Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Slaven Jokic spricht über die Gründe

Trennung zur Winterpause: „Bin unglaublich stolz auf die Mannschaft“

Bereit für eine neue Herausforderung: Slaven Jokic
+
Bereit für eine neue Herausforderung: Slaven Jokic

Dreieinhalb Jahre stand Slaven Jokic an der Seitenlinie des SV Amerang. Doch nach einer Serie von sportlichen Rückschlägen zog der Verein nun die Reißleine und trennte sich von seinem Trainer. beinschuss.de sprach mit Jokic über die Gründe des Trainerwechsels und seine persönliche Bilanz seiner Zeit in beim SV.

Amerang - Nach dreieinhalb Jahren ist beim SV Amerang Schluss für Aufstiegstrainer Slaven Jokic, die Negativserie seines Teams mit nur sechs Punkte aus zehn Spielen bewog die Verantwortlichen beim SV zu einem Neuanfang im Verein unter neuer Leitung.

Absturz nach starkem Saisonstart

Dabei war der Saisonstart mit drei Siegen und einem Unentschieden in fünf Partien gut gelungen, danach folgte jedoch der Absturz. Nur noch ein Spiel konnte seitdem gewonnen werden, auch wenn gegen den Tabellenzweiten aus Ostermünchen ein Unentschieden geholt wurde, die Tendenz zeigte nach unten. Zur Winterpause steht man auf dem zwölften Platz und damit auf einem Relegationsplatz.

beinschuss.de sprach nach der Trennung mit Slaven Jokic über die Gründe des Trainerwechsels und den Saisonverlauf. Außerdem zog der ehemalige Stürmer seine persönliche Bilanz aus seiner Zeit in Amerang.

Hallo Slaven, du bist seit dieser Woche nicht mehr Trainer beim SV Amerang. Wie kam es zu dieser Trennung?
Slaven Jokic: Ausschlaggebend war da vor allem die Negativserie, die wir in letzter Zeit leider hatten, da hat man sich im dann Club zusammengesetzt und entschieden, dass eine Trennung das Beste für den Verein ist. Natürlich hätte ich die Saison schon gerne zu Ende gebracht, aber das ist nun mal Bestandteil des Jobs und des Sports und wer das nicht akzeptieren kann, der ist im Fußball falsch.
Ihr seid mit drei Siegen aus fünf Spielen sehr gut in die Saison gestartet. Was lief danach falsch?
Jokic: Wir hatten einfach nicht die nötige Breite im Kader, um in so einer starken Liga zu bestehen, wenn mal jemand ausfällt und das ist uns dann leider auch passiert. Wir hatten einige Verletzte, es waren auch mal Leute im Urlaub und wenn du dann mit sehr vielen Spielern auflaufen musst, die sonst C-Klasse spielen, wird das gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte schwer. Ich will dazu aber auch noch sagen, dass ich auf meine Spieler wahnsinnig stolz bin. Auch in der Zeit, in der es für uns nicht lief, haben wir teilweise richtig gute Spiele gezeigt, die wir nicht zwingend verlieren müssen. Deshalb bin ich, auch wenn es komisch klingt, wirklich stolz auf die Art und Weise, wie die Negativserie zustande gekommen ist, weil wir die meiste Zeit wirklich hervorragend gespielt haben.
Welche Bilanz ziehst du für dich aus deiner Zeit in Amerang?
Jokic: Es war eine richtig schöne Zeit hier, die ich auf keinen Fall missen möchte. Ich habe hier viele Freunde fürs Leben gefunden und ich bin dem SV wirklich sehr dankbar für alles. Dreieinhalb Jahre sind im Fußball inzwischen eine wirklich lange Zeit und wir haben auch echt viel geschafft. Es ist also vor allem positives, was ich mitnehme, auch wenn es natürlich schon auch schwierige Phasen gab. Ich habe viel gelernt, auch wie verrückt der Trainerjob manchmal sein kann.
Bist du nach den dreieinhalb Jahren schon wieder bereit für die nächste Aufgabe?
Jokic: Ich bin grundsätzlich jemand, der immer die Herausforderung sucht, als eindeutig ja. Der Fußball und das Trainerdasein sind meine Leidenschaft, da will ich keine lange Pause einlegen. Die Vereine wissen, was sie an mir haben, wer Jokic verpflichtet, weiß was er bekommt. Wenn es bei einem Verein stimmt, dann werde ich auf jeden Fall nicht nein sagen.
Slaven Jokic, vielen Dank für das Gespräch.

tb

Kommentare