SV Heimstetten - SV Kirchanschöring 2:2

Anschöring zeigt Moral und feiert Punktgewinn in Heimstetten

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Heimstetten - Tolle Spiele waren es in den letzten Jahren immer, wenn Ex-Regionalligist Heimstetten und die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring aufeinander trafen. Diesmal entführten die Mannen von Spielertrainer Yunus Karayün auch einen Punkt, der Coach höchst persönlich wurde kurz vor Schluss im Strafraum gefoult und verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:2.

Bevor jedoch der Ball erstmals im Kasten zappelte, hätten die Gelb-Schwarzen längst führen können, ja müssen! "Özi" Kart (2. Minute), Tobias Schild (4.) und Y. Karayün hatten das 1:0 für die Gäste auf dem Fuß, verfehlten aber aus aussichtsreichen Positionen das SVH Gehäuse. Heimstetten, die vor dem Spiel unbedingt mit einem Sieg zur Spitzengruppe aufschließen wollten, machte es mit dem ersten Angriff besser: Nach einem Pass von links vollendete der Goalgetter, Orhan Akkurt zur Führung (6.).


Anschörings Ausgleich hält nicht lange 

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Zwei Minuten später schoss Sebastian Nappo neben den SVK-Kasten (7.), Kart versuchte sich für den SVK (15.). Eine Minute später wurde Akkurt gerade noch geblockt, dann klingelte es Kasten der Heimelf: Florian Hofmann schickte Schild, der passte auf den mitgeeilten Yasin Gürcan – 1:1 (23.)! Die Freude wehrte jedoch nicht lange, Freistoß-Spezialist Nappo erzielte die 2:1 Führung für "Hoaschdeng" gegen Anschöring (27.). Nach 38 Minuten flog ein SVK-Freistoß von Y. Karayün über den Kasten des SVH, in der 43. Minute fehlte bei einem Kopfball von Y. Karayün nicht viel zum SVK-Ausgleich.

Yunus Karayün zeigt Verantwortung

In Halbzeit zwei wurde zunächst Akkurt geblockt (49.), für Frustration sorgte anschließend SVK-Kapitän Albert Eder, als er Akkurt in einem Zweikampf ziemlich alt aussehen ließ. Danach war nur noch der SVK am Drücker: Max Vogl (54.), Schild (62.) und wieder Vogl (66.), der nur den Pfosten traf. In der Schlussphase wieder der SVK Opara (76.) versagte im Abschluss die Kraft, auf der Gegenseite parierte Lukas Hoyer mit einer Glanztat und verhinderte die Vorentscheidung (79.). Dann kam die besagte Elfmeterszene und nach Ende der regulären Spielzeit konnte die gesamte SVK-Hintermannschaft mit vereinten Kräften gerade noch klären. 


Fans und Team zufrieden

Trotzdem, so der Tenor, wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Dem mitgereisten Anhang war das egal, er feierte den Punkt, pushte die Mannschaft nach vorn, ermunterte die Spieler so lautstark, dass Yunus Karayün meinte "das war ja ein ganzer Block“. War es nicht, aber der SVK-Anhang unter den 120 Zuschauern stärkte den Gelb-Schwarzen positiv den Rücken!

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Michael Wengler

Quelle: rosenheim24.de

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