, über die lange Corona-Pause, über Gedanken des Aufhörens und den Start in die neue Saison gesprochen. Der 23-Jährige, der für den TV Feldkirchen pfeift, schildert zudem, warum das letzte Jahr ein verlorenes für ihn war.

Feldkirchen-Westerham - Ohne sie kann kein Fußballspiel stattfinden: die Schiedsrichter. Nicht nur für die Spieler war die Pause lang, auch für die Unparteiischen aus der Region. So auch für Alexander Gröbmair, der in der Kreisliga pfeift und als Schiedsrichterassistent in der Bezirks- und Landesliga unterwegs ist. “In den Monaten des Lockdowns und ohne dem Fußbal war es sehr ruhig und man hatte viel Zeit für private Sachen”, sagt der junge Referee im Gespräch mit beinschuss.de.

Gröbmair über die Pandemie: “Das letzte Jahr war ein verlorenes Jahr“

Der 23-Jährige gibt offen zu, dass er sich während der langen Zwangspause seine Gedanken gemacht hat. “Natürlich stellt man sich irgendwann die Frage, ob man wirklich sein ganzes Wochenende für die Schiedsrichterei opfern und sich anmeckern lassen will, oder ob man seine Freizeit nicht anderweitig verbringen möchte.” Dennoch hat ihm der Fußball und die sportliche Betätigung gefehlt. „Als es endlich mit den Vorbereitungsspielen losgegangen ist, war ich trotzdem richtig froh”, so Gröbmair, der hinzufügt: “Ich habe aber auch gelernt, wie wichtig die eigene Freizeit ist.”

 “Ich habe schon gemerkt, dass ich läuferisch zu beißen hatte”

Gröbmair über den Re-Start

Seit Juni ist der junge Referee jetzt wieder regelmäßig im Einsatz. Sein großes Ziel ist es, in den Bezirk aufzusteigen und mindestens Bezirksligaspiele zu leiten. “Ich konnte die letzten Jahre wegen meiner Ausbildung nicht aufsteigen”, erzählt Gröbmair, der das vergangene Jahr als ein verlorenes ansieht. “Ich habe durch die Corona-Pandemie und dem Lockdown im Amateurfußball zwei Spielzeiten verloren, in denen man sich nicht verbessern konnte und keine Chance auf einen Aufstieg hatte.”

„Die eigene Linie wieder zu finden, hat seine Zeit gedauert”

In den Vorbereitungsspiel kam von den Spielern und Trainern weniger Kritik in seine Richtung, weil die Teams mehr mit sich selbst beschäftigt waren. “Doch mittlerweile ist es der selbe Wahnsinn wie sonst auch immer”, so der 23-jährige Schiedsrichter lachend. Dabei war der Wiedereinstieg gar nicht so einfach. “Ich habe schon gemerkt, dass ich läuferisch zu beißen hatte”, erzählt er. “Dadurch war auch das Abseits schwieriger zu erkennen. Auch seine eigene Linie wieder zu finden und die Foulspiele richtig zu bewerten, hat seine Zeit gedauert.” Besonders auch für die Aufgabe als Assistent an der Linie hat er eine gewisse Eingewöhnungszeit gebraucht.

Alexander Gröbmair, der aktuell in der Kreisliga pfeift, will in den Bezirk aufsteigen.

Doch mittlerweile ist das alles wieder eingespielt. Gröbmair: “Ich habe ein paar Spiele gebraucht. Aber ich habe mich dann doch schnell wieder eingefunden. Das ist wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht.” Er hatte bereits knifflige Spiele, die aber aus seiner Sicht gut verliefen. Das soll so weitergehen, damit es mit dem Aufstieg in den Bezirk klappt.

ma

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