Ehemaliger Landesligaspieler verstärkt den TSV

Bad Endorf holt sich Verstärkung fürs Mittelfeld

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Sabedin Vokrri (links) und 1. Vorstand Alexander Neiser (rechts) freuen sich, Simon Keyßner begrüßen zu dürfen.
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Bad Endorf - Die Winterpause gehört der Vergangenheit an und in Bad Endorf konzentriert man sich nun voll auf die Vorbereitung, welche am letzten Samstag in Reit im Winkl begann. Der Verein hat außerdem mit Simon Keyssner einen neuen Mittelfeldspieler verpflichtet.

Keyßner startete letzten Samstag in die Vorbereitungsphase und ist voller Tatendrang, das Ziel Klassenerhalt in Angriff zu nehmen. Der 28-jährige, der Andres Iniesta als Vorbild hat und privat den BVB und Liverpool unterstützt, kommt vom Landesligisten FC Gundelfingen. Aus beruflichen Gründen suchte er einen neuen Verein und wurde beim TSV fündig.

Unter anderem agierte Keyßner beim FC Dingolfing, SpVgg Landshut und bei der TSG in Thannhausen. Vom ersten Probetraining an war er vom TSV überzeugt, weswegen sich der Mittelfeldspieler für das Kurstadt-Ensemble entschied.

Der Neuzugang im Interview:

Simon, wie bist du zum Fußball gekommen?

Das ist eine gute Frage! Ich denke meine Eltern hatten es satt, dass ständig die Möbel und die Blumen kaputt geschossen wurden und somit stand meiner Karriere nichts im Wege (lacht).

Was macht für dich einen guten Fußballer aus (sportlich & menschlich)?

Seine eigenen Befindlichkeiten dem Team unterzuordnen und trotzdem in schwierigen (Spiel-)Situationen voranzugehen und das Team mitzureißen und auch ein Stück ein Vorbild gegenüber den jungen Spielern zu sein.

Deine schönste/schlimmste Fußball-Erinnerung?

Mit Abstand die schönste war der Aufstieg in die Bayernliga mit der U19 vom FC Dingolfing. Die schlimmste war 2001, wo ich 11 Jahre alt war, leidenschaftlicher Schalkefan .... mehr brauch ich dazu nicht sagen (lacht).

Wer war dein unbequemster Gegenspieler?

Da muss ich gar nicht lange überlegen, meine beiden WG-Mitbewohner während des Studiums in Ulm. Gelernte Abwehrspieler, technisch überragend und hoch ambitioniert. Da gab's öfters auf die Socken, nach dem Spiel war dann aber wieder alles in Ordnung und das Bier schmeckte auch wieder.

Wie lautet dein Spitzname und woher kommt dieser?

Katze K, alias Katze Keyßner. Aufgrund "überragender" Reflexe als Ersatztorwart beim Torschusstraining bekam ich diesen ehrwürdigen Spitznamen.

Welche Ziele hast du mit dem TSV hast du und was erwartest du vom Verein?

Das größte Ziel für mich und auch für die Jungs sollte der Klassenerhalt sein, dann kommt gleich der Spaß, denn ohne Spaß hat man auch keinen Erfolg. Natürlich will ich auch den jüngeren Spielern mit meiner Erfahrung unter die Arme greifen. Die Rahmenbedingungen sind super in Endorf, natürlich erwarte ich intensive Trainingseinheiten, enge Spiele, die wir dann aber doch gewinnen und Freude am Fußball mit einem super Team, auf das ich mich jetzt schon freue.

"Ein Mittelfeldspieler mit Zug zum Tor hat uns gefehlt"

"Wir sind überaus glücklich, dass Simon seine Fußballschuhe nun im Endorf-Trikot schnürt. Ein Mittelfeldspieler mit Zug zum Tor hat uns tatsächlich noch gefehlt und wir hoffen, dass er die Erwartungen erfüllt und er mit uns das Ziel Klassenerhalt stemmt. Die neue Nummer 14 im Kurort hat eine super Ausbildung genossen und weiß auch mit seiner Erfahrung, wie es nach schwierigen Zeiten weitergeht. Wir freuen uns auf Simon, begrüßen ihn recht herzlich im Kurort und wünschen ihm eine verletzungsfreie und erfolgreiche Rückrunde bei uns", so 1. Vorstand Alexander Neiser.

Der erste Einsatz für Keyßner wird am Dienstag, den 19. Februar sein, wo man auf den Ex-Trainer Kasparetti und dem TSV 1860 Rosenheim trifft. Anpfiff in Rosenheim ist um 18.30 Uhr am Kunstrasen neben dem Eisstadion.

Quelle: rosenheim24.de

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