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Spielte zudem bei 1860 München und 1860 Rosenheim

Bruckmühls Kunze beendet seine Karriere: „Mein Knie macht es nicht mehr mit“

Mit dem SV Bruckmühl gelang Charly Kunze zwei Aufstieg bis in die Landesliga.
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Mit dem SV Bruckmühl gelang Charly Kunze zwei Aufstiege bis in die Landesliga.

Es hat sich angedeutet, jetzt herrscht aber Gewissheit: Bruckmühls Charly Kunze hängt verletzungsbedingt mit 28 Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel. „Der Hauptgrund war mein Knie“, sagt der Mittelfeldspieler, der im Gespräch mit beinschuss.de auf seine Laufbahn zurückblickt und seine weiteren Pläne im Fußball verrät.

Bruckmühl - 2016 wechselte Charly Kunze zum SV Bruckmühl und war seitdem Teil einer Erfolgsgeschichte. Denn der SVB stieg von der Kreisliga bis in die Landesliga auf, wo man in der vergangenen Saison den Klassenerhalt schaffte.

Kunze wurde bereits dreimal am Meniskus operiert

In der kommenden Spielzeit allerdings muss der Landesligist auf Kunze verzichten, denn der 28-Jährige beendete zuletzt seine Karriere. „Der Hauptgrund war das Knie“, sagt der 28-Jährige im Gespräch mit beinschuss.de. „Es macht die Belastung leider nicht mehr mit und es kommen noch andere Wehwehchen dazu. Zudem sind mittlerweile auch andere Dinge wichtiger. Deshalb habe ich mich zu diesem Schritt entschieden.“

Bereits dreimal musste sich der Bruckmühler einer Meniskus-Operation unterziehen, weshalb er in den vergangenen beiden Jahren auch kaum mehr zum Einsatz kam. In der Landesliga stehen für ihn in der vergangenen Saison nur ein paar Einsätze zu Buche.

Bruckmühls Kunze: „Der Schritt fühlt sich richtig an.“

„Durch die lange Verletzungspause und die Corona-Pandemie war ich es auch gewohnt, dass ich kaum mehr spiele. Das hat mir die Entscheidung erleichtert“, sagt Kunze, der aber auch betont: „Ich hätte jetzt die besten Jahre im Fußball mit Sicherheit vor mir gehabt. Dennoch fühlt sich der Schritt richtig an.“

Ganz abwenden vom runden Leder kann und will sich Kunze aber nicht. Sollte es das Knie zulassen, kann er sich vorstellen, auch mal in der zweiten oder dritten Mannschaft aufzulaufen. Zudem wird er Teammanager beim SV Bruckmühl. „Ohne geht nicht“, gibt der 28-Jährige zu. „In der Zukunft sehe ich mich aber eher neben Platz als Trainer. Aber da habe ich noch ein paar Jahre Zeit.“

Kunze spielte zusammen mit Julian Weigl beim TSV 1860 München

Kunze spielte in der Jugend beim TSV 1860 München, wo er zusammen mit dem Ostermünchener Julian Weigl (Benfica Lissabon) auflief. „Ich wollte damals nicht auf das Internat gehen, weil ich zu heimatverbunden bin“, erklärt Kunze. „Es war aber eine richtig schöne Zeit und ich habe tolle Leute kennengelernt.“

Danach wechselte er zum TSV 1860 Rosenheim, wo er in der Regionalliga und Bayernliga auflief. Doch wie bei den Münchner Löwen machte ihm auch in Rosenheim sein Verletzungspech einen Strich durch die Rechnung. „Deshalb bin ich dann nach Bruckmühl gewechselt“, betont er. „Ich will diese Zeit in München und Rosenheim aber nicht missen, denn ich habe mich persönlich enorm weiterentwickelt.“

„Die geilste Zeit“: Mit Bruckmühl stieg Kunze bis in die Landesliga auf

Im Anschluss wechselte Kunze zum SV Bruckmühl in die Kreisliga. „Da haben sich manche gedacht: Was macht der jetzt. Aber ich wusste, was das Team konnte und am Ende war es die geilste Zeit, die ich im Fußball hatte“, betont der 28-Jährige. Denn 2019 gelang dem SVB der Aufstieg in der Bezirksliga und direkt in der darauffolgenden Saison, die am Ende wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, gelang der Durchmarsch in die Landesliga.

„Es war einfach überragend. Die Kameradschaft und die Bodenständigkeit machen für mich den Verein zu etwas ganz Besonderem für mich“, sagt Kunze. In Zukunft wird er also die Geschicke beim SV Bruckmühl nicht mehr auf, sondern neben dem Platz mitgestalten.

ma