SB DJK Rosenheim - SV Kirchanschöring 2:2

SBR und Kirchanschöring trennen sich Unentschieden im Testspiel

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Rosenheim - „Das war auf jeden Fall eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel am Mittwoch“ sagte SVK-Trainer Michael Kostner, nach dem 2:2 (1:2) der Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring am Samstag auf dem Kunstrasenplatz im Josef-März-Stadion beim Landesligisten SB Rosenheim.

Kostner lobte die „Grundeinstellung“, seine Mannschaft habe „richtig gut begonnen“, dann aber einen individuellen Fehler gemacht und sei so in Rückstand geraten. Torschütze für die Rosenheimer war in der 19. Minute Michael Barthuber. Das passiere halt Mal, meinte Kostner, danach „haben wir richtig Druck ausgeübt“, der Ausgleich fiel nach einem Freistoß von Yasin Gürcan durch Manuel Jung (26.), dem folgte die Führung durch Anton Peter (35.), dessen Schuss vom Strafraum halb hoch am linken Innenpfosten einschlug. Weitere SVK-Chancen führten allerdings nicht zum 3:1 oder 4:1. „Die haben wir halt jetzt noch nicht gemacht“, meinte ein dennoch gut gelaunter SVK-Trainer „wir waren trotzdem sehr engagiert“.

"Da hat sich der SBR reingehauen"

Zur Pause wechselten beide Seiten mehrmals, Kostner selbst alleine fünf Spieler „danach war es recht zerfahren“, so der DFB-Pokal-Sieger von 1988, der das Engagement seiner Mannschaft lobte. Er spürte, „dass der müde Punkt“ gekommen wäre. Die Pässe seien ungenauger geworden „der letzte Pass wieder vorne rein“, wie Kostner es bezeichnete, der allerdings auch dem Gegner ein Lob zollte: „Da hat sich der SBR reingehauen“ und so den 2:2 Ausgleich durch Janik Vieregg (70.) erzielt, der aus 16 Metern mit einem Schuss ins lange Eck den Endstand markierte.

Für Kostner war der Test insgesamt „in Ordnung“ und ein „ansprechendes“ Match. Zwar noch nicht so, wie er und sein Co-Trainer Alex Harsch sich das „vorstellen“ würden, aber mehr hätten die Trainer „auch nicht erwartet“. Kostner war die Leistungssteigerung wichtig, „dass wir einen Schritt vorwärtskommen“ und „das haben wir gemacht“. Der SVK musste in Rosenheim zudem auf Tobias Janietz, Tobias Schild und Florian Hofmann verzichten, trotzdem hatte das Trainergespann fast die Qual der Wahl.

Viel "Auf und Ab" in der Vorbereitung

Was die Vorbereitung bisher betreffe, für den SVK-Coach mittlerweile die 44. in seiner Trainerlaufbahn, wie er lachend gestand, sprach er von einem „normalen Ablauf“. Da gebe es immer ein „Auf und Ab“. Diesmal hätte es gut begonnen, mit einem 8:0 Sieg gegen Kastl, „wo wir ein super Spiel abgerufen haben“. Insgesamt „ziehen die Jungs voll mit“, obwohl derzeit natürlich nicht gerade „optimale Verhältnisse“ herrschen würden. Da stünde viel Laufarbeit, Kraftraum und ab und zu Hallentraining an, das gehöre mit dazu und soll „keine Ausrede für irgendetwas sein“, von daher wäre er „zufrieden“.

Kommende Woche geht es für die Gelb-Schwarzen ins Trainingslager nach Anif, „da werden wir sehr intensiv arbeiten, dass einige Abläufe noch besser werden“. In Anif findet am Samstag (16. Februar) zum Abschluss des Trainingslagers auch das nächste Testspiel um 17 Uhr gegen den niederbayerischen Liga-Konkurrenten von der SpVgg Hankofen-Hailing statt.

Michael Wengler

Quelle: rosenheim24.de

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